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Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2024

Abendliches Treffen an der Turmstrasse

Abendliches Treffen an der kürzlich bepflanzten Turmstrasse.

Am Sonntagabend luden spontan die SPD-Kandidatinnen Susi Gräbitz,
Sonja Rupp und Susann Winkler ein, die frisch bepflanzte Turmstrasse
zu begehen.

Dazu gab es frisch gebackenes Brot und Besigheimer Wein.

Zahlreiche Nachbarn und Anwohner konnten dazu begrüßt werden.

Der Abendsonnenschein ermöglichte eine feierliche und beeindruckende
Begehung der Blumenpflanzaktion und gute Gespräche.

Es gab großes Lob von vielen Seiten und immer wieder den Wunsch,

dass solche Pflanzaktionen bis hin zu Patenschaften in Besigheim
Nachahmer finden sollten.

… und die musikalische Begleitung mit dem Dudelsack von Sabine Essinger
sorgte mit für das schöne Ambiente

Fotos: Kathi Kneisler, Susi Gräbitz

SPD-Gemeinderatskandidaten verschönern Turmstraße

Schulweg soll schöner werden

Mitglieder des SPD-Ortsvereins Besigheim haben in einer Pflanzaktion kürzlich
100 Blumen an der Turmstraße gepflanzt.
Der viel benutzte Schulweg und Eingang zur Altstadt soll schöner werden. Aus einer verwilderten Stelle am Fußgängerüberweg wird eine ansehnliche Grünfläche.
Susi Gräbitz, Anwohnerin und SPD-Gemeinderatskandidatin dazu: „Ich habe in den letzten Monaten immer den Unrat an den Stellen eingesammelt und den Wildwuchs zurückgeschnitten, nun soll der Schulweg auch richtig schön werden.“
Susi Gräbitz hat im Sommer 2023 die Patenschaft für die Fläche übernommen.
„Solche Patenschaften sollten auch Schulklassen übernehmen“, sagt dazu Susann Winkler.
Sie kandidiert ebenfalls für den Besigheimer Gemeinderat. Tatkräftig waren auch die beiden Gemeinderatskandidaten Frank Weinacker und Klaus Dieter Brökling dabei. Frank Weinacker bringt die Pflanzerfahrung aus dem heimischen Garten mit und meint regennass: „Unserem Beispiel sollten viele Besigheimer folgen“. Vorbeigehende Anwohner hatten bei dem regnerischen Wetter aufmunternde und zustimmende Worte und lobten die bunte Pflanzenauswahl von Klaus Dieter Brökling. Nach getaner Arbeit schmeckte dann der wärmende Kaffee in der Turmstraße besonders gut.

Fotos: Siggi Kehl, Susi Gräbitz

 

Mehr Verantwortung in den Gemeinderäten

Mehr Frauen im Gemeinderat - Frauen können auch Bauen und Finanzen

Die positive Energie war greifbar in dem überfüllten Gastraum bei „Pasta e Vino“. Frauen aus Besigheim und Umgebung waren der überparteilichen Einladung zu einem frauenpolitischen Abend anlässlich des internationalen Frauentags gefolgt.

Das große Thema an dem Abend war Kommunalpolitik und warum es Spaß macht und zudem wichtig ist, sich hier als Frau einzubringen.
Der überparteilichen Aktion war die Diskussion über die zu geringe Repräsentanz von Frauen im Gemeinderat der Stadt hervorgegangen.

Der Impulsvortrag von Simone Lehnert, Bürgermeisterin aus Ingersheim, lieferte hierfür überzeugende Argumente. Sie machte auch klar, wie wichtig hierbei die Solidarität unter Frauen ist. Wenn wir mehr Frauen in den Parlamenten wollen, brauchen wir Frauen, die kandidieren aber auch Menschen, die Frauen wählen. Frauen denken anders als Männer und haben einen anderen Blick auf die politischen Belange. Perspektiven, die auf keiner politischen Ebene fehlen dürfen! Nach dem offiziellen Teil vertieften sich die Diskussionen. Eine ältere Teilnehmerin bewegte das Publikum durch ihren emotionalen Beitrag -
einen Appell an jüngere Frauen, das Erreichte zu bewahren.

Fotos: Frederike Keitel

 

SPD-Gemeinderatskandidaten zur Wahl am 09. Juni 2024

Sechs Frauen kandidieren auf der SPD-Liste -
Frauen bestimmen diesmal mehr die Besetzung des Gemeinderats

 

In einer kürzlich stattgefundenen Nominierungsversammlung haben die
SPD-Mitglieder die 18 Kandidatinnen und Kandidaten gewählt. 6 Frauen kandidieren,
die, für den Fall der Wahl, auch Verantwortung übernehmen wollen.

Sie kommen aus allen Berufen, haben Familien und sind ehrenamtlich
engagiert. Jetzt sind wir mal dran, war zu hören. Junge Familien brauchen bezahlbaren Wohnraum, Kinderbetreuung, Schulen und nachbarschaftlichen Miteinander.

Mehr als die Hälfte der Wähler sind Frauen, sie entscheiden tatsächlich darüber, wer in den Gemeinderat gewählt wird. Auch für die ältere Bevölkerung müsse in Zukunft mehr getan werden.
Die peinliche Abstimmungspanne mit dem Rufbus im Besigheimer Gemeinderat dürfe sich nichtwiederholen.

Fraktionsvorsitzender Christian Herbst, Realschullehrer, wurde einstimmig zum Spitzenkandidaten gewählt. Auf Platz 2 folgt Susi Gräbitz, Lehrerin und Personalrätin, es folgt auf Platz 3 Stadtrat Marcel Kühnle, Versicherungskaufmann, auf Platz 4 Sonja Rupp, Architektin, auf Platz 5 Orgelbaumeister Matthias Böhler, auf Platz 6 Susann Winkler, Religionspädagogin und Vorsitzende des Roten Kreuzes, auf Platz 7
Michael Aumüller, Oberarchivrat und Vorsitzender des Geschichtsvereins, auf Platz 8 Sabine Essinger, Kabarettistin aus Ottmarsheim,
auf Platz 9 Dr. Günter König, Maschinenbauingenieur im Ruhestand, aus Ottmarsheim, auf Platz 10 Elizabeth Wirth, hauptamtliche Kirchenpflegerin, Platz 11 Stephan Franzcak, Manager Beteiligungen
Erneuerbare Energien, auf Platz 12 Jessica Morof-Pletschen, Journalistin und Lehrkraft.
Es folgen auf den nächsten Plätzen:
13. Yannik Weiß, Student, 14. Eric Geringer Betriebsleiter, 15. Frank Weinacker, Bankkaufmann, 16. Marc Hess, Einkäufer, 17. Klaus Dieter Brökling Bauingenieur i.R. und 18. Walter Schmid, Rentner.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Bruno Kneisler wünschte allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg und der Liste ein gutes Abschneiden am Wahltag 9. Juni.

 

Foto A.Wirth: 
Untere Reihe von links: Susann Winkler, Marcel Kühnle, Christian Herbst, Susi Gräbitz, Sabine Essinger, Elizabeth Wirth, Klaus Dieter Brökling.
Mittlere Reihe: Matthias Böhler, Jessica Morof-Pletschen,Yannik Weiß, Frank Weinacker
Obere Reihe: Marc Hess, Walter Schmid, Eric Geringer, Michael Aumüller, Sonja Rupp, Günter König. Stephan Franczak

 

SPD-Ortsverein auch bei der "Putzete" aktiv

Foto: privat

auch Mitglieder des SPD-Ortsvereins und
SPD-Gemeindratskandidaten
waren bei der "Putzete" aktiv dabei

Kreis- und Stadtrat Christian Herbst kandidiert wieder zum Kreistag

Delegierte wählen ihn einstimmig zum Spitzenkandidaten

 Die Delegierten der SPD-Ortsvereine Besigheim und Löchgau trafen
sich kürzlich zur Wahl der Bewerber für den Kreistag.
In der Vorstellungsrunde wurde die Erhaltung des Krankenhauses

Bietigheim vehement gefordert. Christian Herbst: "Für die Bürger in
den Gemeinden im Wahlkreis
Besigheim ist das Krankenhaus
Bietigheim lebensnotwendig. Dieser Standort muss auf jeden Fall

erhalten werden."
Weiter diskutierte Themen:
Die Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr

müssen vom Kreistag nachhaltig angegangen werden. 
Der soziale Wohnungsbau war ein wichtiges Thema.

Junge Familien brauchen bezahlbaren sozialen Wohnraum,
dies ist eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre für
den neuen Kreistag.

Bild privat
vordere Reihe von links: Christian Herbst, Kreisrat aus Besigheim, Gudrun Dalke aus Löchgau,

Dr. Jörg Frauhammer aus Gemmrigheim, Klaus Dieter Brökling,aus Besigheim,
Hintere Reihe von links: Thomas Makowiec aus Löchgau, Olaf Schulte aus Walheim, Macel Kühnle aus Besigheim,
Robert Fiesel aus Löchgau und Stephan Franczak aus Besigheim

Nie wieder - ist jetzt .... auch in Besigheim

Aschermittwoch ...

Besigheim für die Demokratie - Wir zeigen Flagge

Haushaltsrede - SPD-Gemeindratsfraktion

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Haushaltsplanentwurf 2024
der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 30. Januar 2024

 „SPD in Besigheim: weltoffen und sozial“

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn dort wollen wir gut leben“. Das  Zitat von Albert Einstein hat uns angesprochen. Wenn wir momentan auf die globale Nachrichtenlage blicken, haben wir leider den Eindruck, dass eine Krise die nächste jagt und die Welt aus den Fugen hebt.

All diese Krisen sind menschliche Katastrophen. Sie gehen auch an uns nicht spurlos vorüber und treffen uns tagtäglich bei Energiepreisen, Lebenshaltungskosten und mit einer beunruhigenden Inflationsrate. Lassen Sie uns dennoch in die Zukunft schauen:

Der diesjährige Haushalt ruft uns zur Raison, führt uns aber zugleich die Verantwortung für unsere Stadt vor Augen. Wir werden genau erklären müssen, welche Aufgaben wir zu erfüllen haben und welche zusätzlichen Leistungen wir dann noch erbringen können.

Das Gerüst des Haushalts ist auf wenige große Stützen gebaut.

Es gilt weiterhin der Grundsatz: Pflicht vor Kür!

Wir müssen die Neu- und Umbauten der Schulen mutig vorantreiben, müssen die Kita-Plätze bereitstellen und diese auch personell gut besetzen. Untergeordnet möchten wir  auch im Nordpark städteplanerisch und mit Augenmaß vorankommen. Zudem müssen wir uns auch in diesem Jahr mit einer großen Vielzahl weitreichender Themen beispielsweise in den Bereichen Bauen, Sport, Kultur oder auch Feuerwehr beschäftigen. Wenn wir die Punkte aus der letztjährigen Rede heranziehen, dann fallen uns allerdings noch genügend Bereiche ein, wo wir sagen, dass wir uns so die Zukunft noch nicht „gut“ vorstellen.

Dieses Jahr ist auch ein Jahr des personellen Umbruchs. Herr Dr. Bargmann wird ab April neuer  Bürgermeister, der Gemeinderat wird neu gewählt und wird  sicherlich auch anders aussehen. Ich erinnere hier an unsere Verantwortung. Wir dürfen nicht auf die kommenden Wahlen schielen und primär auf Stimmenfang gehen. Das ist falsch und verantwortungslos gegenüber unseren Bürgern. Wir müssen dem neu gewählten Bürgermeister hilfreich zur Seite stehen, über unsere Parteipolitik springen und gut zusammenarbeiten! Das sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schuldig und der Gemeinderat steht jetzt mehr denn je in der Pflicht! Jeder sollte seine Eitelkeiten deshalb hinten anstellen.

1. Verkehr:

Mit dem On-Demand-Verkehr sind wir einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gegangen. Grundsätzlich müssen wir beginnen, dieses Umdenken konsequent weiter zu unserer Maxime zu machen. Wir wollen eine Stadt , in der Mobilität für jeden erschwinglich und vor allem attraktiv ist – und das eigene Auto mittelfristig ersetzen, welches hier immer wieder im Gremium als fast schon „heilig“ dargestellt wird. Wir haben auf allen Seiten der Altstadt genügend Parkraum geschaffen – lassen einen möglichen barrierefreien Zugang zur Oberen Altstadt untersuchen -  jetzt sollte man die von vielen Mitbürgen ersehnte „Autofreie Altstadt“ endlich angehen! Das wäre ein mutiger Schritt und auch wichtiges Zeichen für zukünftige Generationen.

2. Die Schulen:

Der Neubau des Mittelbaus schreitet zügig und im finanziell angepeilten Rahmen voran.  Bei allen Baumaßnahmen an unseren Schulen in den nächsten Jahren gilt für unsere Fraktion: Pädagogische Gründe müssen höher gewichtet sein, als ökonomische Überlegungen. Vielleicht wird es ja wirklich etwas, wenn auch wieder mal etwas später als gedacht,  im Sommer mit dem versprochenen  „Glasfaser“!  Wichtig bleibt beim Thema „Schulen“, dass die Schulen weiterhin die Möglichkeit haben, über den Einsatz der finanziellen Mittel selbst zu entscheiden. Die Schulen gehen mit ihren 24% verantwortungsvoll um. Nur so ist gewährleistet, dass pädagogisches Konzept und digitale Ausstattung harmonieren.

Auch die Sanierungen unserer beiden Schulen „Auf dem Kies“ werden jetzt vorgeplant. Es ist toll zu sehen, wie sich die einzelnen Beteiligten ins Zeug legen und ihre Überlegungen mit einbringen. Leider verschiebt sich auch hier der angedachte Zeitplan nach hinten. Sowohl bei den  Neubauten als auch bei Renovierungsmaßnahmen der Schulen erwarten wir, dass die Umweltverträglichkeit und die Inklusion integraler Bestandteil aller Maßnahmen sein wird.

3. KITA's:

Der Neubau bzw. Umbau von Kitas ist weiterhin ein großes Anliegen unserer Fraktion. Daher sehen wir die geplanten Neu- und Umbauten im Ingersheimer Feld und im Schimmelfeld als richtig und notwendig an. Wir als Fraktion sind sehr glücklich, dass es im Ingersheimer Feld demnächst mit dem Bau gestartet wird. Allerdings  haben wir damals unsere Zustimmung nur unter Bedingung gegeben, dass der Wegfall des Bolzplatzes kompensiert wird und nicht der alte Platz am Waldspielplatz herangezogen wird. Da es nun anders kommt als verbesprochen und geplant, liegt ein Antrag hierzu von uns vor.

 Die Planungen für den Neubau im Schimmelfeld gehen auf die Zielgeraden. Mit diesen zusätzlichen Betreuungsplätzen können wir einen leichten Schritt vor die Bugwelle machen. Eltern Besigheimer Kinder müssen dann nicht mehr ihre Kinder nach Ottmarsheim in die Kita fahren. Wir sind  mit der geplanten Situation einer Kita im Bereich den Luisenhöfen noch nicht zufrieden, hoffen aber noch in diesem Jahr auf eine für alle verträgliche Lösung. Weiterhin befürworten wir den Ausbau des Martinshauses und sehen die Kita nicht im E-Center.  Um alle unserer Kitas mit Leben zu füllen, benötigen wir geeignetes Personal zur Betreuung der Kinder, die die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Diese Betreuung müssen wir erst einmal finden. Daher ist eine angemessene Bezahlung gepaart mit guten Arbeitsbedingungen von größter Bedeutung. Ebenso liegt es uns am Herzen, dass der Kita - Besuch weiterhin von allen bezahlbar bleibt und die Preise für einen Kita - Platz nicht noch weiter ins Unbezahlbare steigt und weitere Anhebungen der Kosten sozialverträglich umgesetzt werden. Das gilt auch für die Mittagsverpflegung in den Kitas.

4. Personal:

Digitales Rathaus, moderner Arbeitsplatz

Der Fachkräftemangel, den es in allen Branchen gibt, macht auch vor der Verwaltung eines Rathauses nicht halt. Da an der Entlohnung, aufgrund der gleichen Eingruppierung keine großer Unterschied zu anderen Verwaltungen möglich ist, zählt es umso mehr zeitgemäße Rahmenbedingungen für alle städtischen Angestellte zu haben. Zu diesem attraktiven Arbeitsplatz zählen für uns moderne Büros, sowie der Möglichkeit Mobil Arbeiten zu können. Ein weiteres Beispiel ist das Jobrad, welches von uns ja schon länger eingefordert wird und nun starten kann. Nur mit Gutscheinen werden wir die Leute nicht locken können. Hier müssen weitere Schritte folgen. Auch das erhoffen wir uns als Fraktion, dass hier in Zukunft investiert wird. Sonst stehen wir vor dem Problem, dass wir künftig weiterhin viele Projekte zu bewältigen haben, aber kein geeignetes Personal, um sie umzusetzen.  

Zu einem  attraktiven Arbeitgeber gehört auch, dass sich die Verwaltung modern und offen seinen Bürgern präsentiert. Hierzu gehört, dass viele Bürgeranfragen oder Terminvergaben bei den Ansprechpartnern im Rathaus online gestellt werden können. Hier sind unserer Meinung noch erhebliche Fortschritte zu leisten. Wir brauchen auch dringend ein modernes Bürgerbüro!

5. Soziales:

Wie in den letzten Jahren auch möchten wir in dieser Haushaltsrede einen Schwerpunkt auf das Thema bezahlbares Wohnen legen. Die Krisen der letzten Jahre haben zu einem drastischen Anstieg der Mieten + Nebenkosten geführt. Dazu kommt, dass gerade Geringverdiener in den letzten beiden Jahren Einkommenseinbußen durch die Auswirkungen der Krisen haben hinnehmen müssen. Die aktuell stark steigenden Kosten für Lebensmittel und Energie treffen erneut und im besonderen Maße gerade die Geringverdiener. Die Kommune wiegelt dies immer mit dem Verweis auf den Sozial- oder Familienpass ab, der uns zudem noch deutlich ausbaufähiger erscheint. Allein in diesem Monat sind landesweit die Anträge von Alleinerziehenden und Rentnerinnen und Rentnern auf Zuschüsse für Sozialleistungen um 8% gestiegen! Das ist ein im wahrsten Sinne ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft!

Meine Damen und Herren, in den letzten Jahren hat unsere Fraktion immer wieder darauf hingewiesen, dass die Frage des bezahlbaren Wohnens DIE entscheidende Herausforderung der aktuellen Zeit ist. Besigheim gehört seit Jahren zu den Städten mit den höchsten Mieten. Es ist heute schon Realität, dass sich einige ein Leben in Besigheim nicht mehr leisten können. Wir können dieses Problem nicht alleine lösen, aber uns kommt hier als Gremium eine besondere Verantwortung zu. Die Planungshoheit liegt bei den Kommunen. Leider ist dieser Notstand hier im Gremium noch nicht erkannt worden. Wir sind jetzt schon gespannt, wie die Immobilienbranche versuchen wird in Neubaugebieten unsere „Baulandpolitischen Grundsätze“ zu untergraben und welche Schlupflöcher gefunden werden. Da werden wir nicht nur ein Auge darauf haben!

Laut EU-Vorgaben müssten die Bushaltestellen bis zum Ende letzten Jahres ALLE umgebaut sein. Wir werden häufig von Sozialverbänden und Einzelpersonen darauf angesprochen, auch aus Nachbarkommunen. Es wirft ein schlechtes Licht auf unsere Stadt. Wir fordern deshalb eine Priorisierung dieser Maßnahmen, ALLE Haltestellen jetzt endlich im Jahr 2024 abzuschließen und nicht nur die angedachten sechs. Im Haushalt sind hierfür nur ca.70.000 € eingestellt, wir hoffen, diese werden wenigstens auch abgerufen.  Bisher erschien es uns, dass der Verwaltung vieles andere wichtiger war. Auch mit Hinblick auf die Barrierefreiheit in der Innenstadt müssen wir leider erkennen, dass es noch viel zu viele Hindernisse gibt, sei es beim Einkauf oder in den Gastronomiebetrieben. Hier sehe ich auch die Stadt mit in der Verantwortung- wir haben in der gesamten Innenstadt kein einziges barrierefreies Lokal!

6. Tourismus/Steillagen:

Besigheim ist „Schönste Weinstadt“ und der Weinbau hat eine lange Tradition. Die Steillagen des Niedernbergs oder des Wurmbergs mit den anschließenden Felsengärten ziehen jedes Jahr tausende Touristen in unsere schöne Stadt. Sie sind DER Blickfang und DAS Aushängeschild. Unzählige Planwagenfahrten prägen dieses Bild. Leider ist es seit wenigen Jahren so, dass die Bewirtschaftung dieser Steillagen ein Minusgeschäft für die Wengerter darstellt. Wir beide in der Fraktion bewirtschaften Steillagen, wir wissen, wovon wir reden. Einige andere Wengerter wollen schon aufgeben. Es werden gerade neue Marketing-Konzepte erarbeitet, um die Steillagen wieder wirtschaftlich betreiben zu können. Für diese Übergangszeit benötigen die Wengerter unsere Unterstützung. Mit den eingestellten 50.000 € können wir die wichtigsten Lagen retten. Ansonsten sind wir in 10 Jahren nicht mehr „Schönste Weinstadt“, sondern „Schönste Brombeerheckenstadt“, meine Damen und Herren. Von den Zuschüssen profitieren nicht nur kurzfristig die Wengerter, sondern langfristig wir alle! Deshalb begrüßen wir als Fraktion dies ausdrücklich.

7. Jugend:

Wir sind im letzten Jahr mit der Planung des Projektes „Under the Bridge“ vorangekommen. In diesem Jahr gehen wir den nächsten Schritt. Das heißen wir gut. Dennoch gibt es für unsere Jugendlichen noch nicht die Freiräume, die sie wollen und benötigen. Auch bei anderen Projekten – beispielsweise im neuen Sportpark – müssen wir mehr Angebote für die Jugend schaffen.

Zudem fordern wir mehr Jugendbeteiligung bei jugendrelevanten Themen. Oft hat man das Gefühl, dass wir als Gremium der Jugend nicht genug zuhören und wir wünschen uns, dass bei einigen Themen öfter geschieht. Wie ein Kandidat bei der BM-Wahl immer sagte: „Die Jugend ist unsere Zukunft!“. Damit hat er recht.

8. Umwelt/Klima:

Zunächst braucht es für unsere Kommune ein Klimaschutzkonzept. Der Klimawandel und die Gegenmaßnahmen werden unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren noch viel stärker beschäftigen als einige der hier Anwesenden vermuten. Auch wenn Klimaschutzmaßnahmen in Besigheim alleine keine großen Auswirkungen haben werden, müssen wir dennoch unsere Hausaufgaben machen. Klimaschutz ist eine Bündelung von vielen kleinen und großen Maßnahmen auf lokaler und globaler Ebene. Wir merken die Auswirkungen jetzt auch schon direkt - das Wasser wird knapp! Natürlich wird mit dem Bau des Hochbehälters kurzfristig vielleicht etwas der Druck genommen. Jedoch gibt es noch zig Orte, an denen unsere Gemeinde viel zu viel Wasser „verschwendet“. Ich erinnere an die Toiletten an den Schulen oder beim Gießen unserer Bäume, Sträucher und Blumen. Hierfür gibt es längst intelligentere Lösungen, wir schöpfen das Potential leider nicht aus. Dabei sollten wir als Kommune auch hier mit gutem Beispiel vorangehen!

Gerade wenn das Geld knapp ist, müssen die potentiellen Maßnahmen nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip abgewogen werden. Es müssen die  Maßnahmen mit dem größten CO2-Potential identifiziert werden. Mittelfristig führt wohl kein Weg an einem Nahwärmenetz vorbei. Da Klimaschutz eine  gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, wäre es gut, wenn wir hier die Bürgerschaft mit ins Boot nehmen. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch.

9. Freibad:

Damit unser Freibad auch in Zukunft weiterbetrieben werden kann, stehen hohe Investitionen in den nächsten Jahren an. Diese tragen wir als Fraktion gerne mit, da wir das Freibad als wichtige soziale Einrichtung für Jung und Alt in Besigheim sehen.

Der geplante Umbau des Bades zu mehr Klimaneutralität können wir nur unterstützen. Leider klappt es nicht, dass die geplanten Beckenabdeckungen schon nur nächsten Badesaison zur Verfügung stehen. Leider lässt uns der Bund mit dem Förderprogramm hier noch in der Luft hängen.

Dass der Umbau des Kleinkindbereiches auch erst später realisiert wird, sehen wir mit großer Sorge und hoffen, dass alle möglichen Anstrengungen unternommen werden, um  eine angenehme Wassertemperatur für die Kleinsten zu gewährleisten. Wird das nicht erreicht, werden weitere Familien in diesem Jahr das Freibad nicht besuchen.

10. Bauen:

Besigheim hat in den letzten 40 Jahren etwa 40 ha neues Bauland ausgewiesen. Im Landkreis Ludwigsburg ist der Pro-Kopf-Wohnraum in diesem Zeitraum von 39 qm auf 51 qm angestiegen. Wo führt das hin? So kann es natürlich nicht weitergehen. Der Platz ist endlich. Wenn wir für unsere Kinder und Enkel auch noch eigenen Wohnraum zur Verfügung stellen möchten, dann geht das perspektivisch nur in die Höhe. Deshalb gilt: Innenraum nutzen und nicht noch die letzten Felder opfern. Laut „Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen“ benötigen wir vor allem eine möglichst große Anzahl an „bezahlbarem Wohnraum“.

Bei den Luisenhöfen wird leider kein „Sozial verträglicher Wohnungsbau“ geschaffen. Der Investor war zuerst nicht bereit, die hier im Gremium beschlossenen „Baulandpolitischen Grundsätze“ einzuhalten. Zum Glück wurde das in unseren Augen völlig überzogene Projekt zumindest bei diesem Thema als auch bei der Höhe etwas „eingedampft“. Zu mehr war die Mehrheit im Gremium leider nicht bereit. Nachdem dieser Entwurf einen ersten Kompromiss sowohl in der Höhe als auch beim Parkkonzept gefunden hat, sind nun die Bürgerschaft und die Anwohner an der Reihe und können und werden ihre Bedenken gegen das Vorhaben einbringen. Wir werden dies genauestens verfolgen und die Einwände ernst nehmen, bevor es zum Bebauungsplan kommt. Auch werden wir ein Augenmerk auf die Anzahl der „Bezahlbaren Wohnungen“ richten, bevor wir hier abstimmen. Unsere „Mauer“ ist hier klar formuliert, meine Damen und Herren!

Wir möchten an dieser Stelle nicht auf alles eingehen, wie die Sanierung der Seitenstraße oder die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes und beschränken uns auf den Nordpark. Unserer Meinung nach kann man diesen Teil kostengünstig, umweltverträglich und bürgernah gestalten. Auch verschiedene Bausteine wie Bouleplatz oder eine Bronzeplastik sind kostengünstig realisierbar. Viele andere Kommunen haben  uns es doch vorgemacht. Schauen Sie nach Lauffen, Walheim oder – wer schon einmal da war- nach Fischen im Allgäu. Überall ist der Fluss direkt zugänglich, also auch richtig „begehbar“. Da wurde nirgends übermäßig Beton verbaut, die Wege passen sich dem Gelände an. Da ist die Blumenwiese abgestimmt, die Wege sind aus Rindenmulch. Auch dort verläuft ein überregionaler Radweg. Es geht, wenn man will! Wenn wir einen Wasserzugang und eine Gastronomie haben, dann ist schon ein großer Teil der Bürgerschaft sehr angetan.

11. Feuerwehr:

Nachdem in der nächsten Woche der neue Rüstwagen in Betrieb genommen wird, gilt es in diesem Jahr die Ergebnisse aus dem Feuerwehrbedarfsplan weiter umzusetzen.  Hier ist vor allem der Umbau der Feuerwache zu planen. Die aktuellen Umstände in der Feuerwache machen dies absolut notwendig. Teils ist der Zustand untragbar!  Unsere Feuerwehr ist schlagkräftig und genießt ein hohes Ansehen. Deshalb hier ein großes Danke an die Frauen und Männer der Feuerwehr.

Allen Mitarbeitenden der Stadt – in der Verwaltung und in allen anderen Bereichen – möchten wir als SPD-Fraktion ganz herzlich für Ihren Einsatz danken. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Krisenjahren mit großem Engagement den Laden am Laufen gehalten. Sie haben Einsatz und hohes Engagement unter schwerer werdenden Bedingungen gezeigt und dabei klargemacht, wie wichtig es ist, dass wir in einem Land leben, in dem der Staat handlungsfähig ist und den Menschen zur Seite stehen kann. Das entspricht auch dem Leitbild unserer sozialdemokratischen Kommunalpolitik.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Meine Damen und Herren,

uns ist bewusst, dass es sich bei dem diesjährigen Haushalt wieder um ein schwieriges Unterfangen handelt. Der Schuldenstand unserer Kommune wird in den nächsten Jahren durchsteigende Abschreibungen deutlich steigen, es müssen zudem in den Folgejahren weitere Kredite aufgenommen werden. Dies sind keine leichten Entscheidungen. Dennoch sehen wir die meisten Investitionen, wie z.B. für den Schul - Um- bzw. Neubau oder die Erweiterung der Kitas, als wichtige und auch nicht weiter aufschiebbare Aufgaben an, und aus dem Grund    

stimmen wir als SPD-Fraktion dem Haushalt 2024 zu.

Diese Zustimmung ist verbunden mit der Hoffnung, dass unsere Stadt so werden wird, dass man gerne und gut hier lebt. Zum Schluss möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen, Herr Bühler, lieber Steffen, Danke zu sagen. Danke für zehn Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit, bei der auf beiden Seiten das Wohle Besigheims im Vordergrund stand. Sie haben sich jetzt ein gutes Jahrzehnt lang meine Haushaltsreden angehört, einiges davon auch angenommen und umgesetzt. Jedes Jahr schmunzelten Sie, wenn wir wieder die sozialen Themen wie gebührenfreie Kitas, eine bessere Ausstattung für Schulen oder sozialverträgliche Kostensteigerungen beim Freibad oder der Musikschule gefordert haben. Sie können sich aber sicher sein, dass die SPD-Fraktion dies nimmermüde auch bei Ihrem Nachfolger fordern wird.

Vielen Dank.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Marcel Kühnle

Gratulation an Dr. Florian Bargmann

Der SPD-Ortsverein gratuliert Dr. Florian Bargmann zu seinem überragenden Wahlsieg.

Wir wünschen ihm für die Umsetzung der Fragen, die auf Besigheim in den kommenden Jahren zukommen, viel Erfolg und in Besigheim ein schönes Zuhause.

Bürgermeisterkandidaten zu Gast beim SPD-Ortsverein

SPD-Mitglieder unterstützen Kandidatur von Dr. Florian Bargmann

Kürzlich haben sich die Bürgermeisterkandidaten Achim Schober,
Dr. Florian Bargmann und Michael Schopf in drei Veranstaltungen den
SPD-Mitgliedern vorgestellt. Im Publikum waren auch zahlreiche Nichtmitglieder,
die der Einladung gefolgt waren.
Die drei Bewerber stellten sich vor. Sie zeigten ihren beruflichen Werdegang
auf und erläuterten, wie sie im Falle ihrer Wahl die Zukunft in Besigheim
gestalten wollen. Es folgten jeweils intensive Befragungen der Kandidaten.
Versammlungsleiter Bruno Kneisler stellte heraus, dass in den drei
Veranstaltungen ein gutes Klima geherrscht habe und die Gespräche viele
konstuktive Vorschläge für die Zukunft der Stadt enthielten. Die Bewerber
beantworteten alle Fragen der Bürger.
In einer weiteren SPD-Mitgliederversammlung wurde festgestellt, dass es
insbesondere mit den Überlegungen und Plänen des Bewerbers
Dr. Florian Bargmann größtmögliche Übereinstimmungen gibt.

Die Mitglieder wollen deshalb die Kandidatur von Dr. Florian Bargmann unterstützen.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr wünscht
der SPD-Ortsverein Besigheim-Walheim-Gemmrigheim     .

 

Foto privat: von links Kreis- und Stadtrat Christian Herbst, Wolfgang Leder und
Bruno Kneisler der SPD-Ortsvereinsvorsitzende
 

SPD - Jahreshauptversammlung 2023
   - Wolfgang Leder 40 Jahre in der SPD -

 

Kürzlich trafen sich die Sozialdemokraten aus Besigheim, Gemmrigheim und Walheim zur diesjährigen Jahreshaupt- versammlung.
Im Hotel Ortel konnte der Vorsitzendende Bruno Kneisler zahlreiche
Mitglieder und Gäste begrüßen.
Sein Tätigkeitsbericht für 2022 wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Besondere Anerkennung gab es für den wöchentlichen SPD-Stammtisch, der den Mitgliedern und Gästen die Möglichkeit gibt, über aktuelle politische Themen zeitnah zu diskutieren.

Dr. Günter König konnte einen positiven Mitglieder- und Kassenbericht vorlegen. Die Kassenprüfer bewerteten die Kassenführung als „vorbildlich“.

Vorstand und Kassierer wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

Ausgiebig diskutiert wurden die im nächsten Jahr stattfindenden
Kreistags- und Gemeinderatswahlen sowie die dann anstehende
Bürgermeisterwahl in Besigheim.
Mehrere Gerüchte hierzu konnten ausgeräumt bzw. aufgeklärt werden.

Wolfgang Leder aus Ottmarsheim, konnte kürzlich seinen 70. Geburtstag feiern, jetzt aber stand die Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD an. Der Jubilar lebt seit 1966 in Ottmarsheim und ist gelernter Fernmeldehandwerker.

Außer in der SPD ist er Gewerkschaftsmitglied, Mitglied beim Kleintierzuchtverein, bei den Sportschützen, bei den Veteranen- freunden und im Angelsportverein.

Vor 29 Jahren ist Wolfgang Leder in den VdK eingetreten.
Seit 2010 ist er VdK-Vorsitzender von Hessigheim, Ottmarsheim und Mundelsheim.
Seit vier Jahren ist Leder Wohnberater des VdK-Landesverbandes für den Kreis Ludwigsburg.
Der Vorsitzende dankte Wolfgang Leder für die treue Mitgliedschaft in der SPD und auch dafür, dass der Jubilar immer wieder bereit war,
bei Kommunalwahlen für die SPD auf die Kandidatenlisten zu gehen.
Überreicht wurden ihm die Ehrenurkunde der SPD, die silberne
SPD-Ehrennadel und ein Besigheimer Weinpräsent.

SPD Besigheim ist in die "Bürgergenossenschaft Wohnen" eingetreten

Aktuell sind 39 Mitglieder eingetragen - darunter 7 Städte und Gemeinden im Kreis
 

Kürzlich erhielt der SPD-Ortsverein die Nachricht, dass er in die Bürgergenossenschaft Wohnen im Landkreis Ludwigsburg aufgenommen wurde.

Die SPD-Mitglieder beantragten diese Mitgliedschaft um tatkräftig mitzuwirken, bezahlbare Mietwohnungen im Landkreis Ludwigsburg zu erhalten.

Bis heute sind es 39 Mitglieder der Genossenschaft, darunter 7 Städte und Gemeinden. Dies sind Remseck, Sachsenheim, Schwieberdingen, Hemmingen, Freudental, Bönnigheim und Korntal-Münchingen.

Der Landkreis hat als Anschubfinanzierung 400 000 € eingebracht. Die Kreissparkasse Ludwigsburg will sich mit 1,5 Millionen € beteiligen.
In Bönnigheim wurde von der Genossenschaft ein Baugesuch für den Bau von 22 Mietwohnungen eingebracht. Ein nächstes Projekt ist in Hemmingen mit 14 Wohnungen geplant.

 

„Diese 36 Wohnungen mit bezahlbaren Mieten für unsere Bürger ist ein Anfang und wir wollen dabei sein und die Bemühungen unterstützen“ freut sich der Ortsvorsitzende Bruno Kneisler.
 

Es wäre schön, wenn weitere Bürger und Gemeinden bereit wären, der Bürgergenossenschaft Wohnen beizutreten.
Bezahlbare Mietwohnungen für unsere Bürger müsse das Ziel der Bemühungen sein.
Der Bedarf im Landkreis ist sehr groß.

 

 

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Gemeinderatsfraktion Besigheim

Wahlperiode 2019 - 2024

Stellungnahme der SPD-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2023 der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 31. Januar 2023

 „SPD in Besigheim: weltoffen und sozial“

 

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Man möchte in dieser Welt, wie sie ist, nur weiterleben, wenn man

glaubt, dass sie nicht so bleibt, sondern werden wird, wie sie sein

soll“. Das Zitat von Carl-Friedrich von Weizsäcker hat uns angesprochen.

Man kann hier auch „Welt“ durch „Stadt“ ersetzen. „Man möchte in einer

Stadt leben, wie sie sein soll“.   Doch wie SOLL sie sein?

Wir haben in den Krisenzeiten einige Projekte angeschoben und manche

wurden auch fertiggestellt. So weit, so gut: ABER: Stillstand ist Rückschritt!

Blicken wir also nach vorne:       Das Gerüst des Haushalts ist auf wenige

großen Stützen gebaut.

Es gilt der Grundsatz: Pflicht vor Kür!

Wir müssen den Schulbau mutig vorantreiben, müssen die Kita-Plätze

bereitstellen und diese auch personell gut besetzen. Untergeordnet

möchten wir auch im Nordpark städteplanerisch vorankommen.

Zudem müssen wir uns auch in diesem Jahr mit einer großen

Vielzahl weitreichender Themen beispielsweise in den Bereichen

Bauen, Sport, Kultur oder auch Feuerwehr beschäftigen. Wenn wir

wieder einmal die Punkte aus der letztjährigen Rede heranziehen,

dann fallen uns allerdings noch genügend Bereiche ein, wo wir sagen,

dass unsere Stadt so nicht sein soll.

Wir wollen eine Stadt , in der Mobilität für jeden erschwinglich und vor

allem attraktiv ist – und diese sollte nicht vorrangig vom Privat-PKW

geprägt sein, welcher hier immer wieder im Gremium favorisiert wird.

Wir haben jetzt auf allen Seiten der Altstadt genügend Parkraum geschaffen,

jetzt sollte man die von vielen Mitbürgen ersehnten „Autofreie Altstadt“

endlich angehen! Das wäre ein mutiger Schritt und auch wichtiges

Zeichen für zukünftige Generationen.

1. Die Schulen:

Der Neubau des Mittelbaus wird uns dieses Jahr viele Kräfte und

Ressourcen abverlangen. Bei allen Baumaßnahmen an unseren Schulen

in den nächsten Jahren gilt für unsere Fraktion: Pädagogische Gründe

müssen höher gewichtet sein als ökonomische Überlegungen.

Parallel dazu wird dank des Digitalpakts großzügig in die digitale

Infrastruktur an den Schulen investiert. Leider sind wir in Sachen

„Glasfaser“ weiterhin weit hinter anderen Regionen abgehängt.

Hier sollte jetzt vehementer und nachdrücklicher gehandelt werden.

Erste Schritte sind zu unserer Freude ja erkennbar. Wichtig bleibt

beim Thema „Schulen“, dass die Schulen weiterhin die Möglichkeit

haben, über den Einsatz der finanziellen Mittel selbst zu entscheiden.

Nur so ist gewährleistet, dass pädagogisches Konzept und digitale

Ausstattung harmonieren.

Auch die Sanierungen unserer beiden Schulen „Auf dem Kies“

werden jetzt – vor allem auch auf der nächsten Klausur – geplant.

Es ist toll zu sehen, wie sich die einzelnen Beteiligten ins Zeug legen

und ihre Überlegungen mit einbringen. Die Baumaßnahmen sind ein

generationenübergreifendes Projekt. Deshalb sollten wir einige

andere Aktivitäten, wie beispielsweise eine zweite Brücke, eine

Seilbahn oder den Östlichen Park am Pfeiffers Garten

hintenanstellen und uns diesem Pflichtprogramm mit größtmöglicher

Aufmerksamkeit widmen. Sowohl beim Neubau als auch bei den

Renovierungsmaßnahmen der Schulen erwarten wir, dass die

Umweltverträglichkeit und die Inklusion integraler Bestandteil aller

Maßnahmen sein wird.

2. KITA:

Der Neubau bzw. Umbau von Kita’s ist weiterhin ein großes Anliegen

unserer Fraktion. Daher sehen wir alle geplanten Neu- und Umbauten

als richtig und notwendig an. Ebenso die Errichtung einer Interims-Kita

am Freibad ist wichtig, um möglichst allen Familien einen Kita-Platz

anbieten zu können. Aber es bringt nichts, wenn wir die besten und

schönsten Kita’s gebaut haben und kein geeignetes Personal zur
Betreuung der Kinder, die die Zukunft unserer Gesellschaft sind, finden.
Daher ist eine angemessene Bezahlung gepaart mit guten

Arbeitsbedingungen von größter Bedeutung. Wir als SPD-Fraktion

können, nicht nachvollziehen, warum die Personalkosten der

Kita-Beschäftigten im Haushalt immer extra hervorgehoben werden.

Es entsteht dadurch der Eindruck, als wolle man die Kita- Beschäftigten

stigmatisieren und bringt Ihnen nicht die notwendige Wertschätzung

entgegen, die sie durch Ihre tägliche Arbeit verdient haben.

Bei den Kosten für das Essen möchten wir, dass mit Augenmaß

vorgegangen wird.

Eine weitere Erhöhung ist aus unserer Sicht den meisten Familien

nicht zumutbar!

„Jedes 5.Kind in BW ist von Armut bedroht“, so eine Schlagzeile der

letzten Tage. Vielfach wird dies nicht gesehen, auch hier im Gremium

nicht. Denken sie an die Familien, die es sich nicht leisten können.

Das ist dann schon eine Ausgrenzung im Kleinkindalter und für uns

nicht hinnehmbar.

Personal:

Lassen Sie uns noch ein Wort allgemein zum Thema Personalkosten

loswerden, bei Zehntausenden unbesetzten Stellen im öffentlichen

Dienst, und dies wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich steigern,

da etwa ein Viertel aller Beamten und Beamtinnen im Land über 55 Jahre

alt sind und es extrem schwer wird Nachwuchs zu finden. Daher ist

eine gute und angemessene Bezahlung wichtig und angemessen, um

weiterhin Mitarbeiter für unsere Stadt zu gewinnen. Aus diesem Grund

sollten die Personalkosten nicht immer nur als Last angesehen werden.

Nicht nur der monetäre Aspekt ist bei der Wahl des Arbeitsplatzes von

hoher Bedeutung. Auch ein attraktiver Arbeitsplatz mit zeitgemäßen

Büros, sowie der Möglichkeit Mobil Arbeiten zu können, spielt hier

eine Rolle. Da haben wir als Kommune noch einige Schritte zu gehen.

Auch das erhoffen wir uns als Fraktion, dass hier in Zukunft investiert

wird. Sonst stehen wir vor dem Problem, dass wir in Zukunft weiterhin

viele Projekte zu bewältigen haben, aber kein geeignetes Personal um

es umgesetzt zu bekommen. 

Neben einem attraktiven Arbeitgeber gehört das sich die Verwaltung

auch modern und offen seinen Bürgern präsentiert. Hierzu gehören,

dass in Zukunft viele Bürgeranfragen online und digital gestellt werden

können. Hier sind unserer Meinung noch erhebliche Fortschritte zu

leisten. Ebenso gehört dazu ein modernes Bürgerbüro!

  1. Soziales:

Wie in den letzten Jahren auch möchten wir in dieser Haushaltsrede

einen Schwerpunkt auf das Thema bezahlbares Wohnen legen.

Die Krisen der letzten Jahre haben zu einem drastischen Anstieg

der Mieten + Nebenkosten geführt. Dazu kommt, dass gerade

Geringverdiener in den letzten beiden Jahren Gehaltseinbußen durch

die Auswirkungen der Krisen haben hinnehmen müssen. Die aktuell

stark steigenden Kosten für Lebensmittel und Energie treffen erneut

gerade die Geringverdiener. Die soziale Ungleichheit wird durch die

Krisen vergrößert. Die Kommune wiegelt dies immer mit dem Verweis

auf den Sozial- oder Familienpass ab. Allein in diesem Monat aber sind

landesweit die Anträge von Alleinerziehenden und Rentnern auf

Zuschüsse für Sozialleistungen um 11% gestiegen! Das ist ein im

wahrsten Sinne ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft!

In den letzten Jahren hat unsere Fraktion immer wieder darauf

hingewiesen, dass die Frage des bezahlbaren Wohnens DIE

entscheidende Herausforderung der aktuellen Zeit ist. Besigheim gehört

seit Jahren zu den Städten mit den höchsten Mieten. Es ist heute

schon Realität, dass sich einige ein Leben in Besigheim nicht mehr

leisten können. Wir können dieses Problem nicht alleine lösen, aber

uns kommt hier als Gremium eine besondere Verantwortung zu. Die

Planungshoheit liegt bei den Kommunen. Leider ist dieser Notstand

hier im Gremium nicht erkannt worden – siehe eine vierte Wohnung

über der KITA Wald – und wird als „rotes Hirngespinst“ abgetan. Wir

sind jetzt schon gespannt, wie die Immobilienbranche versuchen wird

in Neubaugebieten unsere „Baulandpolitischen Grundsätze“ zu

untergraben und welche Schlupflöcher gefunden werden. Da müssen

wir nicht nur ein Auge darauf haben!

Laut EU-Vorgaben müssten die Bushaltestellen bis zum Ende letzten

Jahres ALLE umgebaut sein. Wir werden häufig von Sozialverbänden

und Einzelpersonen darauf angesprochen, auch aus Nachbarkommunen.

Es wirft ein schlechtes Image auf unsere Stadt. Wir fordern deshalb

eine Priorisierung dieser Maßnahmen, ALLE Haltestellen jetzt endlich

im Jahr 2023 abzuschließen. Leider im Haushalt sind hierfür 150.000 €

eingestellt, was leider nur für ca. 5 Bushaltstellen reicht. Wir hoffen,

wenigstens diese werden in diesem Jahr umgebaut und das Geld auch

abgerufen. Zudem  ist es an der Zeit gleich weitere Bushaltestellen zu

planen. Bisher erschien es uns, dass der Verwaltung vieles andere

wichtiger war. Auch mit Hinblick auf die Barrierefreiheit in der

Innenstadt müssen wir leider erkennen, dass es noch viel zu viele

Hindernisse gibt, sei es beim Einkauf oder in den Gastronomiebetrieben.

Positiv zu erwähnen ist hier die Planung von barrierefreien

Stadtrundgängen und -führungen.

  1. Umwelt/Klima

Im Bereich des Klimaschutzes sind vor zwei Monaten wegweisende

Entscheidungen getroffen worden – die Stelle eines Klimaschutz-

managers und der aus unserer Sicht längst überfällige Beitritt zur LEA.

Als nächstes braucht es ein Klimaschutzkonzept. Der Klimawandel

und die Gegenmaßnahmen werden unsere Gesellschaft in den

kommenden Jahren noch viel stärker beschäftigen als einige der hier

Anwesenden vermuten. Auch wenn Klimaschutzmaßnahmen in

Besigheim alleine keine großen Auswirkungen haben werden, müssen

wir dennoch unsere Hausaufgaben machen. Klimaschutz ist eine

Bündelung von vielen kleinen und großen Maßnahmen auf lokaler und

globaler Ebene. Gerade wenn das Geld knapp ist, müssen die

potentiellen Maßnahmen nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip abgewogen

werden. Die Maßnahmen mit dem größten CO2-Potential müssen

identifiziert werden. Uns fallen da besonders die Leuchtmittel in den

Schulen, in den Sporthallen oder die Flutlichtanlagen ein. Bereits 2017

von unserer Fraktion gefordert, sie wären jetzt schon amortisiert! Wir

fordern deshalb die Stadtverwaltung auf, uns konkrete Zahlen vorzulegen,

was die Energie- und Wartungsarbeiten pro Jahr für die alten Anlagen

kosten.  Hierzu liegt ein Antrag von uns vor. Die Debatte muss offen

und frei von Ideologien und Totschlagargumenten geführt werden. In

Besigheim hat sich ein professionell aufgestelltes Klimabündnis etabliert.

Da Klimaschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, wäre es

falsch das Angebot zur Zusammenarbeit auszuschlagen. Wir freuen

uns auf einen konstruktiven Austausch.

  1. Freibad

Den geplanten Umbau des Eingangsbereiches mit digitalem Zugang

können wir nur begrüßen. Leider wurde der Umbau des Kleinkind-

beckens nochmals verschoben. Um weiterhin ein attraktives Familien-

bad zu sein, ist es wichtig, dass im nächsten Jahr hier etwas passiert.

Wir begrüßen es dennoch ausdrücklich, dass alles versucht, wird in

der kommenden Badesaison die Wassertemperatur im Kleinkindbecken

wieder stimmt.

Ebenso ist es wichtig weiterhin die Planungen zu verfolgen, das ganze

Bad unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen. Auch hier kommt

auf uns in den nächsten Jahren noch diverse Aufgaben und

Entscheidungen auf uns zu, die wir aber als wichtig ansehen, um die

Zukunft unseres Bades zu sichern!

  1. Bauen

Wir möchten nicht auf alles eingehen wie die Sanierung der Straßen

oder die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes und beschränken uns

auf den Nordpark. Unserer Meinung nach kann man diesen Teil

kostengünstig, umweltverträglich und bürgernah gestalten. Viele andere

Kommunen haben uns es doch vorgemacht. Schauen Sie nach Lauffen,

Walheim oder – wer schon einmal da war- nach Fischen im Allgäu.

Überall ist der Fluss direkt zugänglich, also auch richtig „begehbar“.

Da wurde nirgends übermäßig Beton verbaut, die Wege passen sich

dem Gelände an. Wenn wir einen Wasserzugang und eine Gastronomie

haben, dann ist schon ein großer Teil der Bürgerschaft sehr angetan.

Da ist die Blumenwiese abgestimmt, die Wege sind aus Rindenmulch.

Auch dort verläuft ein überregionaler Radweg. Es geht, wenn man will

  1. Kultur und Sport

In den nächsten Wochen haben wir hier in der Alten Kelter die

Stelzig-Ausstellung. Wir finden das Projekt großartig und stehen voll

dahinter. Solch eine Ausstellung, die auch überregional große

Anerkennung findet, ist ein Projekt, auf das wir stolz sein können.

Und genießt ein hohes Ansehen. Deshalb hier ein großes Dankeschön

an Das Winzerfest steht endlich mal wieder vor der Tür. Viele

Besigheimer

und Menschen aus den umliegenden Gemeinden freuen sich darauf.

Besucher aus aller Welt treffen sich in unserer schönen Altstadt.

Allerdings sind wir der Meinung, dass auch hier mit Weitsicht geplant

und gehandelt und sparsam umgegangen wird. Ein Feuerwerk erachten

wir als nicht mehr zeitgemäß, es wäre schön, wenn uns hier Alternativen

aufgezeigt werden könnten.

Wir sind in die Planung für die Freilufthalle eingestiegen. Auch hier

stehen wir dahinter. Es ist richtig, die eingeplanten 400.000 € in die

Hand zu nehmen und dieses Angebot für die Schulen, Vereine und

alle Bürger bereit zu stellen.

  1. Feuerwehr

Die Feuerwehr bekommt neben einem Notstromaggregat auch einen

neuen Rüstwagen. Beides ist notwendig und unserer Ansicht nach

nicht in Frage zu stellen.  Unsere Feuerwehr ist schlagkräftig

die Frauen und Männer der Feuerwehr.

Ein weiterer Dank gilt dem Gremium, für die konstruktive Zusammenarbeit.

Allen Mitarbeitenden der Stadt – in der Verwaltung und in allen anderen

Bereichen – möchten wir als SPD-Fraktion ganz herzlich für Ihren

Einsatz danken. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den

vergangenen Krisenjahren mit großem Engagement den Laden am

Laufen gehalten. Sie haben Einsatz und hohes Engagement unter

schweren Bedingungen gezeigt und dabei klargemacht, wie wichtig es

ist, dass wir in einem Land leben, in dem der Staat handlungsfähig

ist und den Menschen zur Seite stehen kann, das entspricht auch dem

Leitbild unserer sozialdemokratischen Kommunalpolitik.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Meine Damen und Herren,

uns ist bewusst, dass es sich bei dem diesjährigen Haushalt wieder

um ein schwieriges Unterfangen handelt. Der Schuldenstand unserer

Kommune wird in den nächsten Jahren deutlich steigen, es müssen

weitere Kredite aufgenommen werden. Dies sind keine leichten

Entscheidungen. Dennoch sehen wir die meisten Investitionen,

wie z.B. für den Schul - Um- bzw. Neubau, die Erweiterung der Kitas,

den Erwerb von Grundstücken etc…  als wichtige und auch nicht weiter

aufschiebbare  Aufgaben  an  und aus dem Grund                   

stimmen wir als SPD - Fraktion dem Haushalt 2023 zu.

Diese Zustimmung ist verbunden mit der Hoffnung, dass unsere Stadt

so werden wird, wie sie sein soll.

Vielen Dank.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Marcel Kühnle

 

 

SPD-Ortsverein ehrt Günter König mit der Willy Brandt-Medaille

NEB 11.08.2022

SPD-Stadträte berichten über ihre Arbeit im Gemeinderat und in den Ausschüssen

Lob und Anerkennung für Christian Herbst und Marcel Kühnle
 

Kürzlich trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Besigheim, Gemmrigheim und Walheim zu einem kommunalpolitischen Abend. Dazu konnte der Vorsitzende Bruno Kneisler zahlreiche Bürger begrüßen, unter ihnen auch die beiden SPD-Stadträte Christian Herbst und Marcel Kühnle. Sie berichteten ausführlich über die aktuellen Themen im Gemeinderat und gingen dabei auch auf die verschiedenen Pressemeldungen dazu ein.

 

Marcel Kühnle stellte die Situation im Bereich Ganztagsbetreuung in Besigheim bei Kindern unter 3 Jahren und über 3 Jahren dar.

Tatsache sei, es fehlt eine erhebliche Anzahl von Unterbringungsplätzen. Es würden mindestens 6 neue Gruppen am Waldkindergarten geplant, den Kindergarten Schimmelfeld wolle man erweitern, dazu brauche man aber die Zustimmung der Evangelischen Kirchengemeinde. Das kann in Summe Millionen an Baukosten verursachen.

Ein weiteres Problem ist, dass nicht ausreichend Erzieherinnen bzw. Erzieher verfügbar sind. Dadurch können die Gruppen auch nicht

in Betrieb gehen.

 

Kürzlich habe die SPD-Fraktion im Gemeinderat der Erhöhung der Kinderbetreuungsgebühren nicht zugestimmt, so Marcel Kühnle.

Dem SPD-Antrag, von einer Erhöhung Abstand zu nehmen, wollten die anderen Fraktionen im Gemeinderat nicht mittragen.

Dazu komme jetzt noch die Erhöhung der Verpflegungskosten.

 

Der Gemeinderat sei regelmäßig mit der Planung und der Sanierung der verschiedenen Schulen in Besigheim beschäftigt. Besonders der Brandschutz und die damit verbundenen Kosten im Altbau der Friedrich-Schelling-Schule sei dramatisch.

 

An der Realschule sei damit begonnen worden, die Provisorien einzurichten. Gespannt dürfe man auf die Planung zur Sanierung des Gymnasiums sein.

 

Allein diese vielen Bauvorhaben an den Schulen und die Kosten dafür, zeigen, dass Besigheim in den nächsten Jahren kein Geld für eine vierte Brücke über die Enz hat.

Christian Herbst unterstreicht diese Feststellung:

„Die vierte Brücke ist in den nächsten Jahren nicht finanzierbar!“

 

Der Versammlungsleiter stellt fest, dass die anwesenden Bürger mit der Haltung der SPD-Stadträte klar übereinstimmen.

Auch solle ein Bürgerentscheid zur vierten Brücke abgelehnt werden.

Der Gemeinderat könne diese Entscheidung zur Brücke selbst treffen, dazu sei er vom Bürger gewählt.

 

Die anwesenden Bürger unterstützen einhellig die Haltung der beiden Stadträte zu den Benzäckern. "Hände weg" von der Grünzone in Mundelsheim und „Nein“ zum Bau einer Klärschlammtrocknungsanlage in Walheim.

 

Weitere kommunalpolitische Themen wurden angesprochen und mit den Stadträten diskutiert.

Auch die 2024 im Frühjahr anstehende Bürgermeisterwahl war ein Thema an diesem Abend.

 

Der Versammlungsleiter dankte den beiden Stadträten für ihre Berichte und die ausführlichen und fachkundigen Diskussionsbeiträge.

 

 

SPD diskutiert aktuelle kommunalpolitische Themen aus dem Kreis
 

Besigheimer SPD will Bürgergenossenschaft Wohnen
im Kreis beitreten

Zum kommunalpolitischen Abend der SPD Besigheim, Gemmrigheim und Walheim konnte der Vorsitzende Bruno Kneisler zahlreiche Besucher begrüßen.

Kreisrat Christian Herbst berichtete über seine Arbeit im Kreistag. Besonders erfreulich sei der Bereich Verkehr. Er hoffe in zwei Jahren fahre eine Stadtbahn von Ludwigsburg bis Markgröningen.

Der Ludwigsburger Gemeinderat müsse schnell eine Entscheidung über die Innenstadttrasse treffen. Im März 2023 komme im Kreis das 365 Euroticket; das könne als Erfolg bewertet werden.

Im Klinikbereich sei die Personalsituation kritisch. Der Landkreis sei seit Jahren dabei die Ausbildung für Pflegeberufe tatkräftig durch die zwei eigenen Schulen voranzubringen.

Auch die Schaffung einer Bildungsregion in Kreis führte zu einer Verbesserung der Ausbildung in den Pflegeberufen. Hier sei der Kreis besonders tatkräftig.

Hier sind heute schon Erfolge sichtbar“, stellt Kreisrat Herbst fest.

Man prüfe derzeit, bezahlbaren Wohnraum für junge Ärzte und Pflegekräfte anzubieten. Dies könnte dazu führen, mehr Pflegekräfte in den Kreis Ludwigsburg zu bekommen. Wer wenig verdiene, könne keine hohen Mieten im Raum Ludwigsburg bezahlen.

Im Behindertenbereich stehen große Investitionen an, die Fröbelschule in Ludwigsburg müsse renoviert werden, Aufwand ca. 15 Mio. €.

Die Schule am Gröninger Weg in Bietigheim-Bissingen brauche dringend eine Verbesserung der Raumsituation, vermutlich werde ein Neubau erforderlich.

Das Thema „Müll“ führte zu einer heftigen Diskussion in der Versammlung. In den letzten Wochen habe sich bei der Abfuhr einiges verbessert. Erledigt sei die Tonnentauschaktion aber noch lange nicht.

Im Sozialbereich sei der Landkreis gut aufgestellt. Ein dickes Lob bekam Kreisrat Herbst ausgesprochen für seinen Einsatz für die Hebammenversorgung im Kreis. Ausgelöst durch ein Kreisförderprogramm würde es bald wieder 3 freiberufliche Hebammen im Raum Besigheim geben. Gerade für junge Familien und Alleinerziehende sei eine Hebammenbetreuung besonders wichtig.

Besonderen Anklang fand der Bericht zur Gründung einer Bürgergenossenschaft Wohnen im Landkreis Ludwigsburg.

Sie gehe auf eine Initiative der SPD-Kreistagsfraktion zurück.

Auf genossenschaftlicher Basis sollen bezahlbare Wohnungen im Kreis geschaffen werden. Bis heute seien 17 Städte und Gemeinden beigetreten - einige bringen Gebäude oder Bauplätze in die Genossenschaft ein. Weiter seien knapp 90 Privatpersonen oder

Einrichtungen der Genossenschaft beigetreten und haben einen Anteil erworben.

Die Mitglieder fassten den einstimmigen Beschluss, das der SPD-Ortsverein der Bürgergenossenschaft ebenfalls beitreten soll.

Der Versammlungsleiter dankte Kreisrat Christian Herbst für seine gute Arbeit im Kreistag und in den Ausschüssen.

SPD - Jahreshauptversammlung 2022

 Die SPD stellt in Berlin wieder den Bundeskanzler - Wir haben das Vertrauen der Wähler wieder gewonnen - Ehrungen und Neuwahlen bei der SPD-Besigheim, Gemmrigheim und Walheim.

Der SPD-Vorsitzende Bruno Kneisler konnte kürzlich zur Jahreshauptversammlung zahlreiche Mitglieder und Gäste im Sportstättenrestaurant in Besigheim begrüßen.

Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Ehrungen und Neuwahlen des gesamten Vorstands.

In seinem Rückblick auf die Bundestagswahl stellte er fest, "die SPD stelle im Bund nach 16 Jahren wieder den Bundeskanzler. Die SPD sei stolz auf Olaf Scholz, er habe das Vertrauen bei den SPD-Wählern zurück gewonnen".

Er dankte allen, die im Wahlkampf vor Ort aktiv mitgemacht haben sowie den zahlreichen Spendern. „Wir regieren aber nicht allein, hier wirken auch zwei Koalitiionspartner mit, die sich natürlich auch mit ihren Vorstellungen durchsetzen wollen“, so Kneisler weiter, "das macht Regieren nicht leichter!“

Anschließend konnten die Sozialdemokraten mehrere langjährige Mitglieder ehren und auszeichnen.
Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Jochen Raithel und für 40 Jahre Alexandra Bäurle, beide aus Besigheim - für 50 Jahre treue Mitgliedschaft Doris Neuhäuser aus Hessigheim, Roland und Verena Bierer aus Besigheim und aus Ottmarsheim Dr. Günter König. Letzterer ist auch seit 20 Jahren Kassierer des Ortsvereins.


Die Wahlen des Vorstandes und der Deligierten brachte folgendes Ergebnis:

Die Mitgliederversammlung wählte Bruno Kneisler, Besigheim, erneut zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins - er ist seit 18 Jahren im Amt.

Christian Herbst, Besigheimer SPD Stadt- und Kreisrat, wurde ebenfalls einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Dr. Günter König bleibt für weitere zwei Jahre Kassierer. Als Kassenprüfer wurden gewählt: Gerd Naumann und Klaus-Dieter Brökling, beide aus Besigheim.

Als Beisitzer gehören dem Vorstand an:
Jürgen Bäurle, Besigheim, Robin Haiber, Ottmarsheim, Shirley Haiber, Besigheim, Christoph Köhler, Besigheim, Dr. Günter König, Marco Seethaler, Hessigheim und Olaf Schulte aus Walheim.

Als Delegierte vertreten den Ortsverein:

Bruno Kneisler, Luca Frauhammer aus Gemmrigheim, Christian Herbst und Dr. Günter König. Stellvertreter sind: Olaf Schulte, Jürgen Bäurle, Marco Seethaler und Robin Haiber. 

 

von links: Bruno Kneisler, Dr. Günter König, Doris Neuhäuser und Christian Herbst

 

 

Die Haushaltsrede der SPD-Gemeinderatsfraktion 2022

Logo SPD ohne BW_4c

Gemeinderatsfraktion Besigheim

Wahlperiode 2019 - 2024

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Haushaltsplanentwurf 2022
der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 25. Januar 2022

 „SPD in Besigheim: weltoffen und sozial“

 (Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ Genau dieses Zitat von Oliver Cromwell hat uns bei der Beschäftigung mit dem Haushalt angesprochen. Wir machen in unserer Kommune vieles gut, können aber in einigen Punkten deutlich  besser werden und müssen dies auch anstreben. Es ist uns im letzten Jahr gelungen, einige Projekte voranzuschieben und manche wurden auch fertiggestellt.

Das Gerüst des Haushalts ist sicherlich auf wenige Stützen gebaut: Wir müssen den Schulbau mutig vorantreiben, müssen die Kita-Plätze bereitstellen und personell gut besetzen und auch im Nordpark städteplanerisch vorankommen. Dennoch müssen wir uns auch in diesem Jahr mit einer großen Vielzahl weitreichender Themen beschäftigen. Wenn wir die Punkte aus der letztjährigen Rede heranziehen, dann fallen uns allerdings genügend Bereiche ein, bei denen wir leider noch nicht gut gewesen sind.

Wir wollen in einer Stadt leben, in der der Schutz unseres Klimas und unserer Umwelt ernst genommen wird und in der wir die Herausforderungen der Klimakrise mutig angehen. Leider haben einige Fraktionen bei diesem Thema nur Worthülsen produziert und keine Taten folgen lassen. Als Beispiel sei hier die Umwelt-Relevanz bei den Beschlussvorschlägen, der Baumaterial-Einsatz auf unseren Baustellen oder auch die Heizpilze in der Altstadt zu nennen. Auch hierzu fällt uns ein Zitat ein, von  Marc-Uwe Kling:Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.“

Wir wollen in einer Gemeinde leben, die die Chancen der Digitalisierung endlich nutzt und seine Infrastruktur auf die Höhe der Zeit bringt. Auch hier sehen wir nur kleine Schritte. Wir wollen in einer Stadt leben, in der Mobilität für jeden erschwinglich und vor allem attraktiv ist – und diese sollte nicht vorrangig vom Privat-PKW geprägt sein, welcher hier immer wieder im Gremium favorisiert wird. Wir haben jetzt auf allen Seiten der Altstadt genügend Parkraum geschaffen, jetzt sollte man die von vielen Mitbürger*innen ersehneten „Autofreie Altstadt“ endlich angehen! Das wäre ein mutiger Schritt und auch wichtiges Zeichen für zukünftige Generationen. Unsere Fraktion wird zeitnah hierzu einen Antrag einbringen!

Nun zum Haushalt:
1. Die Schulen:

Der Neubau und die Umgestaltungsmaßnahmen des Altbaus der Grundschule sind in vollem Gange. Wir stehen als SPD voll hinter den Plänen. Ebenso erfreut sind wir, dass die Schulen fast barrierefrei gestaltet werden. Nur so ist eine gleichberechtigte Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler gewährleistet. Und das darf nicht als zusätzliche Belastungen oder als unnötige Kosten angesehen werden, sondern hier handelt es sich schlicht um eine Umsetzung des EU-Rechts.

Auch die Sanierungen unserer beiden Schulen „Auf dem Kies“ werden jetzt geplant. Das ist schon beinahe ein generationenübergreifendes Projekt. Deshalb sollten wir manch andere Aktivitäten hintenanstellen und uns diesem Pflichtprogramm mit größtmöglicher Aufmerksamkeit widmen. Unsere Gemeinde sollte dabei weiterhin versuchen, die Nachbarkommunen bei der Finanzierung der weiterführenden Schulen mit ins Boot zu holen! Einige Gespräche erfolgten hierzu bereits, leider sind wir hier noch nicht viel weiter als noch vor einem Jahr. Sowohl beim Neubau als auch bei den Renovierungsmaßnahmen der Schulen erwarten wir, dass die Umweltverträglichkeit und die Inklusion integraler Bestandteil aller Maßnahmen sein wird.

2. Soziales:

Wenn wir gerade bei EU-Vorgaben sind: Die Bushaltestellen müssen bis zum Ende diesen Jahres ALLE umgebaut sein. Wir werden häufig von Sozialverbänden und Einzelpersonen darauf angesprochen, auch aus Nachbarkommunen. Es wirft aus vielerlei Sicht ein schlechtes Image auf unsere Stadt. Wir fordern deshalb eine Priorisierung dieser Maßnahmen, wenigstens die wichtigsten Haltestellen jetzt endlich im Jahr 2022 anzugehen. Im Haushalt sind hierfür 150.000 € eingestellt, wir hoffen, diese werden auch abgerufen.  Bisher erschien es uns, dass der  Verwaltung vieles andere wichtiger war. Auch mit Hinblick auf die Barrierefreiheit in der Innenstadt müssen wir leider erkennen, dass es noch viel zu viele Hindernisse gibt, sei es beim Einkauf oder in den Gastronomiebetrieben. Positiv zu erwähnen ist hier die Planung von barrierefreien Stadtrundgängen und -führungen.

Familienfreundlichkeit:

Der Südpark und der dazu gehörende Spielplatz wurden im letzten Jahr mit Verzögerung eingeweiht. Die kritischen Stimmen werden weniger, die Zustimmung dazu wächst. Selbst bei schlechtem Wetter wird der Park und vor allem der Spielplatz sehr gut besucht, es wird jetzt dringend Zeit, den Raum für die Jugend „Under the bridge“ anzugehen. Aber wie sieht es auf den anderen Spielplätzen aus? Es gibt auch auf allen weiteren Spielplätzen einiges zu erneuern, wir sind der Meinung, dass die hier eingestellten 45.000 € im Haushalt nicht ausreichen, wenn man bedenkt, dass z.B. auf dem Spielplatz im Bülzen das abgängige Piratenschiff ersetzt werden muss. Um eine familienfreundliche Stadt mit attraktiven Spielplätzen zu sein, müssen wir hier mehr tun, meine Damen und Herren!  

Beim Kindergartenbau hinken wir wieder einmal hinterher. Und das liegt nicht nur am Gemeinderat. Es ist unser Anliegen, die Kindergärten dezentral zu verorten und nicht ganze „Fabriken“ mit 6 oder noch mehr Gruppen zu bauen. Der Vorschlag mehrerer Fraktionen, sich dieses Themas bei einer Klausursitzung anzunehmen, ist bisher ungehört verhallt. Ebenso wie die Anregungen gutes Personal zu akquirieren. Hier müssen zusätzliche Anreize geschaffen werden, durch günstigen Wohnraum oder kostenfreie Freibadtickets. Leider werden auch die vorgeplanten Plätze im Ingersheimer Feld und im Martinshaus nicht ausreichen. Uns als SPD ist  klar, dass die Personalkosten der Kommune jedes Jahr deshalb steigen. Aber es ist gut angelegtes Geld in unsere Zukunft.

3. Baumaßnahmen:

 In diesem Jahr stehen wieder viele Baumaßnahmen an:

Die Modulbauten für die Interimsunterbringung der FSS direkt im Hof des Schulzentrums war aus unserer Sicht ein Schnellschuss. Es blieben und bleiben viele Fragen ungeklärt, die uns noch teuer zu stehen kommen können: Wo verlaufen die Schulhofgrenzen? Die vorgeschriebene Quadratmeterzahl des Pausenhofs je Schüler*in reicht jedenfalls für die Realschule nicht mehr. Es muss also neuer Pausenraum geschaffen werden! Ebenso unterhalb der Grenze liegen dann die Pausenbereiche der FSS. Zudem soll der Schulhof zu den beiden viel befahrenen Straßen hin entstehen. Ungeklärt sind auch die Zuständigkeiten der Hausmeister, die Zufahrt für die Umbaumaßnahmen und deren Baustelleneinrichtungen, die Busaufsicht und vieles mehr. All diese Punkte hätten wir uns auf der anderen Seite beim Kunstrasenplatz erspart.

Die detaillierte Planung des Nordparks sollte vorangetrieben werden. Wenn wir jetzt im Süden „A“ gesagt haben, so müssen wir auch im Norden „B“ sagen. Wir werden hierbei sehr auf die Umweltverträglichkeit, die Familienfreundlichkeit und die Gastronomie achten. Ob dabei die zweite Brücke miteingeplant wird, lassen wir bewusst offen. Wir stehen dem Bau dieser zweiten Brücke bisher eher skeptisch gegenüber, v.a. aufgrund des Naturschutzes, aber  auch mit Blick auf die Finanzlage. Wie schon erwähnt, es gibt  deutlich wichtigere Vorhaben, die aus unserer Sich geplant und umgesetzt werden sollten. Aber wir werden uns erst ein endgültiges Urteil erlauben, wenn alle Fakten auf bekannt sind. Hierzu braucht es einen abschließenden Blick, wenn alle Gutachten und die geplanten Kosten und zu erwartenden Zuschüsse auf dem Tisch liegen.

Eine klare Absage erteilen wir dem vom ZVIG angedachten Gewerbegebiet „Benzäcker“. Es sind noch sehr große Flächen im Industriegebiet in Ottmarsheim vorhanden. Zudem konterkariert dieses Gebiet sämtliche Nachhaltigkeitsgedanken. Es bedeutet eine enorme Versiegelung, einen immensen Pendlerverkehr und nicht zuletzt eine deutliche Erhöhung von Bauplatzpreisen und höhere Mieten. Vor allem aus diesen Gründen ist die SPD-Fraktion klar gegen diese Planung.

Bei den in naher Zukunft zu planenden Bauabschnitten im Neubaugebiet „Bülzen/ Seiten“ fordern wir eine ökologische Ausrichtung. Neben den neuesten Bau- und Erschließungsstandards wollen wir auch innovative Ansätze wie beispielsweise  Tiny Houses angehen. Die Grundstücke müssen in den Händen der Stadt liegen und ein Kindergarten und ein Spielplatz müssen hier gleich mit eingeplant werden.

4. Ziegelei-Areal

Es ist nach wie vor ärgerlich, dass wir über dieses innenstadtnahe Gebiet nicht alles selbst entscheiden können. Aber dennoch können wir einwirken:

Herr Bürgermeister Bühler,

wir haben die Bedenken, dass das Gebiet bis auf den letzten Zentimeter- oder gar darüber hinaus- verplant wird. Werden unsere „Städtebaulichen Grundsätze“ komplett eingehalten oder wird nach Schlupflöchern gesucht? Gibt es genügend Freiraum für Spielplätze? Wird an eine Kindertageseinrichtung gedacht? Wird der Naturschutz vorbehaltlos eingehalten? Es ist aus Sicht der SPD-Fraktion ein Unding, dass man ein Unternehmen, welches über 300 Wohnungen in der alten Ziegelei baut, hier nicht  mehr in die Pflicht nimmt. Bei dieser hohen Anzahl an Wohneinheiten MUSS unserer Meinung nach auch an die Soziale Verantwortung des Unternehmens appelliert werden und Kindergarten- und Spielplätze auf diesem Gebiet entstehen.

5. E-Ladestationen

Im vergangenen Jahr war jedes fünfte zugelassene Auto im Landkreis ein E-Auto oder ein Hybrid mit Elektro-Antrieb. Die Tendenz ist weiterhin stark steigend. Wenn wir unsere Parkplätze im Stadtgebiet anschauen, so müssen wir sagen: Es fehlt hier noch gewaltig an der Infrastruktur. Andere Kommunen bieten den Anreiz, E-Autos kostenfrei parken zu lassen. Leider war das bei uns bisher nicht einmal ein Thema! Wir haben insgesamt 6 Stromtankstellen, aber gewiss deutlich mehr konventionelle Parkplätze im Verhältnis. Zudem fielen im letzten Jahr einige über einen längeren Zeitraum aus. Wir müssen hier in die Zukunft der Mobilität investieren! Wir haben es letztes Jahr schon gesagt: Geeignete Stellen wären unserer Meinung nach der Kelterplatz und die geplanten Parkplätze an der Grundschule. An diesen Plätzen könnten dann auch gleichzeitig Ladestationen für Elektrofahrräder entstehen. Apropos Fahrräder: Jedes Jahr in den Sommermonaten sehen wir eine hohe Anzahl an Fahrrädern in unserer schönen Altstadt. Leider gibt es hierfür nur einen Parkplatz als Abstellfläche. Wir als SPD fordern deshalb auch im Sinne der Tourismusförderung mehr Abstellmöglichkeiten in der Kirchstraße und auf dem Marktplatz.

6. Freibad

Das Besigheimer Freibad bietet seinen Bürger*innen ein wichtiges Stück Lebensqualität. Gerade die letzten beiden  Jahre haben uns aber gezeigt, dass es wichtig und richtig war, trotz vieler Hygienevorschriften das Bad zu öffnen. Hierzu möchten wir ausdrücklich die Verwaltung und das Team im Freibad für die Umsetzung loben. Wir haben im letzten Jahr v.a. in die Technik des Bades investiert. Im nächsten Jahr sollte allerdings dringend auch in den Sanitär-  und in den Kleinkindbereich investiert werden. Leider sind solche Investitionen erst ab dem Jahre 2024 in der Planung. Um weiterhin ein familenfreundliches Freibad zu bieten, wäre eine frührere  Umsetzung wünschenswert.

7. Feuerwehr

 In die Feuerwache in Besigheim muss in den kommenden Jahren investiert werden. Hier sollte erstmal die aktuelle Bedarfsplanung für die nächsten Jahre abgewartet werden, bevor in eine detaillierte Planung eingestiegen wird.  Unsere Feuerwehr ist schlagkräftig und genießt ein hohes Ansehen. Deshalb hier ein großes Danke an die Frauen und Männer der Feuerwehr .

Allen Mitarbeitenden der Stadt – in der Verwaltung und in allen anderen Bereichen – möchten wir als SPD-Fraktion ganz herzlich für Ihren Einsatz danken. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten mit großem Engagement den Laden am Laufen gehalten. Sie haben großen Einsatz unter schweren Bedingungen gezeigt und dabei klargemacht, wie wichtig es ist, dass wir in einem Land leben, in dem der Staat handlungsfähig ist und den Menschen zur Seite stehen kann, das entspricht auch dem Leitbild unserer sozialdemokratischen Kommunalpolitik.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, meine Damen und Herren,

uns ist bewusst, dass es sich bei dem diesjährigen Haushalt um ein schwieriges Unterfangen handelt. Der Schuldenstand unserer Kommune wird steigen, es müssen weitere Kredite aufgenommen werden. Dies sind keine leichten Entscheidungen. Dennoch sehen wir die meisten Investitionen, wie z.B. für den Schul - Um- bzw. Neubau, die Erweiterung der Kitas, den Erwerb von Grundstücken  etc… , als wichtige und auch nicht weiter aufschiebbare  Aufgaben  an  und aus dem Grund                 

 stimmen wir als SPD - Fraktion dem Haushalt 2022 zu.

Diese Zustimmung ist verbunden mit der Hoffnung, dass wir  es nicht nur gut, sondern  ein bisschen besser machen.                                                                                      

Vielen Dank.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Marcel Kühnle

 

 

SPD-Stammtisch bis auf weiteres ausgesetzt

Die dramatischen Coronazahlen in unserem Landkreis zwingen uns, den wöchentlichen politischen SPD-Stammtisch bis auf weiteres abzusagen.

Wir bitten um ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

Ihr SPD-Ortsverein Besigheim, Gemmrigheim und Walheim

SPD - Besigheim, Gemmrigheim und
Walheim lehnen Klärschlammverbrennung
in Walheim strikt ab

Lebens- und Wohnqualität für die Menschen wird im
Neckartal massiv gestört


Die Sozialdemokraten aus Besigheim, Gemmrigheim und Walheim
haben nach mehrfacher, ausführlicher Diskussion ein klares Nein zur

Klärschlammverbrennungsanlage in Walheim gefordert.
 

Heute schon sei der Neckarabschnitt zwischen Besigheim,
Gemmrigheim und Walheim massiv belastet. Das Kernkraftwerk mit
dem Abfalllager für ausgebrannte Brennelemente, das Gas- und
Kohlekraftwerk in Walheim, die B 27 und die A 81 sind Belastungen,
die sich heute schon auf die Lebensqualität der Menschen in den
Kommunen negativ auswirken.
Mehr Belastung für die Menschen muss unbedingt verhindert werden.

 

60 bis 80 Lastwagen sollen pro Tag den Klärschlamm nach Walheim
bringen. Im Jahr rechnet man mit 180 000 Tonnen Klärschlamm, die
Verbrennung erfolgt rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag an
365 Tagen im Jahr, mit Anlieferung von 6 bis 22 Uhr. Die prognostizierte
Abwassermenge aus der Anlage werden 10 Tonnen pro Stunde sein.


„Die SPD-Mitglieder lehnen eine Planung zum Standort Walheim

grundsätzlich ab. Massiver Widerstand ist jetzt nötig, um die weitere

Zerstörung der Landschaft zu verhindern. Die EnBW ist ein Betrieb,
der dem Land gehört. Hier können die Landtagsabgeordneten der

Regierungsfraktionen zeigen, wie nah am Bürger sie stehen“,
führte der Vorsitzende des SPD- Ortsvereins Bruno Kneisler aus.

Liebe Bürgerinnen
und Bürger  in Besigheim,
Gemmrigheim und Walheim

Mit Ihrer Stimme kann in Deutschland etwas Neues beginnen – mit Mehrheiten
jenseits von CDU/CSU! Ich will Ihr nächster Kanzler werden und bin überzeugt,
dass gerade jetzt die SPD die Partei ist, die für Aufbruch und Modernisierung steht.

Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben wir in den vergangenen
Jahren in der Regierung viel erreicht: die Abschaffung des Soli für fast alle, die
Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, die Grundrente und ein weitreichendes
Klimaschutzgesetz. Aber wir können noch viel mehr erreichen, denn vieles
dauerte zu lang, vieles wurde von CDU/CSU blockiert.

Uns geht es um Respekt vor Arbeits- und Lebensleistungen. Wir erleben eine
Zunahme unsicherer Arbeitsverträge und niedriger Löhne. Gerade deshalb
brauchen wir einen Mindestlohn von 12 Euro, der zehn Millionen Angestellten
eine Lohnerhöhung bringt – außerdem mehr Tarifbindung und starke Betriebsräte.

Es geht um einen Klimaschutz, der Arbeitsplätze sichert und neue schafft – und
um eine zweite industrielle Revolution: 250 Jahre setzte unsere Industrie auf
Kohle, Erdöl und Erdgas. Nun wollen wir innerhalb von knapp 25 Jahren auf
Erneuerbare Energien umstellen, um klimaneutral zu wirtschaften. Wir brauchen
deshalb ein Jahrzehnt der Investitionen in die Energieerzeugung, in moderne
Verkehrskonzepte und in den Wohnungsbau.

Und es geht um ein starkes und souveränes Europa. Wie Krisenbewältigung
gehen kann, das hat die Europäische Union mit ihrer gemeinsamen Antwort
auf die Corona-Krise eindrucksvoll bewiesen. Anders als in der Finanzkrise
ist Europa nicht auseinandergedriftet, sondern steht zusammen.

Es geht um unser Land. Meine Kanzlerkandidatur verbinde ich deshalb mit dem
Versprechen, diese drei Themen kraftvoll anzupacken. Es braucht Erfahrung,
Kompetenz und einen Plan, was dafür zu tun ist. Dafür stehe ich.

Am 26. September entscheiden Sie, wer die Zukunftsregierung stellt, die unseren
Wohlstand auch noch in 20 und 30 Jahren sichert. Die SPD und ich sind bereit,
sie zu führen. Für Sie, für Ihre Kinder, für Deutschland.

SPD lehnt geplantes Gewerbegebiet an der A 81
bei Mundelsheim ab - Grünzug Benzäcker mit
knapp 20 Hektar muß erhalten bleiben


Die Mitglieder des SPD Ortsvereins Besigheim, Gemmrigheim und
Walheim kritisieren scharf die Planungen der Region Stuttgart, an der
Anschlußstelle der A 81 bei Mundelsheim ein Gewerbegebiet für Großfirmen auszuweisen.

Es muß endlich Schluß sein mit der Versiegelung und Betonierung unserer Landschaft. Umwelt- und Naturschutz sind lebenswichtig für die
Menschen in unserer Region, der Grünzug Benzäcker darf auf keinen Fall Gewerbegebiet werden, war die einhellige Meinung der Mitglieder.

Die SPD Mitglieder fordern die Mitglieder des Zweckverbands Industiegebiet Besigheim auf, dieses Vorhaben strikt abzulehnen.
Dem Zweckverband gehören die Kommunen Besigheim, Mundelsheim, Gemmrigheim, Hessigheim, Neckarwestheim und Walheim an.
Der Walheimer Gemeinderat hat kürzlich die Planungen bereits kritisiert
und als nicht zukunftsfähig bezeichnet.

Bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr,
SPD sichert Unterstützung zu

Im Rahmen der anstehenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen
Nahverkehr wurde der stlv. Kreisvorsitzende des SPD-Kreisverbandes
Ludwigsburg, Daniel Haas, zum Betriebsrat der Spillmann Omnibus-
verkehr GmbH für einen gemeinsamen Austausch eingeladen. Stehen im
Moment die Manteltarifrunden der Gewerkschaft ver.di für den öffentlichen Nahverkehr an, geht es dem Betriebsratsvorsitzenden
Goran Tolic, vor allem um bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigen im Busunternehmen.

Bereits im Mai 2021 wies der Betriebsrat der Firma Spillmann mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Jürgen Kessing auf die Missstände im Betrieb hin.
„Es fehlte an ausreichend Spinde für die 54 Fahrer. An einen vernünftigen
Sozialraum für die Pause und an planbare Dienstzeiten.“ so Tolic, um nur
einige Punkte aus dem Brief zu nennen. Nach erster Zusage gegenüber dem Betriebsrat vonseiten des Geschäftsführers, Herrn Meneske, soll hier noch im Juni das Problem mit den Spinden und einem Sozialraum angegangen werden. Auch eine Überarbeitung der Dienstpläne werde vorgenommen.
„Man merkt die Geschäftsleitung will etwas ändern und das wirkt sich positiv auf alle Beschäftigten aus.“, berichtet Tolic zufrieden.

Gerade in Zeiten, in der die Forderungen nach der Mobilitätswende immer lauter werden und mehr Menschen den ÖPNV nutzen sollen, müssen auch die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Busunternehmen verbessert werden. „Die Beschäftigten der Busunternehmen tragen jeden Tag eine hohe Verantwortung. Diese wird nicht weniger. Im Zuge der Mobilitätswende eher mehr.“  so Daniel Haas. Dabei sieht er die Probleme auch bei der Finanzierung des ÖPNVs. Hier bleiben Landkreise und Kommunen meist auf dem Großteil der Kosten sitzen.
Das wird auch von Herrn Tolic bestätigt. Die Gewerkschaft ver.di hat mit einem
Brandbrief vom 1.6.2021 auf dieses Problem hingewiesen und fordert, die
Finanzierung des ÖPNVs auf neue Beine zu stellen.
Die angestrebten Fahrgastzahlen seien „nur mit zusätzlicher langfristiger Finanzierung aus Steuermitteln der Länder und des Bundes erreichbar“.

Der Zugang zur Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Daseinsvorsorge
und sozialen Teilhabe in unserer Gesellschaft. Den ÖPNV im Kreis
Ludwigsburg weiter auszubauen und attraktiver für die Menschen zu machen, sieht Haas als wichtiger Bestandteil. Hier fordert die SPD schon länger die Einführung eines 365-€ Jahresticket und eine bessere Taktung zwischen Schienen- und Busverkehr. „Dabei dürfen die Belange der Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr nicht außer Acht gelassen werden. Guter Lohn und gute Arbeitsbedingungen sind die Grundvoraussetzung! Die SPD werde die Gewerkschaften und die Betriebsräte hierbei unterstützen und sich dafür einsetzen.“, sichert Haas den anwesenden Busfahrern und deren Betriebsrat zu.

 

v.l. Daniel Haas (SPD), Herr Goran Tolic (Betriebsrat Spillmann)

 

SPD Besigheim, Gemmrigheim und Walheim
begrüßt erfolgreiche Talkrunde von Thomas Utz,
die großes Interesse findet:

 

Bereits drei Gespräche führte der SPD-Kandidat für die kommenden Bundestagswahlen Thomas Utz mit prominenten Gästen zu wichtigen Gegenwartsfragen und Zukunftsthemen in Politik und Gesellschaft. Die Instagram-Videos sind sehr beliebt.
Die Abrufzahlen schnellen in die Höhe.

 

Im ersten Gespräch diskutierte Thomas Utz mit der Bürgermeisterin für
Soziales, Ordnung und Kultur in Tübingen, Dr. Daniela Harsch, über die
Erfahrungen der Stadt Tübingen zu ihrem Umgang mit der Pandemie.
Tübingen habe schon zu Beginn der Pandemie mit außergewöhnlichen
Strategien und Ideen bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, führte Thomas Utz in das Thema ein. Deshalb habe man auch Fotos von ausgelassenen und entspannten Abenden in Tübinger Kneipen in den sozialen Medien bewundern können.

 

„Auch von mir gab es solche Fotos“, merkte Harsch lächelnd an. Die andere Seite des Tübinger Modells verschwieg die Bürgermeisterin nicht: „Wir sind regelrecht überrannt worden“. Auf den ersten Blick unverständlich. Doch wenn man eines in der Pandemie gelernt habe, dann sei es milder im Urteil zu sein und Verständnis für die Belastungen der Menschen zu haben. So das gemeinsame Fazit des Gesprächs zwischen Daniela Harsch und Thomas Utz.
 

Als Kommunalpolitiker und Vereinsmitglied äußerte Utz in einem Ausblick genauso wie die Tübinger Bürgermeisterin Harsch ihre Sorgen zur Zukunft des Ehrenamtes: „Viele haben sich in der Pandemie zurückgezogen“. Im nächsten Gespräch mit dem ehemaligen Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt in Stuttgart und aktuell Bürgermeister in Tengen, Marian Schreier, wurde die Sorge in einen größeren Zusammenhang eingebettet. „Die Corona
Pandemie hat uns gezeigt, dass es uns an einem positiven Zukunftsbild fehlt“, stellte Schreier fest. Der jüngste Bürgermeister Deutschlands blieb nicht hinter seiner eigenen Kritik zurück. Gekonnt skizzierte er mit wenigen Begrifflichkeiten einige Wege in ein solches positives Zukunftsszenario. Summer of Pioneers, neue Wohnformen und Co-Working-Spaces in kommunalen, ungenutzten Räumlichkeiten, open
governement, Egalisierung und Digitalisierung des erwaltungsprozesses,
Dezentralisierung der Arbeitsformen. Thomas Utz erkundigte sich mit einiger Bewunderung, wie Schreier mit den Vorbehalten in der Kommune umgehe: „Wie schaffst du es, die Menschen zu begeistern?“

 

Auch hier blieb Schreier keine Antwort schuldig. Neben der Transparenz und der positiven Grundstimmung von Seiten der Verwaltungsspitze sei es ein wichtiges methodisches Prinzip, keine großen Strategiediskussionen zu führen, sondern in kleinen überschaubaren Projekten, konkret Ideen auszuprobieren:
„Konkret anfangen, das ist mein wichtigster Rat“.

 

Im letzten Gespräch mit dem Sprecher für Verbraucherschutzfragen der
SPD-Fraktion im Landtag, Jonas Weber, klopfte Utz mit Hilfe seines
kompetenten Gesprächspartners die politische Gestaltungskraft der neuen Landesregierung im Hinblick auf das Zukunftsbildes ab. Die Enttäuschung über den neuen Koalitionsvertrag sitzt tief bei Weber: „Aufbruch sieht anders aus“.

Jedes politische Projekt der grün-schwarzen Landesregierung steht unter dem Finanzierungsvorbehalt. „Da fehlt mir auch als Kommunalpolitiker die Verlässlichkeit“, bemerkte Utz. Viele Zukunftsthemen wie bezahlbarer Wohnraum, Windräder und Tierschutz seien damit beiseitegeschoben, begründete Weber seine Enttäuschung. „Die Grünen haben den Koalitionsvertrag geschrieben
und die CDU hat zu einigen Themen Nein gesagt. Politische Gestaltungskraft sieht anders aus“.

 

„Arbeitsplätze und Wohlstand sichern“

SPD startet mutig und kraftvoll in die Bundestagswahl

Thomas Utz, der Bundestagskandidat im Wahlkreis Neckar-Zaber startet im
Rahmen einer Online-Konferenz gemeinsam mit den SPD-Ortsvereinen in
den Bundestagswahlkampf. Utz betonte, dass angesichts des Strukturwandels
in der regionalen Industrie, der durch die Corona-Pandemie nochmals
verschärft wurde, alles darangesetzt werden muss, dass es auch in Zukunft
noch gut bezahlte und sichere Arbeitsplätze hier vor Ort gibt. Bezug nahm er
dabei auch auf die Schließung der Produktion des Bosch-Werks in Bietigheim-
Bissingen, die er ausdrücklich bedauert. „Wir brauchen hier vor Ort neben den
Arbeitsplätzen in Forschung und Entwicklung insbesondere auch Produktions-
arbeitsplätze“. Es sei gerade die enge Verzahnung von Forschung,
Entwicklung und Fertigung, die ‚Made in Germany’ zu einem weltweit
anerkannten Gütesigel hat werden lassen. Utz, der als Betriebswirt selbst
Beschäftigter in der Automobilindustrie ist und auf jahrelange Erfahrung im
Bankenbereich zurückblickt, möchte mit seiner wirtschafts- und
finanzpolitischen Expertise dazu beizutragen, dass der Wandel zu einer
klimafreundlichen regionalen Industrie gelingt. „Die Zukunft unserer
Wirtschaft ist ohne Frage klimaneutral. Das haben auch viele Unternehmen
bereits erkannt. Mir ist dabei wichtig, dass wir dieses Ziel rasch erreichen
und gleichzeig die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf diesem
Weg gut mitnehmen“.

Thomas Utz, der seit 2019 gewählter Gemeinde- und Kreisrat ist, blickt
zuversichtlich auf den anstehenden Bundestagswahlkampf. „Die SPD
hat ihre Kandidatenfrage im Gegensatz zu anderen Parteien frühzeitig
geklärt. Mit Olaf Scholz tritt ein erfahrener Krisenmanager als Kanzler-
kandidat an. Dieses Land braucht nun einen regierungserfahrenen Kapitän,
der mit mutigen Investitionen den Modernisierungsstau auflöst und
Deutschland zum Vorreiter in Bildung, Digitalisierung und Klimaschutz macht.“

Zur Person:

Thomas Utz ist 32 Jahre alt und studierter Betriebswirt und Unternehemens-
jurist (Abschluss: LL.M.). Er hat zwölf Jahre Berufserfahrung in der Banken-
und Automobilbranche gesammelt. Seit 2019 ist er gewählter Kreisrat im
Landkreis Ludwigsburg und Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Murr.
Gleichzeitig vertritt er die SPD-Kreistagsfraktion im Aufsichtsrat der
Kreiskliniken Ludwigsburg. In seiner Freizeit ist als ehrenamtlicher
Vereinsvorstand im Tennisclub Murr e.V. aktiv oder auf seinem Motorrad,
in den Bergen oder mit seinem Fahrrad anzutreffen. 

 

 

 

Liebe SPD-Wählerinnen und SPD-Wähler,

 

danke für Ihr Vertrauen bei der Landtagswahl.

 

Daniel Haas und der Ortsverein der SPD für

Besigheim, Gemmrigheim und Walheim

 

MOBILITÄT NEU DENKEN! - Mobilität heißt Teilhabe. Alle Menschen im
Kreis Ludwigsburg sollen die Möglichkeit haben, verlässlich von A nach B
zu kommen. Rund 30 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in
Baden-Württemberg verursacht der Verkehr. Entschiedener Klimaschutz
braucht also neben einem belastbaren ÖPNV auch eine echte Wende im
Individualverkehr. Ein guter ÖPNV hat fünf Eigenschaften: Bezahlbarkeit,
Barrierefreiheit, enge Taktung, Verlässlichkeit und gute Anbindung an den
Individualverkehr.

 

In Großstädten soll der 5-Minuten-Takt die Regel sein, in Verdichtungs-
räumen und der ländlichen Gegenden der 15-Minuten-Takt. ÖPNV muss
erschwinglich sein: Ob für Pendler*innen, Azubis, Studierende, Schüler*innen,
Rentner*innen oder Freizeitfahrgäste. Das gelingt mit der Einführung eines
landesweiten 365-Jahresticket für alle.


Dafür setzt sich Daniel Haas, SPD-Landtagskandidat, ein:

  • Ein flexibler, klimaschonender und attraktiver öffentlicher Nahverkehr
    mit enger Taktung, Ausbau von Busspuren und einer Reaktivierung
    der Bottwartalbahn
    .
  • Einführung eines Landesweiten 365 €-Jahresticket.

 Am 14. März Daniel Haas, SPD, wählen! Nutze die Möglichkeit der Briefwahl.

 

Wohnen ist zu einer der großen sozialen Fragen unserer Zeit geworden.
Der Anstieg der Mieten und Immobilienpreise in Baden-Württemberg geht
ununterbrochen weiter und macht heute vor keiner Region halt. Der Markt
allein ist nicht in der Lage, bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen zu
schaffen. Der Markt schafft auch keine lebenswerten Quartiere und Siedlungen.
Wohnen ist für die Menschen Sicherheit, Zuhause und Lebensqualität.
Niemand soll mehr als 30% des Nettoeinkommens für seine Nettokaltmiete
aufwenden müssen.

Dafür setzt sich Daniel Haas, SPD-Landtagskandidat, ein:

  • Die Gründung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft, um bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum für Familien und Senioren zu schaffen.
  • Barrierefreie und generationengemischte Wohnmöglichkeiten stärker fördern.

 Am 14. März Daniel Haas, SPD, wählen! Nutze die Möglichkeit der Briefwahl.

 

 

 

 

Daniel Haas – „Politischer Rundgang durch die
historische Altstadt von Besigheim“

Daniel Haas, SPD-Landtagskandidat, hat Besigheim besucht.
Zusammen mit den SPD-Stadträten Christian Herbst und
Marcel Kühnle informierte er sich über die Baumaßnahmen in
der Enzaue und besuchte auch die Altstadt.
An der Friedrich-Schelling-Schule erläuterten die Stadträte die
geplanten notwendigen Baumaßnahmen am Standort. Weitere
Themen waren die Schulrenovierungen in Besigheim, Verkehrs-
probleme in und um Besigheim sowie die Frankenbahn.

 

 

Kürzlich besuchte der SPD-Landtagskandidat Daniel Haas die Gemeinde Gemmrigheim. Er wurde begleitet von den beiden SPD Gemeinderäten
Jörg Lorenz und Manfred Faißt, sowie von Kreisrat Christian Herbst.
Der SPD-Vorsitzende Bruno Kneisler konnte auch Bürgermeister
Dr. Jörg Frauhammer begrüßen.
Hauptpunkt der Ortsbegehung war das Neubaugebiet "Neckarlust". Ein ca 10 Hektar großes früheres Fabrikgelände der Papierfabrik.Dort entstanden Neubauten für gut 500 Einwohner - größtenteils Neubürger. Das Neubaugebiet wird mit Fernwärme von einem Blockheizkraftwerk versorgt. Beeindruckend war für den SPD-Landtagskandidaten Haas der Neubau der Gemeinde mit ca 85 Kitaplätzen, mit der Möglichkeit, bei Bedarf die Platzzahl zu erweitern. Die SPD-Gemeinderäte nutzten die Gelegenheit, Gemmrigheim betreffende Anliegen dem Kandidaten vorzutragen, für die Gemmrigheim die Unterstützung des Landes oder des Landkreises bedarf.
Hier wurde unter anderen genannt der geplante Kreisverkehr Richtung Kirchheimer Straße, der nicht endgültig angebundene Radweg nach Besigheim, die Radwegunterführung an der B27 und das leidige Ärgernis: die Frankenbahn.
 
 

„Pflege hat Zukunft“ – Klatschen allein hilft nicht,
wir brauchen Zukunft für die Pflege im Land!

Im Rahmen seiner digitalen Veranstaltungsreihe „Auf ein Wort“ lud Daniel Haas letzte Woche die Pflegebeauftragte der SPD-Fraktion im Bundestag, Heike Baehrens, ein.
Baehrens präsentierte in sachlicher Weise, aber mit viel sichtbarem Engagement eine beeindruckende Bilanz ihrer Arbeit im Bundestag im Dienste der Pflege. Unter den Zuhörer waren Vertreter der regionalen Krankenkassen, Vertreter aus Gewerkschaft und Pflegepersonal.

Als eine Expertin mit Herz erwies sich Heike Baehrens nicht nur in ihrem eindrucksvollen Lebenslauf, der ganz im Dienst der Pflege steht, sondern auch inhaltlich mit ihren kenntnisreichen Ausführungen. Schon nach kurzer Zeit bemerkten die Gäste, welches fundierte Fachwissen ihnen hier geboten wurde. Die letzte Legislaturperiode habe ganz im Zeichen der Pflege gestanden, stellte Baehrens fest. Aufgrund der Altersstruktur der Gesellschaft sei schon mit dem Entwurf des Koalitionsvertrages von Seiten der SPD klar gewesen, dass hier dringender Handlungsbedarf bestünde. Unter der Federführung mehrerer Ministerien und mit Hilfe vieler Experten habe man sich auf einen guten Weg gemacht und auch drei zentrale Kernelemente für die Reform der Pflege durchgesetzt, so dass sich die Arbeitsbedingungen, die Löhne, die Ausbildung und Qualifizierung der Pflegefachkräfte sowie der Mangel an Personal verbessern können. Die Reformschritte seien dann allerdings in ihrer Wirksamkeit zunächst durch die Coronapandemie aufgehalten worden.

Nach diesem eindrucksvollen Zeugnis bemerkte Daniel Haas, dass sich mit der Coronapandemie immerhin ein gesellschaftliches Bewusstsein für die Bedeutung der Pflege entwickelt habe. „Es reicht jedoch nicht aus, einfach nur zu klatschen. Man muss auch etwas zur Verbesserung der Pflege unternehmen“, unterstrich Haas. In der Gästerunde kam die Frage auf, wie sich der Personalmangel beheben ließe. Es reiche nicht aus, mehr Stellen zu schaffen, wenn sich niemand dafür finden lasse. „Niemand hat dafür einen Zauberstab“, merkte Heie Baehrens an, aber über die Öffnung des Berufs, Quereinsteiger und einer Aufstockung der vielen Teilzeit- auf Vollzeitstellen gebe es einen Spielraum nach oben. Schwierig beurteilte Baehrens dagegen die Anwerbung von ausländischen Fachkräften. Das sei zwar eine Option, doch habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass sich die Ausbildung im Ausland und auch die damit zusammenhängende Erwartung der Pflegekräfte stark von der deutschen Ausbildung unterscheide. „Viele angeworbene Pflegekräfte sind wieder gegangen, da sie mit dem Konzept, nah am Menschen zu arbeiten, nicht zurechtgekommen sind“. Aber auch einige rechtliche Hürden seien noch zu nehmen. Angefangen von VISA-Problemen bis hin zu einer WHO-Richtlinie, nach der keine Pflegekräfte in Ländern abgeworben werden dürfen, sollten sie dort selbst benötigt werden. Das Grundproblem, führte Baehrens aus, für eine Verbesserung der Situation in der Pflege hänge stark an der Weigerung privater Krankenversicherungen, sich solidarisch an den erforderlichen Kosten zu beteiligen. Dabei wäre eine Zusammen-führung von privaten und öffentlichen Kassenleistungen für die Pflege kein großes Problem, denn beide bieten ähnliche Leistungen an. Doch während die öffentlichen Krankenversicherungen am Rande ihrer finanziellen Möglichkeiten stünden, hätten die privaten Versicherungen 38 Millionen Euro auf der hohen Kante.

Für Daniel Haas war die Onlinerunde auch wichtig, um die Themen in der Pflege aufzugreifen, die er als Abgeordneter im Landtag zur Verbesserung der Pflegesituation beitragen könne. Baehrens und Haas führte zwei wichtige Punkte an: die Modernisierung der Qualifizierung von Personal unterhalb der Fachkräfte sowie einer Beteiligung des Landes an einer Pflegeheimförderung. Dadurch könne der Staat wieder mehr steuernd in den Pflegeheimen tätig werden. Baehrens verwies dabei auf das Modell der Kleeblattheime. Das hat dem unter den Gästen anwesenden Gründer der Kleeblattheime sicherlich gefallen haben.

Die Gäste der Videokonferenz waren am Ende sichtlich beeindruckt von der Arbeit und der Kompetenz Heike Baehrens´. Diese betonte zum Abschluss, wie sehr sie hoffe, mit Daniel bald als neuem und jungem Abgeordnetenkollegen zusammenarbeiten zu dürfen.

 

 

Der Vorsitzende verabschiedete Sibylle Reustle nach ca 10 Jahren Zugehörigkeit als Stadträtin in der SPD-Gemeinderatsfraktion in Besigheim.
Aus gesundheitlichen Gründen musste sie ihr Ausscheiden aus dem Gemeinderat beantragen.
Für die hervorragend geleistete Arbeit sprach er ihr Dank und Anerkennung aus.
Ein Geschenk des Ortsvereins wurde überreicht.
 
 

Dank und Anerkennung -
Eva Herbst-Schetter war von 2014 bis 2019 für die SPD im Gemeinderat Besigheim.
Bei der Wahl 2019 konnte sie ihr Mandat nicht verteidigen.Der Vorsitzende Bruno Kneisler stellte fest: Eva war das soziale Gewissen in der Gemeinderatsarbeit in Besigheim.
Für die geleistete Arbeit sprach er ihr Dank und Anerkennung aus und überreichte ein Geschenk.
 
 

Anneliese Wamsler aus Besigheim 40 Jahre Mitglied in der SPD

Bereits im letzten Jahr konnte Anneliese Wamsler ihre 40jährige Mitgliedschaft feiern.

Der Ortsvorsitzende Bruno Kneisler sprach ihr für die treue Mitgliedschaft Dank und

Anerkennung aus Er überreichte der Jubilarin die Ehrennadel der SPD, die Urkunde 

 der SPD und ein Geschenk der Ortsvereins.

 

Im September 2020 konnte der SPD Ortsverein Besigheim, Gemmrigheim und Walheim Siegfried Rispeter aus Ottmarsheim für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehren.

Der Jubilar ist 1970 in die SPD eingetreten, er war erfolgreicher Maschinenbauingenieur bei Porsche. Von 1984 bis 2004 war Siegfried Rispeter Stadtrat in Besigheim. Weiter war er 7 Jahre  Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt. Der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler sprach Siegfried Rispeter Dank und Anerkennung für die treue Mitgliedschaft aus und überreichte ihm die Goldene Ehrennadel der SPD, eine Urkunde und ein Geschenk.

Daniel Haas besucht am Samstag, 6. Februar
Gemmrigheim und Besigheim


SPD-Landtagskandidat Daniel Haas aus Freiberg am Neckar besucht
am Samstag, den 6. Februar, Gemmrigheim
und Besigheim.
In Begleitung der SPD-Gemeinderäte besichtigt er in Gemmrigheim
verschiedene Bauvorhaben im Neubaugebiet um den Holzplatz.
Dazu gehört auch der Bau einer Kindertagesstätte.
Weiter wird Haas den ausgebauten Radweg nach Besigheim besichtigen.

In Besigheim erwarten anschließend die SPD-Stadträte und der Ortsvereinsvorsitzende den Landtagswahlkandidaten Daniel Haas zur
Besichtigung der Baumaßnahmen am Enzpark. Anschließend geht es
in die Historische Altstadt bis zur Friedrich-Schelling-Schule.

Die Überlegungen zum Schulhausbau werden dem Landtagskandidaten
Haas vorgestellt.

 

 

 

Stellungnahme der SPD-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2021
der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 26. Januar 2021

 „SPD in Besigheim: weltoffen und sozial“
(Es gilt das gesprochene Wort)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Corona hat unser aller Leben völlig auf den Kopf gestellt. 
Die Prioritäten haben sich in den vergangenen Monaten merklich verschoben. Unser gesellschaftliches, wirtschaftliches und kulturelles Leben war und ist nach wie vor auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Die Schließungen ganzer Branchen, unserer kulturellen Einrichtungen, die immer wiederkehrenden Ungewissheiten bei der Öffnung von Schulen und Kindertageseinrichtungen – das alles belastet die Menschen in unserem Land und in unserer Stadt. Hinzu kommen die Fragen nach den mittel- und langfristigen Auswirkungen dieser Krise auf unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft.

Ich glaube, wir alle sind dieser Tage in der Hoffnung geeint, dass uns Impfstoffe bald einen Weg zurück in eine neue Normalität „Nach-Corona“ ermöglichen und wir sind in der Trauer um diejenigen verbunden, die ihr Leben an dieses Virus verloren haben.

Dennoch müssen wir uns auch hier im Gemeinderat mit einer Vielzahl weitrechender Themen beschäftigen. Für uns Sozialdemokraten dominiert dabei immer die Frage:
In was für einer Stadt wollen wir leben?
Für uns ist dabei klar: Wir wollen in einer Stadt leben, in dem der Schutz unseres Klimas und unserer Umwelt ernst genommen wird und in dem wir die Klimakrise mutig angehen. Wir wollen in einer Gemeinde leben, die die Chancen der Digitalisierung nutzt und seine Infrastruktur endlich auf die Höhe der Zeit bringt. Wir wollen in einer Stadt leben, in der Mobilität für jeden erschwinglich und vor allem attraktiv ist – und diese sollte nicht vorrangig vom Privat-PKW geprägt sein. Angesichts der absehbaren finanziellen Einbrüche werden wir uns vermehrt die Frage stellen, wo wir hier im Gemeinderat unsere Prioritäten setzen. Für uns ist dabei klar, dass wir auch künftig unseren gesellschaftlich wichtigen Aufgaben im sozialen Bereich nachkommen müssen und leichtfertige Kürzungen in diesem Bereich mit uns nicht zu machen sein werden.

Aus Zeitgründen möchte ich deshalb nur einige wenige Punkte exemplarisch herausgreifen:

1. Die Schulen:

Der Neubau und die Umgestaltungsmaßnahmen der Grundschule sind in vollem Gange. Wir stehen als SPD voll hinter den Plänen und hoffen, dass uns unliebsame Ereignisse und Kostensteigerungen erspart bleiben. Ebenso erfreut sind wir, dass es Planungen gibt, die Schulen barrierefrei zu gestalten, beispielsweise mit dem Bau eines Aufzuges. Nur so ist eine gleichberechtigte Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler, egal ob mit oder ohne Handicap, gewährleistet. Die dafür zusätzlichen notwendigen Investitionen sind wichtige Investitionen in die Zukunft.

Unsere beiden Schulen „Auf dem Kies“ warten sehnsüchtig auf die Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen. Auch hier stehen wir hinter der geplanten Vorgehensweise. Wir alle haben die Kosten hierzu gesehen: Etwa 45 Mio. Euro wurden hier über die nächsten Jahre veranschlagt. Das ist schon beinahe ein generationenübergreifendes Projekt. Deshalb sollten wir andere Aktivitäten hintenanstellen und uns diesem Pflichtprogramm mit größtmöglicher Aufmerksamkeit widmen. Unsere Gemeinde sollte dabei weiterhin versuchen, die Nachbarkommunen bei der Finanzierung der weiterführenden Schulen mit ins Boot zu holen! Erste Gespräche erfolgten hierzu ja bereits. Sowohl beim Neubau als auch bei den Renovierungsmaßnahmen der Schulen erwarten wir, dass die Inklusion integraler Bestandteil aller Maßnahmen sein wird.

2. Anhebung der Realsteuerhebesätze:

Die geplante Anhebung diverser Steuersätze können wir – wenn auch an mancher Stelle etwas zähneknirschend- mittragen. Sie sind unserer Ansicht nach insgesamt unumgänglich. Wir alle müssen hier unseren Solidarbeitrag leisten. Es wurde hier ein ordentlicher Kompromiss zwischen den Fraktionen gefunden und in einem gemeinsamen Antrag formuliert. Die Anhebung der Grundsteuer B bereitete uns zu Beginn der Haushaltseinbringung noch Kopfzerbrechen, v.a. hinsichtlich der steigenden Mieten. Fakt ist nämlich: Es wird dadurch in Besigheim der Wohnungs- und Mietpreis weiter steigen. Durch Versteigerungen von Baugrund wurde der dringend benötigte Wohnraum zudem im letzten Jahr verteuert.
Ein „Sozialer Wohnungsbau“ sieht anders aus,
meine Damen und Herren, hierfür wurde im letzten Jahr nichts getan und es wird auch mit diesem neuen Haushalt nahezu nichts getan, um den Mietsteigerungen zu entgegnen. Daran ändern auch alle Beteuerungen seitens der Verwaltung nichts.

3. Baumaßnahmen:

Die Baumaßnahmen am Südlichen Enzpark schreiten voran. Mit der Eröffnung der Brücke und des neuen Spielplatzes wird sicherlich die Akzeptanz in der Bürgerschaft weiter steigen. Sehr erfreulich sehen wir, dass es gar nicht so schwierig war junge Mitbürger in ein Vorhaben einzubinden- das müsste aus unserer Sicht viel öfter geschehen. Deshalb fordern wir ein wie auch immer geartetes und genanntes Jugendgremium! Jugendliche haben auf viele Dinge einen anderen Blickwinkel, der uns die Augen öffnen kann. Dieses Gremium könnte bei einigen Projekten neue Impulse einbringen.  

Die detaillierte Planung des Nordparks sollte vorangetrieben werden. Wenn wir jetzt im Süden „A“ gesagt haben, so müssen wir auch „B“ sagen. Ob dabei die zweite Brücke miteingeplant wird, werden die Fakten der Gutachten zeigen. Wir stehen dem Bau dieser zweiten Brücke eher skeptisch gegenüber, v.a. aufgrund des Naturschutzes und auch mit Blick auf die Finanzlage. Es gibt aus unserer Sicht deutlich dringlichere Projekte in Besigheim, beispielsweise die o.g. Schulen.  

Der Ausfahrt Bahnhofstr.- Richtung Löchgau erteilen wir eine klare Absage! Die Idee hierzu ist schon alt, allerdings haben sich die Voraussetzungen zu damals deutlich geändert. Wir wollen die Menschen in unser neues Parkhaus „lotsen“ und konterkarieren mit dieser Idee dieses Vorhaben. Wir sind zudem überzeugt, dass sich dadurch für die Anwohner sehr wenig ändern würde, da die Linksabbieger in die Stadt oder Richtung B27 das Gros des Verkehrs darstellt. Wir wollen den ÖPNV fördern, dies gelingt allerdings nicht, wenn wir den PKW-Individualverkehr mit vielen Hunderttausend Euro verbessern. Wir stellen mit diesem angedachten Projekt das Auto über alle anderen Verkehrsteilnehmer! Für diese würde sich die Situation dadurch verschlechtern. Wir fordern deshalb ein Gesamtkonzept für diesen Bereich: Wie sieht die Lage am Europaplatz aus, nachdem der Nordpark fertig gestaltet ist? Wo verläuft die Straße zur BASF? Erst wenn diese und viele anderen Fragen im Gesamten beantwortet sind, kann man über veränderte Verkehrsführungen sprechen.

4. Barrierefreiheit:

Wir geben eine Studie in Auftrag, bei dem die Machbarkeit eines Barrierefreien Bahnhofs geprüft wird. Da stehen wir voll dahinter. Wenn jetzt noch alle Bushaltestellen endlich umgebaut und die Schulen ebenfalls barrierefrei werden, dann halten wir uns endlich an die geltenden Gesetze. Die Bushaltestellen sollten demnach bis zum Ende nächsten Jahres ALLE umgebaut sein. daran hegen wir unsere Zweifel. Wir fordern deshalb eine Priorisierung dieser Maßnahmen. Bisher erschien es uns, dass der Verwaltung vieles andere wichtiger war.
Auch mit Hinblick auf die Barrierefreiheit in der Innenstadt müssen wir leider erkennen, dass es noch viel zu viele Hindernisse gibt, sei es beim Einkauf oder in den Gastronomiebetrieben. Hier fordern wir die Verwaltung zum Handeln auf. Man kann einige Dinge leicht ändern und Gespräche mit den betreffenden Personen vor Ort führen.

5. Ziegelei-Areal

Es ist nach wie vor ärgerlich, dass wir über dieses innenstadtnahe Gebiet nicht alles selbst entscheiden können. Aber dennoch können wir einwirken:

Herr Bürgermeister Bühler,

Sie sagten in Ihrer Rede, dass sie „in guten Gesprächen“ mit den neuen Eigentümern seien. Wir sind hier etwas skeptischer als Sie. Wir haben die Bedenken, dass das Gebiet bis auf den letzten Zentimeter- oder gar darüber hinaus- verplant wird. Gibt es „Altersgerechte und barrierefreie Wohnungen“ oder sogar Wohnungen für die sozial am schwächsten Gestellten? Gibt es genügend Freiraum für Spielplätze? Wird an eine Kindertageseinrichtung gedacht? Wird der Naturschutz vorbehaltlos eingehalten?

Wir werden das Konzept nur mittragen können, wenn dabei eine Quote von mindestens 25% bei einer Laufzeit von mindestens 20 Jahren für bezahlbaren Wohnraum eingehalten wird.

6. E-Ladestationen

Im vergangenen Jahr war jedes siebte zugelassene Auto im Landkreis ein E-Auto oder ein Hybrid mit Elektro-Antrieb. Die Tendenz ist stark steigend. Wenn wir unsere Parkplätze im Stadtgebiet anschauen, so müssen wir sagen: Es fehlt hier noch gewaltig an der Infrastruktur. Wir haben insgesamt 6 Stromtankstellen, aber gewiss deutlich mehr konventionelle Parkplätze im Verhältnis. Wir müssen hier in die Zukunft der Mobilität investieren! Geeignete Stellen wären unserer Meinung nach der Kelterplatz und die geplanten Parkplätze an der Grundschule. Positiv sehen wir hier, dass am Bahnhof etwas „nachgerüstet“ wird. Andere Städte und Gemeinden sind uns hier allerdings deutlich voraus.
In vielen Gemeinden ist das Parken mit E-Autos kostenfrei. Wir wollen deshalb im Lauf des Jahres einen Antrag einbringen, der genau dies fordert. Nur wenn viele Städte und Gemeinden diese Art von Mobilität fördern kann die Wende gelingen.

7. Digitalisierung

Die Coronakrise hat es uns mehr denn je aufgezeigt: Unsere Digitalisierung steckt noch in den Kinderschuhen.
Unsere Schulen haben teilweise noch nicht einmal W-Lan im Klassenzimmer. In der Verwaltung wird noch an vielen Stellen mit Papier gearbeitet. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Der neue Server im Rathaus ist überfällig. Ebenso muss endlich der Breitbandausbau forciert werden. Als Lehrer sehe ich mich gerade mit Homeschooling konfrontiert. Da werden die Lücken deutlich aufgezeigt. Auch die Skepsis im Gremium zu Hybrid- oder Onlineveranstaltungen können wir nicht verstehen. Bei der Digitalisierung sind uns andere Länder deutlich voraus und werden uns in den nächsten Jahren wirtschaftlich in einigen Bereichen abhängen. Positiv ist hier anzumerken, dass wenigstens versucht wird, die Löcher im Funknetz zu stopfen, wenngleich wir finden, dass der Bau der Antenne in der unmittelbaren Nähe eines Kindergartens eher deplatziert ist.

8. Freibad

Meine Damen und Herren,

das Besigheimer Freibad bietet seinen Bürger*innen ein wichtiges Stück Lebensqualität. Gerade das letzte Jahr hat uns aber gezeigt, dass es wichtig und richtig war, trotz vieler Hygienevorschriften das Bad zu öffnen. Hierzu möchten wir ausdrücklich die Verwaltung für die Umsetzung loben. Wir haben im letzten Jahr v.a. in die Technik des Bades investiert.
Im nächsten Jahr sollte allerdings dringend auch in den Sanitär- und in den Kleinkindbereich investiert werden. Wir bitten deshalb die Verwaltung darum, dies in die Planungen für das nächste Haushaltsjahr aufzunehmen.


9. Feuerwehr

In Ottmarsheim kann die neue Wache übergeben werden. Besigheim bekommt als eine von drei Gemeinden im Landkreis einen neuen Rüstwagen. Die Fragen und Bedenken ob der Notwendigkeit und der dennoch hohen Kosten wurden in einer der letzten Sitzungen größtenteils beantwortet. Auch in die Wache in Besigheim muss in den kommenden Jahren investiert werden. Unsere Feuerwehr ist schlagkräftig und genießt ein hohes Ansehen. Deshalb hier ein Danke unsererseits.

Zu einigen anderen Themen wie die angedachte Sommersporthalle, die Sanierung der Stadtmauer bzw. des Schochenturms, des Skaterparks, der Umsetzung des Energiekonzeptes – Stichwort Flutlichter-, der Partnerstädte oder des Tourismus-Konzeptes werden wir uns in den jeweils aktuellen Sitzungen detailliert äußern, das würde hier den vorgegeben zeitlichen Rahmen leider sprengen. Ja, Herr Bürgermeister, auch wenn wir nach wie vor Gebührenfreie Kitas oder eine Mensa fordern, heute gehen wir hierauf nicht näher ein. Aber seien Sie sich sicher, auch diese Themen verlieren wir in diesem Jahr nicht aus den Augen.

Allen Mitarbeitenden der Stadt – in der Verwaltung und in allen anderen Bereichen – möchten wir als SPD-Fraktion ganz herzlich für Ihren Einsatz danken. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten mit großem Engagement den Laden am Laufen gehalten. Sie haben Einsatz und hohes Engagement unter schweren Bedingungen gezeigt und dabei klargemacht, wie wichtig es ist, dass wir in einem Land leben, in dem der Staat handlungsfähig ist und den Menschen zur Seite stehen kann, das entspricht auch dem Leitbild unserer sozialdemokratischen Kommunalpolitik.
 

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushalt 2021 zu.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Meine Damen und Herren,
mit dem Haushaltsplan 2021 haben wir uns bei manchen Punkten nicht leichtgetan. Wir wollen Besigheim aber mit Ihnen im Dialog weiter voranbringen und gestalten.                                 

                                                                              

Vielen Dank

Christian Herbst – Fraktionsvorsitzender,

Marcel Kühnle

 

 

EINLADUNG

PFLEGE HAT ZUKUNFT!

Klatschen alleine hilft nicht! Wir brauchen Zukunft für die Pflege im Land.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nicht nur in Corona-Zeiten kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern und in der Pflege mit großem persönlichem Einsatz um erkrankte und ältere Menschen. Sie sind für unsere Liebsten da. Das ist nicht nur körperlich eine sehr anstrengende Arbeit, sondern auch emotional fordernd.

Aber auch nach der Krise wollen wir die Bedingungen in der Pflege weiter verbessern. Was konnten wir bisher erreichen und was hat die SPD noch vor?


Dazu lade ich Sie ein, am  Donnerstag 4. Februar um 19 Uhr gemeinsam mit der Pflegebeauftragten der SPD-Bundestagsfraktion Heike Baehrens, MdB und mir ins Gespräch zu kommen. Heike Baehrens war an den Reformgesetzen der aktuellen und letzten Legislaturperiode im Gesundheitsausschuss des Bundestags beteiligt und hat den Leitantrag „Pflege für ein solidarisches Land – Gute Pflege geht uns alle an“ der SPD Baden-Württemberg eingebracht. Während des Live-Streams können Sie Ihre Anliegen einbringen, welche wir im Gespräch gerne aufgreifen.

Die Veranstaltung findet digital über ZOOM statt.
Einwahldaten:  Meeting-ID: 854 0999 0200 / Kenncode: 640475

Sie finden einen direkten Link mit Zugangsdaten auch unter:
www.gemeinsam-was-bewegen.org
Gerne dürfen Sie die Einladung auch weiterleiten. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Ihr Daniel Haas
SPD-Landtagskandidat Wahlkreis Bietigheim-Bissingen

 

 

Die SPD diskutiert über den Impfstart im
Kreis Ludwigsburg

Der SPD-Landtagskandidat Daniel Haas diskutierte online mit dem frisch nominierten SPD-Bundestagskandidat Thomas Utz über den Impfstart im Kreis Ludwigsburg. Neben den Schwierigkeiten bei der Organisation des Impfstarts thematisierten die beiden Kandidaten auch die positiven Entwicklungen der letzten Wochen.

In seinen regelmäßig öffentlichen Onlineveranstaltungen unter dem Motto „Auf ein Wort“ lud der SPD-Landtagskandidat Daniel Haas den Kreisrat Thomas Utz ein, der in seiner Funktion als Aufsichtsrat der Kreiskliniken Ludwigsburg-Bietigheim fundiert Auskunft über die derzeitige Lage in den Krankenhäusern im Kreis und über den Corona-Impfstart geben konnte. Auch wenn sich die Lage ein wenig entspanne, könne man noch definitiv keine Entwarnung geben, betonte Utz. Die Situation könne sich mit der Virusmutation jederzeit verschärfen, weshalb beide auch eine Öffnung der Schulen und Kitas kritisch sehe. Das Problem bestehe nicht in der Schließung selbst, sondern in den unklaren Ansagen von Seiten des Kultusministeriums: „Man weckt immer wieder Hoffnung bei den Eltern, was letztendlich zu Enttäuschungen führt“.

Die Impfzentren seien gut aufgestellt, nur der Impfstoff fehle noch in einer genügenden Menge. Bei voller Auslastung könnte man 2500 Impfungen am Tag durchführen. Im Moment sind aber, aus Mangel an Impfstoff, gerade mal 680 Impfungen pro Woche möglich. Aber das sei nicht nur ein Problem des Kreises, sondern des ganzen Bundes, unterstrich Utz. „Noch nie hatten wir eine Situation wie diese in der Geschichte“, resümierte Haas, weshalb man auch nicht erwarten könne, dass alles zu hundert Prozent funktioniere. „Wichtig ist dagegen, dass wir nun aus den Fehlern lernen“.

Ein weiteres Problem besteht laut Thomas Utz darin, dass die Risikogruppen in die oft für sie schwierig zu erreichenden Impfzentren gelangen. Utz schlug vor, dass man sich kommunal um einen ehrenamtlich organisierten Fahrdienst in Kooperation mit dafür geeigneten Verbänden und Vereinen wie das Deutsche Rote Kreuz bemühen könne. Die kommunale Organisation von Fahrdiensten sei sicherlich im Bereich des Möglichen einer gut aufgestellten und organisierten Verwaltung.

Utz und Haas hielten am Ende fest, dass man doch trotz der organisatorischen Schwierigkeiten die Erfolge im Blick behalten solle. Es sei schließlich in einem Rekordtempo ein Impfstoff mit zentraler deutscher Beteiligung entwickelt worden.

Diesen Erfolg dürfe man nicht kleinreden, denn darauf basiere die Hoffnung auf eine bessere Zukunft der gesamten Welt.

Terminhinweis: Am 4. Februar 2021 findet eine Onlineveranstaltung zum Thema „Pflege hat Zukunft“ mit Heike Baehren (MdB, Pflegebeauftrage des Bundes) und Daniel Haas (Landtagskandidat WK 14) um 19 Uhr via ZOOM statt. Einwahldaten unter
www.gemeinsam-was-bewegen.org

 

Neuwahlen und Ehrungen bei der SPD
Besigheim, Gemmrigheim und Walheim 

Bruno Kneisler, Christian Herbst und Dr. Günter König
einmütig in ihren Ämtern bestätigt

 

Bedingt durch „Corona“ konnte kürzlich erst die sonst im Frühjahr
regelmäßig stattfindende Jahreshauptversammlung stattfinden.
Der Vorsitzende Bruno Kneisler begrüßte zahlreiche Gäste und
Mitglieder im Besigheimer Sportstättenrestaurant.

Besonders geehrt wurde an diesem Abend Anneliese Wamsler aus
Besigheim für 40 Jahre treue Mitgliedschaft in der SPD. Sie erhielt
eine Urkunde, die Ehrennadel der SPD und ein Geschenk des
Ortsvereins überreicht. Dank und Anerkennung wurden der Jubilarin
ausgesprochen.

 

Auf 50 Jahre Mitgliedschaft kann Siegfried Rispeter aus Ottmarsheim
zurückblicken. Der Jubilar war von 1984 bis 2004 Stadtrat in Besigheim
und 7 Jahre Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt. Da der Jubilar
verhindert war, wird ihm Urkunde, die goldene Ehrennadel der SPD
und ein Geschenk nachträglich persönlich überreicht verbunden mit Dank und
Anerkennung.

 

Verabschiedet wurden Eva Herbst-Schetter und Sibylle Reustle.
Beide waren 5 bzw.10 Jahre lang für die SPD im Besigheimer
Gemeinderat. Die SPD bedankte sich bei beiden für die engagierte
und erfolgreiche Arbeit auf dem Rathaus.

 

Nach den Berichten 2019 des Vorsitzenden und des Kassierers wurden
sie und der gesamte Vorstand entlastet.

 

Bruno Kneisler bleibt weiterhin Vorsitzender; einstimmig wählten ihn
die Mitglieder für weitere 2 Jahre. Er ist seit 2004 in diesem Amt.
Auch sein Stellvertreter Christian Herbst, derzeit Stadt- und Kreisrat,
erhielt bei der Wahl alle Stimmen der Mitglieder.
Dr. Günter König wurde ebenso einstimmig wieder in das Amt des
Kassierers gewählt, dass er seit 19 Jahren ausübt.

 

Als Beisitzer in den Vorstand wurden gewählt: Jürgen Bäurle,
Robin Haiber, Shirley Haiber, Christoph Köhler, Dr. Günter König,
Herbert Posthoff, Marco Seethaler und Olaf Schulte.

Delegierte des Ortsvereins sind: Dr. Günter König, Bruno Kneisler,
Shirley Haiber, Robin Haiber, Christian Herbst, Jürgen Bäurle,
Marco Seethaler und Dr. Stefan Ernst.

 

Da im nächsten Jahr Landtags- und Bundestagswahlen stattfinden,
rief der Vorsitzende die Mitglieder auf, die Kandidaten Daniel Haas
als Landtagskandidat und Thomas Utz als Bundestagskandidat
tatkräftig und geschlossen zu unterstützen.

 

 

 

Bewerbung um die BUNDESTAGSKANDIDATUR
im Wahlkreis Neckar-Zaber THOMAS UTZ

Liebe Genossinnen und Genossen,
heute möchte ich Euch mitteilen, dass ich mich erneut um die Nominierung als Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis Neckar-Zaber bewerbe. Ich tue das aus der Überzeugung, dass die anstehende Bundestagswahl eine für unser Land nie dagewesene Richtungsentscheidung sein wird.

DIE KRISEN UNSERER ZEIT MEISTERN
Die Herausforderungen vor denen die Bundesrepublik steht sind enorm: Das Corona-Virus setzt nicht nur unserem Gesundheitssystem zu, sondern belastet auch die wirtschaftliche Dynamik in unserem Land und beschleunigt beispielsweise den Strukturwandel in der Automobilindustrie. Dieser trifft auch unsere Region heftig, wie uns bereits einige Hiobsbotschaften zu geplanten Stellenabbauplänen bei Betrieben in unserer Region zeigen. Der Ausstritt Großbritanniens aus der EU und Spannungen bei langjährig gewachsenen transatlantischen Freundschaften tragen dazu bei, dass die weltpolitische Architektur zunehmend bröckelt. Die menschengemachte Klimakrise bedroht unsere Lebensgrundlage und wird das Leben auf unserem Planeten – insbesondere auch für nachfolgende Generationen - tiefgreifend verändern.

Dieser Vielzahl an Herausforderungen müssen wir Antworten Gegenüberstellen. Das ist auch für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land von entscheidender Bedeutung. Es müssen Antworten sein, die Gerechtigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse in den Mittelpunkt stellen und nicht eine Kultur der bloßen Profitmaximierung. Die Antwort für mich steht fest: Sozialdemokratie pur!

WARUM ICH POLITIK MACHE
Ich bin ein Mensch, der stets mit großem Optimismus, viel Euphorie und im steten Glauben an das Positive durchs Leben geht. So mache ich auch Politik. Wer Menschen überzeugen möchte, muss sie ernst nehmen, mitnehmen und begeistern. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass Wandel und Fortschritt immer auch die Bereitschaft von Personen voraussetzt, die bereit sind Risiken einzugehen, voran zu gehen, die Nase in den Wind zu halten und nicht umfallen, wenn es dabei einmal stürmisch wird.
Als Mitglied des Murrer Gemeinderates und Ludwigsburger Kreisrats darf ich schon heute auf kommunaler Ebene Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region tragen. Dass die Menschen mir ihr Vertrauen gegeben haben und mich in diese verantwortungsvollen Ämter gewählt haben, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Gleichzeitig treibt es mich an, mich in bestmöglicher Art und Weise für die Interessen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen. Das Leben findet in den Städten und Gemeinden statt und deshalb möchte ich künftig eine starke Stimme für die Interessen der Kommunen im Bundestag sein.
Politik ist für mich kein Karriereplan: Weder bin ich amtierendes Mitglied des Baden-Württembergischen Landtags und möchte nun den nächsten Schritt auf der politischen Karriereleiter machen, wie der Bewerber der CDU. Noch bin ich politischer Berater bereits amtierender Mandatsträger in Bund oder Land, wie die Bewerber der Grünen. Nein, wie die meisten Menschen in unserem Land bin ich Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft. Daher und aus meiner Zeit als Betriebsrat kenne und erlebe ich die Zukunfts- und Alltagssorgen der Kolleginnen und Kollegen ganz unmittelbar, jeden Tag. Das unterscheidet mich von den Mitbewerbern der anderen Parteien.
Ich arbeite als Risikomanager in der Automobilindustrie, zuvor war ich über 10 Jahre als Bankangestellter mit einem Fokus auf die Finanzierung mittelständischer Unternehmen tätig. Aus dieser Erfahrung heraus weiß ich, dass sich viele Menschen aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen insbesondere in der Automobil- und Zuliefererindustrie große Sorgen um ihre Zukunft, die ihrer Familien und Freundinnen und Freunde machen. Während der CDU-Mitbewerber und bisherige Landtagsabgeordnete angesichts des anstehenden Wegfalls mehrerer hundert Produktionsarbeitsplätze bei Bosch in Bietigheim davon spricht, dass „die Produktion und Fertigung (...) inzwischen insbesondere in der Region Stuttgart so teuer (sei), dass die Unternehmen zur Standortoptimierung gezwungen sind“, stehen wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten an der Seite der Beschäftigten und Gewerkschaften, die um jeden Arbeitsplatz in unserer Region kämpfen. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass unsere Region auch künftig wirtschaftlich stark bleibt und den Strukturwandel in der Automobilindustrie
als Chance für Innovation und Klimaschutz zugleich begreift. Wer will, dass unsere
Region wirtschaftlich stabil, erfolgreich und zukunftsweisend bleibt, der muss für gute und sichere Arbeitsplätze ein- und antreten – genau das tue ich.

WOFÜR ES SICH ZU WERBEN LOHNT: MEHR SOZIALDEMOKRATIE
Bei der kommenden Bundestagswahl bietet sich die Chance Deutschland von der bleiernen Schwere einer zögernden und zaudernden Union zu befreien. Die CDU ist eine Partei des Verhinderns, Blockierens und Vertagens. In dieser Rolle scheint sie sich zunehmend wohl zu fühlen. Die sozialdemokratischen Ministerinnen und Minister in der Bundesregierung sind es, die unser Land kraftvoll und mit klarem Kompass durch die Krise steuern. Sei es das von Olaf Scholz geprägte Konjunkturprogramm, das unsere heimischen Unternehmen und Betriebe bei
der Bewältigung der Krise unterstützt. Sei es die Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes, das Beschäftigung in unserem Land sichert und von dem viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren. Oder sei es unsere Familienministerin Franziska Giffey, die mit starken Initiativen die Situation von Familien und Seniorinnen und Senioren in den letzten Jahren verbessert hat. Eine dringend notwendige Steuerreform, die Normalverdiener und Familien
wirklich spürbar entlastet ist mit der Union ebenso nicht zu machen wie eine solidarische Finanzierung unseres Gesundheitssystems im Rahmen einer echten Bürgerversicherung.
Wer unser Land fit für die Zukunft machen will, der muss in Berlin auf neue politische Bündnisse jenseits der ewig gestrigen Unionsparteien setzen.

WEIL ES UM UNS GEHT
Liebe Genossinnen und Genossen, gemeinsam haben wir 2017 einen engagierten Bundestagswahlkampf geführt. Wir haben die Sorgen, Nöte, Hoffnungen und Erwartungen der Menschen in den Mittelpunkt gestellt und auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft unseres Landes gesprochen. Gerne möchte ich diesen Weg, den wir 2017 gemeinsam begonnen haben, auch weiter mit Euch beschreiten. Ich trete dafür an, den Bundestag zukünftig um eine junge, berufserfahrene und kommunalpolitisch geprägte Stimme zu bereichern.
Dafür bitte ich Dich um Dein Vertrauen.

Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!

Soildarische Grüße
Thomas Utz


Kontakt: info@utztho.de 3

100 % für Daniel Haas

Am Wochenende fand die Nominierungskonferenz der SPD-Kandidaten für den Landtag in Ditzingen statt. Unter den besonderen Corona-Bedingungen
nominierten die Deligierten des Wahlkreises Bietigheim-Bissingen Daniel Haas einstimmig zum Kandidaten für den Landtag.

Haas ist nicht nur jung, sondern er tritt mit voller Überzeugung für die SPD im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen an. Das zeigt nicht nur die sehr frühe und riskante Bekanntgabe seiner Kandidatur, sondern auch seine kämpferische Rede bei der Nominierungsveranstaltung in Ditzingen.

Das Thema „innere Sicherheit“ liegt ihm besonders am Herzen. Für ihn steht fest: Innere Sicherheit ist mehr als nur das beschauen einer Kriminalstatistik. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Gewalt aber auch die Sorgen und Nöte der Einsatzkräfte stehen für ihn im Mittelpunkt.

Das nächste Thema auf Haas´ Agenda war digitale Schule. Es reicht nicht aus, das Glasfaserkabel an Prestigeschulen im Wahlkreis zu „stöpseln“, wenn die Infrastruktur dahinter fehlt. Dazu gehören auch Endgeräte für Schülerinnen und Schüler sowie für das Lehrpersonal. Die Lehrer seien zudem diejenigen, die in ihrer Freizeit das digitale Paket zum Laufen bringen müssen. Das gehöre nicht zu den Aufgaben der Lehrer. Er fordert einen klaren Plan, wie die Schulen in ganz Baden-Württemberg ausgestattet werden und die technische Wartung aussehen solle. Das gelingt nur in enger Abstimmung mit Schulträgern und Lehrern aber auch mit Schülern und Eltern.

In beinah jeder Kommune gibt es Unternehmen die direkt oder indirekt von der Automobilbranche abhängig sind. „Wir müssen die wirtschaftliche Transformation schaffen und dabei so viele Arbeitsplätze wie möglich in unserer Region sichern.“ Hier sieht er die Chance im stärkeren Ausbau und der Förderung neuer Technologien im Bereich Energie, Mobilität und Umweltschutz. Auch eine stärkere Förderung von Gründern und Start-ups ist ihm wichtig „Sie schaffen die Ideen und Arbeitsplätze von morgen“, so Haas. Bei all dem dürfe man aber auch nicht das regionale Handwerk und den Einzelhandel aus den Augen verlieren.

Als Zweitkandidatin wurde Ute Rösner gewählt. Sie unterstützt den nominierten Kandidaten Daniel Haas aus vollem Herzen. Sein Engagement und seine Ziele werden sowohl von ihr als auch von den anwesenden Mitgliedern in vollem Umfang mitgetragen. Der 32-jährige Familienvater hat sich bereits vor seiner Nominierung sehr intensiv mit den Anliegen der Bürger in seinem Wahlkreis auseinandergesetzt. Dies bestärkt ihn in seiner Themenwahl.

Daniel Haas bringt viel persönliche, berufliche und soziale Kompetenz mit und unser aller Ziel lautet: Daniel Haas als Abgeordneten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen in den Landtag zu entsenden!

Der designierte SPD-Kandidat für die Landtagswahl 2021
Daniel Haas startet seinen Wahlkampf und
wirbt bei der SPD um Unterstützung

Daniel Haas lud die Mitglieder der SPD-Ortsvereine im Wahlkreis Bietigheim-Bissignen nach Freiberg ein. Haas präsentierte seine inhaltlichen Ziele für den Landtag, seine designierte  Zweitkandidatin Ute Rößner sowie sein Wahlkampfteam den Mitgliedern und Interessierten.

Trotz der sommerlichen Temperaturen und der beginnenden Urlaubszeit Anfang August fanden viele Interessierte und Genossen im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen den Weg nach Freiberg, um die Präsentation des designierten Landtagskandidaten der SPD Daniel Haas zu verfolgen. Drei Kernthemen stellte Haas den Zuhörern vor: die innere Sicherheit, Familie und Schule sowie die Wirtschaft. Seine Kernfrage bei der Auswahl dieser Themen lautete: welche Sorgen bewegen die Menschen im Wahlkreis?

Die Krawalle in Stuttgart hätten die Sorge vor einer zunehmenden Gewaltbereitschaft im Rahmen der Coronakrise auf den Tisch gebracht. Im Bereich der „inneren Sicherheit“ kann Haas auf eigene Erfahrungen als langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Pleidelsheim zurückgreifen. Zudem hat sich Haas in den letzten Wochen mit Vertretern der Polizei getroffen und sich so ein Bild der Lage verschafft. Die Sorgen und Nöte der Einsatzkräfte müssten gehört und ernst genommen werden. Wichtig sei es demnach, nicht nur der dünnen Personaldecke von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften entgegenzuwirken, sondern auch die entsprechende Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung für erfolgreiche Einsätze bereitzustellen. Dafür werde sich Haas auch zukünftig stark einsetzen. Doch alle materielle und personelle Ausrüstung helfe nichts, wenn man nicht präventiv für eine soziale Integration und Chancengleichheit sorge. Dabei gelte es, die soziale Arbeit zu unterstützen. Diese sei das beste Mittel gegen Gewalt und Rechtsextremismus, bemerkte Haas.

Eine weitere Sorge vor allem der jungen Familien laute, wie die Zukunft ihrer Kinder aussehen solle. Diese Frage stelle sich nicht nur generell vor dem Hintergrund der Chancengleichheit, sondern auch im Hinblick auf den überteuerten Immobilienmarkt und die Coronakrise. Bereits als Vorsitzender der SPD Pleidelsheim hat Haas bewiesen, wie zentral für ihn das Thema Familie und Bildung ist. Die Abschaffung der Kita-Gebühren hat seine Fraktion in Pleidelsheim beantragt, um auf die dadurch bedingte ungleichen Chancenverteilung bereits im Kleinkindalter hinzuweisen. Der Bildungsweg muss gebührenfrei ab der Kita bis zum Studium und Ausbildung für alle Kinder im Land sein, dass sorgt für Chancengleichheit bei der Bildung und entlastet zudem auch die Eltern auf finanzieller Ebene.

Als nächsten Punkt sprach Haas die digitale Infrastruktur der Schulen an: „Corona hat den Finger in die Wunde der Bildungspolitik von Frau Eisenmann gelegt“. Es sei verpasst worden, sich rechtzeitig um eine digitale Infrastruktur zu kümmern. Das sei unabhängig von Corona schon lange auf dem Plan gewesen. Nun helfe es den Schülern, Eltern und Lehrern auch nicht weiter, wenn Frau Eisenmann öffentlichkeitswirksam „den Stöpsel“ von Glasfaserkabeln in Prestige-Schulen wie dem FSG in Marbach anschließe und zugleich viele andere Schulen noch immer kein Anschluss besäßen. „Corona hat das Auseinanderdriften der Bildungschancen verschärft“, so Haas. Nun gehe es darum, daraus für die Zukunft zu lernen und möglichst schnell zu handeln.

Der überteuerte Immobilienmarkt sei nicht nur für junge Familien, sondern auch für die ältere Generation ein Problem. Beides hänge miteinander zusammen, denn wenn sich ältere Menschen keine altersgerechte Wohnung leisten können oder einen bezahlbaren Platz im Seniorenheim oder im betreuten Wohnen, dann hat das auch Folgen für jüngere Familien. Hier muss das Land eingreifen, notfalls selbst Wohnraum aufkaufen oder schaffen und diesen sozial verträglich zur Verfügung stellen. Nur auf diese Weise lässt sich die Doppelbelastung für jüngere Familien in den Griff bekommen. Familien müssen demnach auch dazu in der Lage sein, ihre teure Immobilie abzuzahlen. Dafür sei es wichtig, den Automobilstandort BaWü zu unterstützen. Auch wenn die Zukunft in der grünen Technologie liege, sei es doch wichtig, diese Technologie behutsam einzuführen und bezahlbar für die Menschen zu gestalten.

Zuletzt stellte Haas noch sein Wahlkampfteam vor. Die Marbacherin Ute Rößner präsentierte sich den Zuhörern als engagierte Zweitkandidatin. Im weiteren Team:
Rocco També (SPD Pleidelsheim), Florian Wanitschek (SPD Kornwestheim),
Nikolai Häußermann (SPD Marbach) und die Studentin für Markenkommunikation Lena Haas. Zuletzt diskutierte man in der Runde die Themen Chancengleichheit in der Bildung, das Verhältnis zum Thema Umwelt sowie die Möglichkeiten, einen sozial verträglichen Wohnraum zu schaffen. Die anwesenden Mitglieder befürworteten die drei Kernthemen und Ziele von Haas. Trotz möglicher Coronabeschränkungen blickte Haas am Ende optimistisch auf den kommenden Wahlkampf: „Ich möchte in den Landtag, um sozialdemokratische Politik gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger
in Baden-Württemberg umzusetzen“.

E-Mail: kontakt@gemeinsam-was-bewegen.org

Daniel Haas als SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen nominiert

Der SPD-Kreisvorstand Ludwigsburg setzt bei der kommenden Landtagswahl auf junge Bewerber. Er nominierte einstimmig den 31-jährigen Freiberger Daniel Haas als Kandidaten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen. Die endgültige Festlegung trifft die SPD-Kreismitgliederversammlung am 19. September.

„Der Wahlkampf wird mit Sicherheit durch die Folgen von Corona geprägt, bei den Finanzen, der Wirtschaft, aber auch bei den Auswirkungen auf die Generationen. Deshalb wird es im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen darum gehen, hier frühzeitig zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern Weichen zu stellen. Dafür stehe ich bei der Wahl“, erklärt Daniel Haas. Haas will die Nachfolge der früheren Abgeordneten Claus Weyrosta, Harald B. Schäfer, Christine Rudolph und Thomas Reusch-Frey antreten, die den Wahlkreis von 1976 bis 2016 ununterbrochen für die SPD im Landtag vertreten haben.

Der SPD-Kreisvorsitzende Macit Karaahmetoglu sieht gute Chancen dafür, dass Haas an die Tradition in diesem Wahlkreis anknüpfen kann. „Daniel Haas bringt durch sein großes politisches Engagement, seine Kreativität und seine vielseitigen Initiativen sehr gute Voraussetzungen mit, um den Wahlkampf erfolgreich führen zu können.“

Der Freiberger Marketingleiter und Mediengestalter legt einen Schwerpunkt auf das Thema Generationengerechtigkeit und sieht sich dabei durch Corona bestätigt. Er will als Landtagsabgeordneter den Wahlkreis zum Vorreiter machen, um zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern ein Miteinander der Generationen und Altern in Würde zu befördern. „Gerade die Corona-Krise hat doch gezeigt, dass wir die Generationen nicht gegeneinander ausspielen dürfen. Deshalb haben wir jetzt eine gute Chance, dass Miteinander von Jung und Alt zu verbessern. Dafür will ich im Landtag von Baden-Württemberg arbeiten“, erklärt Haas. Zudem stehen für ihn als Vertreter einer jüngeren Generation Themen wie Klimaschutz, Mobilität, bezahlbarer Wohnungsraum oder die digitale Transformation im Vordergrund.

Daniel Haas sammelte 2016 als Leiter des Landtagswahlkampfes von Egon Beck im Wahlkreis Vaihingen wichtige Erfahrungen. Danach hat er sich in die Politik vor allem als stellvertretender Kreisvorsitzender und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Pleidelsheim eingebracht. Bekannt geworden ist der Freiberger durch seinen Einsatz als Seenotretter im Mittelmeer. Schon als Feuerwehrmann von 2006 bis 2019 zeigte Haas, wie sehr er sich persönlich engagiert, wenn es darum geht, Menschen in Not zu helfen.

Durch seinen beruflichen Hintergrund als Marketingleiter und -berater sowie seine Ausbildung als Mediengestalter und Kommunikationsassistent ist Daniel Haas bewusst, wie wichtig eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Politik ist: „Wir müssen viel mehr und viel besser erklären, wie und warum politische Entscheidungen zustande kommen. Nur dann werden wir die Bürgerinnen und Bürger bei den anstehenden schweren Entscheidungen etwa zu den Folgen von Corona mitnehmen können.“

Daniel Haas steht gerne für ein Interview online oder direkt in einer Redaktion bereit. Adressdaten:

E-Mail: Daniel.haas@gemeinsam-was-bewegen.org
Mobil: 0173-6813945

Weitere Informationen zu Daniel Haas:

Persönlicher Hintergrund:
31 Jahre, verheiratet, 1 Kind
Wohnort: Freiberg a.N.

Berufliches:
• Marketingleiter und -berater

• Ausbildung:
- Mediengestalter Digital & Printmedien
- Kommunikationsassistent Fachrichtung Mediendesign & Marketing (FH)

• Schule:
- mittlere Reife
- Fachhochschulreife

Politik:
• seit 2014 Mitglied der SPD
• Mitglied SPD OV Pleidelsheim
• seit 2017 stlv. Kreisvorsitzender
• seit 2017 Vorsitzender OV Pleidelsheim
• seit 2019 Jugendschöffe
• 2016 – 2018 Pressesprecher Juso Kreisverband
• 2016 Wahlkampfleiter Egon Beck (WK Vaihingen)
• 2014 Gemeinderatskandidat Pleidelsheim
• 2019 Gemeinderatskandidat Freiberg a.N. / Kandidat Kreis-/& Regionalrat
• 2018 Gründungsmitglied AG Migration & Vielfalt Kreis LB

Ehrenamt:
• seit 2019 Jugendschöffe
• 2006 - 2019 Hauptfeuerwehrmann
• 2009 - 2019 Jugendwart Jugendfeuerwehr
• 2017 Einsatz als Seenotretter im Mittelmeer

Wir bleiben dran: Gebührenfreie Kita für alle Kinder!

Am vergangenen Montag hat das baden-württembergische Verfassungsgericht den
Antrag der SPD Baden-Württemberg auf ein Volksbegehren für gebührenfreie Kitas für rechtlich unzulässig erklärt. Der Grund liegt nicht an der Gebührenfreiheit, sondern, dass Abgaben durch ein Volksbegehren nicht abgeschafft bzw. gestrichen
werden können.

Als gute Demokraten akzeptieren wir diesen Richterspruch selbstverständlich.

Was wir aber nicht akzeptieren, ist, dass die Bildung für Schulkinder richtigerweise
gebührenfrei ist, aber nicht für Kindergartenkinder. Denn die rechtliche Bewertung
des Volksbegehrens ist das eine, der gesellschaftliche Wille und die familienpolitische
Notwendigkeit das andere.
Deshalb werde Ich mich weiterhin stark machen für die gebührenfreie Kita.
Wir werden nicht nur die Landtagswahl 2021 zu einer Volksabstimmung über gebührenfreie Kitas machen, sondern auch weiterhin in den Gemeinden für
die gebührenfreie Kita kämpfen!
Wir bleiben dran!

gez. Daniel Haas

Nachbarschaftshilfe in Corona-Zeiten:
Kreis Ludwigsburg solidarisiert sich

Einkaufen, Kinder betreuen, Gassi gehen, Botendienste erledigen: Während der Alltag im Kreis Ludwigsburg durch die Corona-Pandemie zunehmend eingeschränkt wird, wächst die Solidarität unter den Menschen. Die Corona-Krise stellt jeden Einzelnen vor große Herausforderungen. Besonders ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen sowie Mütter und Väter, die parallel arbeiten und ihre Kinder betreuen müssen, sind jetzt auf Hilfe angewiesen. Viele Kommunen und Organisationen haben bereits begonnen, Nachbarschaftshilfen zu organisieren. Was fehlt ist eine kreisweite Plattform in der sich Menschen die helfen wollen eintragen können. Die Corona-Krise wird uns noch viele Monate im Alltag begleiten. Gerade ältere Menschen und Menschen die zur sogenannten Risikogruppe gehören werden lange Zeitunter Einschränkungen leben müssen. Genau hier setzt die Plattform von Daniel Haas an. „Auch wenn der Coronavirus für viele glimpflich verlaufen wird, brauchen vor allem alte und kranke Menschen nun die Solidarität der gesamten Bevölkerung. Wir halten zusammen und wollen gemeinsam was bewegen.“ so Haas. Die Plattform https://www.gemeinsam-was-bewegen.org/gemeinsam-helfen vermittelt freiwillige Helfer an Menschen, die Unterstützung brauchen – etwa was Besorgungen im Supermarkt oder in der Apotheke betrifft. Sie funktioniert online und bald auch offline: Neben der Website wird es eine kostenlose Telefon-Hotline geben, unter der sich Betroffene melden können. Auf der Website kann sich jeder der Unterstützung braucht oder aktiv helfen möchte online registrieren. Hilfsangebote und Gesuche werden nach Postleitzahl sortiert. Per E-Mail werden die eingetragenen Helfer aus der direkten Nähe kontaktiert. Wer die Anfrage erfüllen kann und will, antwortet – die Nachricht wird dann an den Hilfesuchenden weitergeleitet. Melden kann sich jeder aus dem Kreis Ludwigsburg. Die Plattform ist seit dem 5.4.2020 online. Bis heute haben sich mehr als 48 Helfer registriert aus dem ganzen Kreis Ludwigsburg. Es konnten auch schon den ersten Menschen mit Einkäufen geholfen werden.

Zur Person Daniel Haas

Hass will bei der nächsten Landtagswahl in Baden-Württemberg im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen für die SPD antreten. Der 31jährige junge / frischgebackene Familienvater aus Freiberg a. N. ist seit einigen Jahren erfolgreich in der Marketingbranche tätig, gleichzeitig war er über zehn Jahre im aktiven Feuerwehreinsatz und engagierte sich bis März 2019 als Jugendwart der freiwilligen Feuerwehr Pleidelsheim. 2017 war er 3 Wochen als Seenotretter ehrenamtlich im Mittelmeer tätig.

Gemeinsam etwas bewegen vor Ort im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen aber auch im gesamten Kreis Ludwigsburg. Als Vorsitzender der SPD Pleidelsheim und stellvertretender Vorsitzender der SPD im Kreis Ludwigsburg möchte Haas gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen etwas bewegen mit realen, konkret greifbaren Projekten im Wahlkreis.

Stellungnahme der SPD-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2020 der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 18. Februar 2020

SPD in Besigheim: weltoffen und sozial

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich beginne heute meine Rede mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun!!

Was wir wissen, ist: „Wir werden unser Leben verändern müssen!“ Diese Botschaft begleitet uns seit vielen Monaten und ich habe sie im Dezember aus dem Munde des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble gehört. Wir wissen es schon lange, dass sich etwas ändern muss, aber ich glaube, es ist uns nicht wirklich bewusst, dass diese Veränderungen Einfluss auf unser direktes Lebensumfeld nehmen muss und wird. Die Jugend zeigte sich im letzten Jahr wieder überraschend politisch, sie stellt Forderungen und hält uns den Spiegel vor, sie setzt sich ein für mehr Klimaschutz. Sie ist radikal in ihren Forderungen, wie es eben nur die Jugend sein kann. Ihre Forderungen scheinen überzogen, weil sie aufgestellt werden ohne die Konsequenzen für unsere Wirtschaft, unsere Arbeitsplätze und unsere Gesellschaft zu berücksichtigen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Verkehrs- und Energiesparthemen. Es geht um unser Konsumverhalten insgesamt und damit auch um globale Verteilungsgerechtigkeit. Wir wissen alle, dass eine Anpassung der Lebensbedingungen aller auf unser Niveau nicht möglich ist, dass aber viele Menschen in der Welt diese Anpassung anstreben.

Gleichzeitig sehen wir unsere Demokratie bedroht. Wir müssen Sorge haben, dass die rechte Szene wie vor 100 Jahren erstarkt, dass radikale Kräfte das Ruder übernehmen und der Frieden, den wir in den letzten 75 Jahren als Selbstverständlichkeit wahrgenommen haben, bedroht ist. Nichts ist selbstverständlich. Lange konnten wir glauben, dass Kriege, Terror und Flüchtlingskatastrophen außerhalb unserer Welt stattfinden. 2015 wurden die Kommunen, auch wir in Besigheim, von der Flüchtlingswelle überrascht, die dann die politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre, insbesondere auch die kommunalpolitischen beeinflusste und dominierte. Die Tatsache, dass das Flüchtlingselend uns nicht mehr täglich vor Augen steht und sich die Lage bei uns scheinbar beruhigt hat, sollte uns aber nicht zu sehr in Sicherheit wähnen. Das Elend in den Lagern in Griechenland, Türkei und Libyen ist unvorstellbar und es ist zu hoffen, dass dieser Konflikt befriedet werden kann und dass es der EU gelingt, das unfassbare Sterben im Mittelmeer zu beenden. Die Lage im Nahen Osten ist hochexplosiv und das Abkommen mit der Türkei steht auf unsicherem Fundament.

Der politische Ton wird rauer. Bei vielen Personen steht leider das „ICH“ im Vordergrund und nicht mehr das Allgemeinwohl. Das zeigte sich zuletzt auch bei uns in Besigheim bei den Diskussionen – wenn man sie denn so nennen möchte- im Zusammenhang mit der Sperrzeitverkürzung. Hier wird auf allen Ebenen, ob in Leserbriefen oder Sozialen Medien, gehetzt und teils auch beleidigt. Das darf uns in diesem Gremium nicht passieren, das Allgemeinwohl sollte über allem stehen!

Wir wissen nicht, was das Jahr 2020 bringt und vor welche Herausforderungen wir gestellt werden, auch in unserer Stadt.

Gerne zitiere ich deshalb auch unsere neuen Parteivorsitzenden: Auf unser Land kommen enormen Veränderungen zu. Den Wandel meistern wir nur, wenn es gerecht zugeht! Wir wollen ein Jahrzehnt der öffentlichen Investitionen: In neue Technologien, und sichere Jobs, in bezahlbare Wohnungen, bessere Schulen und lebenswerte Städte.“

Ist nach diesen Vorüberlegungen die Verteilung der uns hier in Besigheim zur Verfügung stehenden Gelder gerecht? Wird die Gleichheit – insbesondere die Chancengleichheit – berücksichtigt?

Das vergangene Jahr hat uns mehr als zuvor aufgezeigt, dass es wichtig ist, die Kernaufgaben zuerst zu erledigen. Die Umbaumaßnahmen und die Sanierungen unserer Schulen hat dabei für uns oberste Priorität.

Sehr geehrte Damen und Herren, nun zum Haushalt,

heute verabschieden wir den zweiten DOPPIK-Haushalt der Stadt Besigheim. Auch in diesem Jahr sind trotz guter Finanzlage die Stellschrauben, die wir bedienen können, eher klein. Ein Großteil der Finanzen ist fix verplant – wie beispielsweise Personal- oder Instandsetzungs- bzw. -haltungskosten. Dass der größte Posten mit über 3,7 Mio € hierbei die Personalkosten für die Kinderbetreuung ist, sollte uns keine Sorgenfalten bereiten, sondern uns eher mit Stolz erfüllen.

Dennoch müssen wir für die noch freier verfügbaren Mittel ein Ranking vornehmen:

An erster Stelle steht bei uns die Umgestaltung der Grundschule. Die Planungen hierzu sind in vollem Gange. Was von unserer Seite leider vermisst wird, ist ein Gesamtkonzept! Wie geht es mit der Gemeinschaftsschule weiter? Wohin kann und darf sie sich entwickeln?

Unsere beiden Schulen „Auf dem Kies“ warten beide sehnsüchtig auf notwendige Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen. Wir sollten andere Aktivitäten eher hinten anstellen und uns diesem Pflichtprogramm mit größtmöglicher Aufmerksamkeit widmen. Unsere Kommune sollte dabei weiterhin versuchen, die Nachbarkommunen bei der Finanzierung der weiterführenden Schulen mit ins Boot zu holen! Auch sie werden hoffentlich bald erkennen, dass nur dadurch die Versorgungssicherheit ihrer Kinder gewährleistet ist. Die Planung für Bau und Sanierungen sollten rasch vorangetrieben werden, allerdings ohne Schnellschüsse. Dabei sollte man auch auf neue, moderne und individuellere Lehr- und Lernformen Rücksicht nehmen und diese von Beginn an mit einbeziehen. Sowohl beim Neubau, als auch bei den Renovierungsmaßnahmen der Schulen erwarten wir, dass die Inklusion integraler Bestandteil aller Maßnahmen sein wird. Nur so ist eine gleichberechtigte Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler, egal ob mit oder ohne Handicap, gewährleistet. Die dafür zusätzlichen notwendigen Investitionen sind Investitionen in die Zukunft.

Meine Damen und Herren,

in den letzten Jahren wurde v.a. auf das Betreiben unserer Fraktion hin viel für die Sicherheit vor den Schulen getan. Dafür möchten wir der Verwaltung an dieser Stelle danken. Es hat sich einiges verbessert. Bei der Planung der neuen Grundschule haben wir nun die Chance, endlich den Verkehr aus dem Schulhof herauszubekommen. Ja, für eine neue Schranke oder einen Poller müsste Geld aufgenommen werden, aber ist uns die Sicherheit der Grundschulkinder weniger Wert als der Lieferverkehr in der Kirchstraße? Dieser müsste ja tatsächlich 14 Sekunden Umweg in Kauf nehmen. Die ablehnende Entscheidung zu unserem Antrag die Schranke dauerhaft während der Schulzeiten zu schließen, können wir bis heute nicht nachvollziehen. Hoffentlich ändert sich diese Situation mit der Neugestaltung. Ohnehin ist die Argumentation gegen die Schrankenschließung nicht schlüssig – denn nach wie vor wird also hingenommen, dass der Schulweg während der bereits bestehenden Schließzeiten offenbar zu gefährlich ist. Aus unserer Sicht könnte dies mit einer Wegführung durch Geländer am Gehweg relativ unkompliziert entschärft werden.

Auch dieses Jahr kämpft die SPD-Fraktion für die notwendige Entlastung der Familien mit Kindern und der Alleinerziehenden und fordert deshalb die gebührenfreie Kinderbetreuung.

Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen für uns und diese sollte auch im frühkindlichen Bereich kostenfrei sein. Das Bündnis für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg steht: Zwölf Organisationen, darunter die SPD, haben sich zusammengeschlossen, um sich neben dem Ausbau und der Qualitätsentwicklung für Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung stark zu machen. Andere Bundesländer setzen deutliche Schwerpunkte in diesem Sinne.

Natürlich muss eine gute Bildung finanziert werden und es bleibt derzeit zu viel bei den Kommunen hängen. Wir sind der Meinung, dass Bildung generell aus Steuermitteln zu finanzieren ist. Es ist in aller Interesse, dass Kinder geboren werden, denn Kinder sind unsere Zukunft. Ich sehe keinen Grund, warum nicht alle in dieses System einzahlen sollten und stattdessen die Hauptlast bei den Kommunen hängen bleibt. Leider werden wir hier in diesem Gremium diese Frage nicht lösen können. Wohl aber die Frage nach einer nach Einkommen gestaffelten Gebührenordnung. Diese wäre aus unserer Sicht gerecht, und nicht die gleichen Kosten für finanzstarke und finanzschwache Eltern. Ich denke da vor allem an Alleinerziehende. Wir stellen also abschließend fest: Gebührenfreie Kitas entlasten die Eltern und schaffen gleiche Lebensverhältnisse und damit gerechtere Bildungschancen für alle Kinder. Die Bundesregierung hat mit dem „Guten-Kita-Gesetz“ den Ländern Finanzmittel zur Verfügung gestellt, damit kann hoffentlich in absehbarer Zeit in allen Kommunen im Land mit der Gebührenfreiheit begonnen werden.

In Ottmarsheim haben wir ein neues Kita- und Schulgebäude gebaut und eröffnet, damit haben wir hoffentlich wieder „etwas Luft“ bei der Betreuung im Teilort. Wie geht es im Kernort weiter? Itzebitz läuft gerade an, dennoch reichen die Betreuungsmöglichkeiten bei weitem nicht, wie uns die letzten Prognosen gezeigt haben. Wir erweitern im Schimmelfeld. Auch das reicht nicht. Ob wir den Kompromiss mit der Waldumwandlung als Gegenfinanzierung in der Wartturmsiedlung mittragen können, ist noch fraglich und hängt von den Plänen zur Bebauung ab. Aber dann reicht es vermutlich immer noch nicht. Bei der Erschließung des Wohngebiets Bülzen II wurde der Fehler gemacht, hier den dortigen Kindergarten nicht gleich mit zu erweitern. Jetzt tut sich aber die Möglichkeit auf, auf dem provisorischen Parkplatz am „Bülzeneingang“ eine neue Einrichtung zu bauen. Diese dezentrale Lösung wäre ganz in unserem Sinne. Dadurch müssten viele Kinder nicht mehr mit dem Auto quer durch Besigheim zur Einrichtung gefahren werden.

Sind wir gerüstet für eine Versorgung unserer Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause? Wir meinen nein! Das Argument der Komet-Kantine ist schulseitig nach wie vor nicht umsetzbar und ohne das Einholen von Fachwissen verfasst. Was machen wir, wenn das Recht auf eine verlässliche Ganztagesschule kommt? Das Angebot an der FSS und im Schulzentrum hat sich dank Herrn Stolzenberger stark verbessert. Sollte man dies nicht ausbauen und unterstützen? Dies wäre dann ein erster – aus unserer Sicht richtiger – Schritt hin zu einer funktionierenden und kostengünstigen Mensa.

Meine Damen und Herren,

ausdrücklich loben möchte ich die Verwaltung und die Schulleitungen für die vorbildliche Kooperation bei der Digitalisierung aller Schulen. Ebenso richtig war diesbezüglich das Eingehen des Leasing-Vertrages, auch wenn er jetzt kleinere Mängel gezeigt hat. Die Schulen sind nun auf einem digitalen Standard angekommen, der sich sehen lassen kann. Ausruhen darf man sich aber nicht. Einen Internet-Knoten am Schulzentrum zu verankern ist dringend notwendig, um im internationalen Vergleich nicht vollständig abgehängt zu werden.

Im Bereich der Schulsozialarbeit sind wir gut aufgestellt. Sowohl Herr Cramme und Herr Weber in den oberen Schulen als auch das Duo Dräger/Brecht im Schulzentrum unten leisten sehr gute Arbeit! Sie haben immer wieder neue und zeitgemäße Ideen und setzen diese auch um. Mit Frau Brecht scheint nun auch die gewünschte Kontinuität einzukehren. Danke an alle!

Unsere Musikschule hat auch im vergangenen Jahr wieder großartige Arbeit geleistet. Es wurden wieder etwa 100 Veranstaltungen durchgeführt und die Schülerzahlen sind entgegen unserer anfänglichen Bedenken stabil geblieben. Vielen Dank an dieser Stelle.

Im letzten Jahr wurde der neue Flächennutzungsplan auf den Weg gebracht. Viele in der Stadt hoffen auf eine möglichst große Ausweisung für unsere Gemeinde. Müssen wir uns so stark vergrößern wollen? Neue Baugebiete greifen auch immer in die Natur ein. Manche kleine Naherholungsflächen werden geopfert. Zudem hat eine weitere Vergrößerung immer auch Auswirkungen auf unsere bestehende Infrastruktur – Stichworte Kinderbetreuung, Schule oder Verkehr. Es bedeutet noch mehr Verkehr und Abgase, noch mehr Personal in der Verwaltung, noch mehr Schulkinder, und so weiter. Wollen wir das? Nur wegen des erwarteten Gewinns aus den Bauplätzen? Ist es das wert? Wir werden das nur mittragen können, wenn dabei eine Quote von mindestens 25% bei einer Laufzeit von mindestens 20 Jahren für bezahlbaren Wohnraum eingehalten wird. Das Thema ist auch längst in der Mittleren Gesellschaftsschicht angekommen. Bezahlbarer Wohnraum ist für eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe absolute Mangelware. Jeder weiß es, kaum einer unternimmt etwas dagegen. Der Niedergang des sozialen Wohnungsbaus ist offenkundig. Da müssen wir auch hier in Besigheim dringend aktiv werden. Für uns als SPD gehört Wohnen zur Daseinsvorsorge, also ins Blickfeld der Kommunen. Mit unserem Antrag vom letzten Jahr haben wir die Verwaltung beauftragt, uns ein Konzept vorzulegen, wie wir in der Besigheim sozialen Wohnungsbau KONKRET realisieren können. Einigen Input bekamen wir dankenswerterweise am Wochenende auf der Klausursitzung. Hier gilt es jetzt die gewonnen Erkenntnisse aus der Klausur nun auch in die Tat umzusetzen. Hierfür vielen Dank! Wir sollten in Besigheim dringend über einen „Städtischen Wohnbau“ nachdenken. Wir wissen um die beengten Platzverhältnisse, aber sie sind immer wieder dezentral vorhanden. Der Ansatz der Verwaltung, bei neuen Ausweisungen von „gehobenen“ Bauplätzen wie beispielsweise Im Neckarblick, zweckgebunden Gelder für den Sozialen Wohnungsbau zu generieren, ist ein erster und richtiger, wenn auch sehr kleiner Schritt in diese Richtung. Wir verlassen uns bei dem Thema auf die Einhaltung der bisherigen Versprechen.

Wir werden die Umgestaltung des Enzparks weiter kritisch beobachten und unterstützen. Im südlichen Bereich wird in diesem Jahr einiges passieren. Enzbalkon, Mühlensteg, Parkhaus, die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Der Spielplatz und die Wegeführung folgen. Die Stadt tut unseres Erachtens bei diesem Mammutprojekt weiterhin gut daran, möglichst transparent zu bleiben. Aber wir wissen auch, dass es nicht nur Befürworter gibt. Diese Bedenken müssen ernst genommen und geprüft werden. Mehr Natur und weniger Versiegelung muss– auch bei den ersten Vorplanungen zum Nordpark- das Motto sein. Das Projekt bindet allerdings neben Geld auch sehr viel Personal! Das sind nicht wenige Stunden, die die Verwaltung dafür aufwendet. Zum einen möchten wir dieses Engagement – auch das der Projektgruppe – ausdrücklich loben. Zum anderen müssen deshalb leider auch oft dringliche Projekte - wie Schul-Gesamtkonzept, sozialer Wohnbau oder Gesamt-Parkkonzept – hintenan stehen.

Wenn wir jetzt schon beim Thema „Bauen“ sind: Die Stadtmauer bekommt in diesem Jahr kaum ein Budget. Erst im Januar ist wieder ein größerer Teil abgängig geworden. Hoffentlich erleben wir keine weitere unangenehme Überraschung. Ohnehin sind wir der Auffassung, dass nachhaltiges Wirtschaften vor allem auch darin besteht, vorhandene Gebäude und Denkmäler regelmäßig zu warten und somit nicht immer wieder von größeren Schäden überrascht zu werden.

Der Straßen- und Gehwegausbau im Eichenweg steht in diesem Jahr an. Bauarbeiten gleich welcher Art sollen der Verbesserung des Zustandes dienen. Oft ist die Komplexität der Bauaufgaben von außen nicht zu erkennen. Wir hoffen, dass es auch bei diesem Vorhaben gelingt mit Transparenz, Respekt und Geduld ein gutes Ergebnis zu erzielen!

In diesem Jahr werden auch noch die letzten Straßenlaternen mit LED-Technik ausgestattet. Dies ist gut so und umweltfreundlicher. Leider werden die Flutlichtanlagen an unseren Sportanlagen wieder einmal davon ausgenommen. Das verstehen wir nicht. Ein Umbau hätte sich in 6-8 Jahren amortisiert.

Antrag: Prüfung einer raschen Umsetzbarkeit bei der Erneuerung der Flutlichtanlagen auf LED-Technik

Kommen wir zu der Entscheidung des AUTs am letzten Dienstag. Die von Polizei, der Verwaltung und übergeordneter Straßenbehörde vorgeschlagene Sperrung der Alten Steige wurden hinsichtlich der Sicherheit unserer Kinder verfasst. Leider stand bei einer knappen Mehrheit der Pkw-Individualverkehr- der dadurch aus einem Wohngebiet herausgenommen und auf eine Landesstraße verlagert worden wäre- im Vordergrund und die Verkehrssicherheit der Kinder stand wieder einmal an untergeordneter Stelle. Dies war ja bei der Schranke genauso. Hier sieht man mal wieder den wahren Stellenwert. Gutachten von Experten wurden ignoriert und eigene Befindlichkeiten vorangestellt. Hoffentlich wird dies noch einmal im gesamten Gremium diskutiert und überdacht.

Die zum 1. Januar 2013 in Kraft getretene Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) enthält auch neue Regelungen zur Barrierefreiheit. Für die Schaffung eines barrierefreien Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat der Gesetzgeber eine politische Zielbestimmung im PBefG verankert: Die Aufgabenträger werden verpflichtet, in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, schon bis 2022 die Barrierefreiheit auf den gesamten ÖPNV in Deutschland auszudehnen. Diese Zielstellung ist nicht zuletzt mit Blick auf den demografischen Wandel zu begrüßen. Ein barrierefreier ÖPNV bietet mehr Komfort und Zugänglichkeit für alle Fahrgäste, unabhängig von speziellen Bedürfnissen oder einer möglichen temporären oder dauerhaften Behinderung. Menschen mit Kinderwagen werden ebenso profitieren wie ältere und kranke Menschen mit Gehhilfen. Man spricht hier von einem „Design für ALLE“. Auch Besigheim sollte das Gesetz bis zum Januar 2022 umgesetzt haben. Dass die DB, trotz intensiver Bemühungen seitens der Stadt den dringend notwendigen Umbau unseres Bahnhofes nun noch weiter nach hinten geschoben hat und damit also frühestens ab 2029 zu rechnen ist, ist eine echte Schande! Wenigstens können wir mit den Walheimern hoffen, dass deren Bahnhof ab 2023 barrierefrei wird.

Für Besigheim bedeutet die Umsetzung des Gesetzes v.a. die Herstellung der Barrierefreiheit an unseren Bushaltestellen. Unsere Fraktion weist seit 2017 regelmäßig auf diese kommende Verpflichtung hin. Leider war in den letzten Haushalten kein Geld für diese Aufgaben eingestellt. Im aktuellen Haushalt findet sich dafür nun ein Posten von etwa 100.000 €. Viel zu wenig, wie wir finden. Wir haben das Gefühl, dass dieses Thema wenig Priorität genießt und eher als notwendiges Übel, das irgendwann auch noch erledigt werden muss, angesehen wird. Bei einer im Schnitt immer älter werdenden Gesellschaft ist es eher fahrlässig, nur so wenig Aufwand und Finanzmittel in diesem Bereich zu investieren! Herr Dr. Bohn, der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte des Landkreises, betonte nachdrücklich, dass wir in Besigheim bei der Umsetzung der Barrierefreiheit einen der beiden hintersten Plätze einnehmen. Dies ist kein Ruhmesblatt und stimmt uns traurig.

An manchen Stellen hat die Stadt unsere Anregungen für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger umgesetzt, beispielsweise die Verlegung der Behindertenparkplätze in der Kirchstr. Aber es gibt noch viel zu tun. Beim Jahresgespräch mit dem AK Behindertenverbände sind wieder einige Punkte aufgeführt worden, die einfach umzusetzen sind. Wir unterstützen diese Forderungen nachdrücklich! So sind z.B. die behindertengerechten Toiletten nicht ausreichend ausgeschildert. An einigen Stellen im Neusatz zeigten sich gravierende Mängel, Hilfestellungen für Menschen mit Sehbehinderungen finden sich in unserer Stadt praktisch gar nicht. Auch Info-Broschüren, Formulare oder Texte auf der Homepage in einfacher oder leichter Sprache fehlen gänzlich. Orientierungshilfen für blinde oder sehbehinderte Menschen gibt es kaum, ebenso wenig wie Kommunikationshilfen für Gehörlose. Einige Dienstleister in der Kirch- und Hauptstr. könnte man theoretisch mit dem Rollstuhl besuchen. Leider funktioniert dies in der Praxis oftmals nicht, weil Auslagen oder Werbetafeln den Zugang verhindern. Dies findet oft genug auf öffentlichem Grund statt. Ähnlich hatten wir schon in den letzten Jahren argumentiert. Leider ist hier nichts geschehen. Es gibt also, wie gesagt noch sehr viel zu tun um in Besigheim für alle eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.

Meine Damen und Herren,

das Besigheimer Freibad bietet seinen Bürger*innen ein wichtiges Stück Lebensqualität und ist als attraktives Freizeitangebot in unserer Stadt nicht weg zu denken. Natürlich ist eine solche Einrichtung immer ein Zuschussbetrieb. So wird auch im neuen Haushalt wieder etwa 1,3 Millionen Euro eingesetzt um dringend notwendige Sanierungen in Angriff zu nehmen. Die Filteranlage wird gerade erneuert, Mängel im Sanitärbereich werden teilweise behoben. Der „Chlor-Unfall“ beim Sommer-Open-Air hat gezeigt, dass es richtig ist, die Anlage jetzt zentral im Hauptgebäude unterzubringen. Der frei werdende Raum könnte deshalb als Umkleideraum genutzt werden. Den Kleinkindbereich gilt es in diesem Jahr neu zu planen. Wir meinen, es ist gut investiertes Geld für die Besigheimer! Die ebenfalls angedachte Neugestaltung der Eingangskontrollen wird wohl wieder ins nächste Jahr verschoben werden. Hoffentlich werden dann auch - wie versprochen - die dringend notwendige grundständige Erneuerung der Sanitärbereiche und der uralten Umkleidekabinen in Angriff genommen.

Mit Blick nach Ottmarsheim denken wir zuerst an die An- und Neubauten an den Kindergärten und an den Neubau der Feuerwehr. Wir investierten dort mehrere Millionen in den Bau einer neuen Kita samt Schulräume und das neue Feuerwehrhaus - gut angelegtes Geld in die Zukunft unserer Stadt. Aber auch in Besigheim wünscht man sich größere Räumlichkeiten und eine modernere Ausstattung. Das sollten wir im Blick behalten haben. Den Frauen und Männern der Feuerwehr an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihre großartige Arbeit!

Die Erweiterung des Robert-Breuning-Stifts geht nun ab diesem Jahr in die Umsetzung. Das Gebäude Bülzen 1 wird abgerissen und die geplante Tiefgarage gebaut. Bis 2023 sollen dann 5 neue Gebäude entstehen und u.a. auch die Zahl der betreuten Wohnungen ausgebaut werden. Nach der Eröffnung des Leuchtturmprojekts „Junge Intensivpflege“ in 2018 wird der neu gestaltete und modern konzipierte Standort des Robert-Breuning-Stifts für die Stadt Besigheim ein weiterer großer Gewinn sein. Wir hoffen sehr, dass die Um-und Neubauarbeiten die direkten Anwohner möglichst wenig belasten. Leider konnten unsere Bedenken, was den hohen Miet-bzw. Kaufpreis der neuen Wohnungen betrifft, nicht zerstreut werden und die Preisgestaltung nicht moderater gestaltet werden, was uns nicht gefällt. Hier hätten wir uns ein sozialverträglicheres Vorgehen von einem sozialen Träger gewünscht.

Bei der Sicherung der medizinischen Grundversorgung sind die Verwaltung und dieses Gremium unserer Meinung nach die richtigen Schritte gegangen. Wir hoffen, dass einige Allgemeinärzte uns noch möglichst lange erhalten bleiben und die Pläne aufgehen. Gespannt warten wir darauf, welche Mieter dort in den Wohn- und Praxisräumen einziehen werden und wie das Gebäude insgesamt genutzt wird.

Auch die Partnerstädte werden wieder eine große Rolle spielen. Es werden sich Schulgruppen, Sport- und Musikvereine und die Juxspielegruppe mit Freunden aus den Partnerstädten treffen. Der rege Austausch findet weiterhin statt, auch der Brexit wird uns da nicht aufhalten. In Zeiten der zunehmenden Nationalisierung in einigen Staaten – leider auch in unserem eigenen - setzen wir hier ein tolles Zeichen des Miteinanders und der Völkerverständigung dagegen. Das ist gut so, Besigheim!

Der Zweckverband Industriegebiet wächst weiter und generiert immer mehr Arbeitsplätze. Auch wenn ein weiteres Wachstum nun eher auf Mundelsheimer Gemarkung stattfinden kann, sind wir damit gut aufgestellt.

Die künstlerische Gestaltung der Steinmetzinnung im Alten Friedhof ist ein Mehrwert für Besigheim und diesen Park. Ein Friedhof, auch ein ehemaliger, ist ein Ort der Erinnerung. Und genau das machen diese Erinnerungssteine. Diese Stelen wollen wir behalten. Viele Akteure haben in diesem Jahr einiges an Initiative gezeigt und es scheint eine Einigung in Sicht. Unser Dank gilt hier neben der Verwaltung, die sich auf einen angemesseneren Preis festgelegt hat, vor allem der Familie Held, die hierfür viel Herzblut investiert hat und noch tut.

Zum Thema Tourismus:

Die Gastronomie vor allem in der Altstadt blüht mehr denn je. Leider trifft das nicht auf den Einzelhandel zu. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger kaufen häufig an anderen Stellen ein. Das ist wirklich schade. Die Touristen hingegen geben ihr Geld leichter aus. Von der Sperrzeitverkürzung profitieren vor allem die Gastronomen und deren Gäste. Manche Anwohner werden sich aber auch gestört fühlen. Nur wenn beide Seiten rücksichtsvoll und respektvoll miteinander umgehen, kann das von der Mehrheit hier im Gremium beschlossene Konzept aufgehen. Dasselbe gilt auch für Veranstaltungen auf dem Enzplatz. Diese Veranstaltungen werden von zahlreichen Gästen und auch von vielen Besigheimerinnen und Besigheimern besucht und wertgeschätzt. Wir müssen sehr darauf achten, dass die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner ausreichend beachtet und deren Rechte geschützt bleiben Besigheim trotzdem attraktiv für alle bleibt!

Das Thema Jugendbeteiligung hat uns beschäftigt. Bei der Kandidatinnen- und Kandidatensuche für die Gemeinderatswahl hat es sich wieder gezeigt: Es ist nicht einfach, junge Menschen für Lokalpolitik zu begeistern. Dabei sind unsere Jugendlichen politisch engagierter als ihre Generation zuvor. Diese „Lust“ an Politik sollten wir mitnehmen! Dazu braucht es Beteiligungsformen, die Jugendliche motivieren. Ein lobenswerter Schritt in die richtige Richtung ist die Beteiligung der Kinder/Jugendlichen im Enzpark- Projekt. Diese Einbeziehung muss viel öfter geschehen!

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushalt 2020 zu.

Wenn ich nun mit unserem Dank beginne, so tue ich dies ganz bewusst zuerst beim gesamten Personal, bei allen Mitarbeitern der Kommune. Sie haben viel Motivation gezeigt und gehen oft an die Grenzen der Belastbarkeit und manchmal auch darüber hinaus.

Ein besonderer Dank gilt dem in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedeten Klaus Schrempf. Er hat der Kämmmerei ein solides Parkett überlassen. Wir danken insbesondere der Kämmerei für alle mit dem Haushalt verbundene Arbeit, die Sie hatten. Wir danken der Verwaltungsspitze für die wertschätzende Zusammenarbeit.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen dieses Gremiums für die konstruktive Streitkultur. Hier möchte ich unserer vor wenigen Wochen ausgeschiedenen Ratskollegin Sybille Reustle nochmals ganz herzlich für ihr langjähriges Engagement danken. Sie stand uns stets tatkräftig und unterstützend zur Seite! Wir bedanken uns insbesondere bei allen, die mit großem bürgerschaftlichen Engagement ehrenamtlich an der weiteren Entwicklung unserer Stadt und für ein lebenswertes Besigheim arbeiten. Sei es in Vereinen, in der Kirchengemeinde, in Arbeitskreisen oder als engagierte Einzelpersonen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Meine Damen und Herren,

mit dem Haushaltsplan 2020 haben wir uns bei manchen Punkten nicht leichtgetan. Wir wollen Besigheim aber mit Ihnen im Dialog weiter voranbringen und gestalten. Abschließend möchte ich nochmals auf das Eingangszitat eingehen. Wir wissen, was zu tun ist, also lasst es uns anpacken! Wir wollen nicht nur, wir tun auch viel dafür.

Wir vertrauen darauf für 2020 richtige Entscheidungen getroffen zu haben und notwendige und gute Projekte realisieren zu können. Wir werden all unsere Kräfte in die Realisierung setzen.

Vielen Dank.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Marcel Kühnle

  • Beitrag vom 08.04.2019

SPD Besigheim, Gemmrigheim und Walheim ehrt seine langjährige Mitglieder

5 Mitglieder bringen es zusammen auf 155 Jahre Mitgliedschaft

Auch in diesem Jahr wurden in der Jahreshauptversammlung wieder mehrere  Mitglieder  für ihre langjährige treue Mitgliedschaft  in der SPD geehrt. 5 Jubilare bringen es zusammen auf 155 Jahre Mitgliedschaft. Bemerkenswert, da vor 150 Jahren, am 7. August 1869, die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gegründet wurde.

Der Vorsitzende Bruno Kneisler zeigte die Ereignisse des Jahres 1979 auf, das Jahr, in dem die Jubilare Siegfried Grubert und Helmut Wamsler, beide aus Besigheim, in die SPD eintraten. 

Siegfried Grubert ist heute mit 85 Jahren das an Lebensjahren älteste Mitglied des SPD- Ortsvereins. Er kam 1957 nach Besigheim und war in der Stadt als Freier Architekt tätig. Er stellte fest, dass es damals ebenfalls eine Wohnungsnot in Besigheim gab,  aber sei immer wieder möglich gewesen, den Wohnungssuchenden zu helfen. Damals habe es noch Baugebiete gegeben, im Gegensatz zu heute.

Helmut Wamsler kam 1976 nach Besigheim. Er war 42 Jahre Lehrer an der Aurain Realschule in Bietigheim, zuletzt als Konrektor. Er war der direkte Nachfolger im Vorsitz der AWO Besigheim nach Maria Nachtigall. Der 79 jährige Jubilar geht  heute noch einem besonderen Hobby nach, er schreibt  im Ruhestand Schulbücher für das Fach Ethik für Realschulen und Gymnasien.

Der Vorsitzende sprach den Jubilaren Dank und Anerkennung für die treue Mitgiedschaft aus. Er überreichte ihnen Urkunden mit den Unterschriften der Bundes-und des Landesvorsitzenden. Dazu gab es die Ehrennadel der SPD und ein Sekt-Präsent des Ortsvereins..

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in Besigheim wurden geehrt Kathrin Wittendorfer, jetzt wohnhaft in Hosskirch. Florian Cramer aus Erligheim, derzeit Dirigent und Tenorsänger in Freiburg und Elke Hamburger aus Gemmrigheim. Sie war von 2004 bis 2016 für die SPD im Gemmrigheimer Gemeinderat. Bis zu ihrem berufsbedingten Ausscheiden war sie 2 Jahre 2. Stellvertretende Bürgermeisterin.

Auch diese Jubilare erhielten jeweils eine Urkunde, eine Ehrennadel und ein  Geschenk.

 

  • Beitrag vom 23.03.2019  

 

Foto: Privat

von links: Wolfgang Leder, Gudrun Dalke, Olaf Schulte, Thomas Makowiec, Christian Herbst, Robert Fiesel und Dr. Jörg Frauhammer

Christian Herbst aus Besigheim führt die SPD- Bewerberliste zum Kreistag an, Bürgermeister Dr. Jörg Frauhammer auf Platz 3

Zum Wahlkreis 10 gehören die Orte Besigheim, Löchgau, Freudental, Walheim, Gemmrigheim, Hessigheim und Mundelsheim. Sie entsenden 6  Kreisräte in den Kreistag in Ludwigsburg.

 In geheimer Wahl wurden die  sieben Kandidaten zur Kreistagswahl am 26. Mai 2019 in der nachfolgenden Reihenfolge auf  die SPD-Liste gewählt:

1. Christian Herbst aus Besigheim, Realschullehrer, Stadtrat und

    Fraktionsvorsitzender,

 2. Gudrun Dalke aus Löchgau, Busfahrerin,

3. Dr. Jörg Frauhammer aus Gemmrigheim, Bürgermeister,

4. Olaf Schulte aus Walheim, Dipl-Ingenieur (FH),

5. Robert Fiesel aus Löchgau, Dipl.-Finanzwirt (FH), Gemeinderat und

    Fraktionsvorsitzender,

6. Wolfgang Leder aus Ottmarsheim, Rentner und

7. Thomas Makowiec aus Löchgau, Fahrmeister, Gemeinderat und früheres Mitglied des Kreistags.

  • Beitrag vom 19.03.2019

 Foto: Privat    von links: Jörg Lorenz, Daniel Jordan und Manfred Faißt

Gemmrigheim: SPD-Liste zur Gemeinderatswahl steht

3 Bewerber stellen sich den Wählern

Die Mitgliederversammlung der Gemmrigheimer Sozialdemokraten stellte kürzlich die Bewerberliste für die Wahl am 26. Mai auf. Klein aber fein, so auch dieses Mal wieder:

3 Bewerber wurden in geheimer Wahl auf die Liste gewählt.

Auf Platz 1 steht das aktive Mitglied des Gemeinderats Manfred Faißt, Lehrer, in der Zwischenzeit Pensionär. Platz 2 nimmt Daniel Jordan ein, ist ist von Beruf Fachinformatiker und in der Jugendarbeit aktiv.

Jörg Lorenz, früheres Mitglied des Gemeinderats, tritt wieder an. Er ist Rektor an der Schule in Löchgau.

Versammlungsleiter Bruno Kneisler wünschte den Bewerbern gute Gespräche mit den Bürgern und bei der Wahl am 26.Mai den gewünschten Erfolg.

Für 25 Jahre treue Mitgliedschaft in der SPD konnte Kneisler anschließend Elke Hamburger ehren. Sie war in dieser Zeit 12 Jahre Mitglied des Gemeinderats, in den letzten 2 Jahren vor ihrem Ausscheiden in der Funktion einer 2. stellvertretenden Bürgermeisterin. Aus beruflichen Gründen musste sie aus dem Gemeinderat ausscheiden.

 

 

  • Beitrag vom 14.03.2019

 

 

SPD-Liste zur Gemeinderatswahl in Besigheim steht ! 8 Frauen treten an, eine Schülerin macht mit !

Die SPD-Liste zur Gemeinderatswahl in Besigheim ist komplett. 18 Bewerberinnen und Bewerber stellen sich zur Wahl, darunter 8 Frauen( Anteil 44 %) und besonders bemerkenswert, eine Schülerin,Clara Schweiker, tritt ebenfalls an.

Versammlungsleiter Bruno Kneisler leitete die Nomierungsversammlung und achtete darauf, dass die Vorschriften zur Kandidatenaufstellung eingehalten wurden. Die Liste stellt sicher, dass die 3 seitherigen Stadträte wieder mit dabei sind. Hier wurde mit den Plätzen 1 bis 3 deren gute Arbeit in den letzten Jahren im Gemeinderat gewürdigt, stellte der Versammlungsleiter fest.

2 der Kandidaten wohnen im Stadtteil Ottmarsheim. Bruno Kneisler: „die Liste ist ausgewogen besetzt, sie gibt den Wählern eine echte Wahlmöglichkeit“.

Als Spitzenkandidat wurde auf Platz 1 der Realschullehrer und seitherige Fraktionsvorsitzende Christian Herbst gewählt.

Die weiteren Nominierten: Sibylle Reustle ( Bauleiterin) und seitherige Stadträtin, Eva Herbst-Schetter (Sozialpädagogin) seither Stadträtin, Marcel Kühnle (Versicherungsangestellter), Achim Enchelmaier (Studienrat), Jutta Schuler (selbstständige Friseurin), Dr. Günter König (Maschinenbauingenieur i.R.), Mareike Pfeiffer (Ergotherapeutin), Michael Aumüller (Oberarchivrat), Yvonne Aumüller (Lehrerin), Heinz Jürgen Bäurle (Unternehmensberater i.R.), Clara Schweiker (Schülerin), Michael Wörle (Elektrotechniker), Gülende Sampieri (Friseurmeisterin), Heinz Lindenmayer (Rentner), Claudia Hermann (kfm. Angestellte), Herbert Posthoff (Dipl.-Ing. i.R.), Wolfgang Leder (Betriebstechniker i.R.) und als Ersatzbewerber Walter Schmidt (Elektromonteur i.R.).

Abschließend wünschte der Versammlungsleiter den Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg bei der Wahl am 26. Mai und im Vorfeld gute Gespräche mit den Bürgern von Besigheim.

 

Antrag auf

Ausarbeitung verschiedener Vorschläge für die Realisierung von

bezahlbarem Wohnen in Besigheim

Begründung :

Für uns als SPD gehört Wohnen zur Daseinsvorsorge, also ins Blickfeld der Kommunen. Mit unserem Antrag wollen wir die Verwaltung beauftragen, uns ein Konzept vorzulegen, wie wir in der Besigheim sozialen Wohnungsbau KONKRET realisieren können. Dabei kann es auch unterschiedliche Träger- und Finanzierungsmodelle geben. Wir sind da grundsätzlich offen. Immerhin hat die Landesregierung ihr Programm „Förderprogramm Wohnungsbau“ von 115 auf 250 Millionen Euro aufgestockt. Unserer Meinung nach kann sozialer bzw. bezahlbarer Wohnraum nur in staatlicher Hand funktionieren.

Wir bitten um Abstimmung unseres Antrags im Gemeinderat.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Sibylle Reustle

Eva Herbst-Schetter

Antrag auf

Verlängerung der Schließzeiten der Schrankenanlage an der Grundschule

Begründung :

Die Besigheimer Grundschule ist noch eine von zwei Schulen in Baden-Württemberg mit einer Straße durch den Schulhof. Dies zeigt uns wieder einmal den Stellenwert des Pkw- Individualverkehrs. Bei geschlossener Schranke läuft der Verkehr allerdings auch nicht stockend um das „Alte Schulhaus“ und stellt für die Verkehrsteilnehmer auch keinen drastischen Nachteil dar. Deshalb plädieren wir für eine Schließung der Schranke während der gesamten Schulzeit (7.30 Uhr-15.45 Uhr). Die Parksituation der vier Parkplätze im unteren Bereich müsste anfangs überwacht werden.

Wir bitten um Abstimmung unseres Antrags im Gemeinderat.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Sibylle Reustle

Eva Herbst-Schetter

 

Stellungnahme der SPD-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2019 der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 26. Februar 2019

SPD in Besigheim: weltoffen und sozial“

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Haushalt möchte ich in diesem Jahr mit einem Zitat des SPD-Politikers Jochen Steffen einleiten: „Wir können alle Probleme lösen, wenn wir mehr Gerechtigkeit und Gleichheit einführen.“ Gerade im Hinblick auf die Gerechtigkeit und Gleichheit möchten wir den Haushaltsplanentwurf der Verwaltung durchleuchten.

In einer Zeit der Wirren und des politischen Populismus´ möchten wir selbstbewusst voran- und den sozialdemokratischen Weg weitergehen.

Für die SPD-Fraktion steht die Weiterentwicklung unserer Stadt in sozialer Verantwortung im besonderen Fokus.

Ist die Verteilung der uns zur Verfügung stehenden Gelder gerecht? Wird die Gleichheit – insbesondere die Chancengleichheit – berücksichtigt?

Das vergangene Jahr hat uns mehr als zuvor aufgezeigt, dass es wichtig ist, die Kernaufgaben zuerst zu erledigen. Es kann nicht angehen, dass einerseits viel Geld für Projekte wie den Enzpark oder für den Tourismus ausgegeben wird und andererseits Grundschulkinder in einem Schulcontainer unterrichtet werden oder Schüler Toilettenanlagen besuchen müssen, die – gelinde formuliert- stark veraltet sind. Das kann man dem informierten Bürger nur sehr schwer vermitteln.

Sehr geehrte Damen und Herren, nun zum Haushalt,

heute verabschieden wir den ersten DOPPIK-Haushalt der Stadt Besigheim. Auch in diesem Jahr sind trotz guter Finanzlage die Stellschrauben, die wir bedienen können, eher klein. Ein Großteil der Finanzen sind fix verplant – wie beispielsweise Personal- oder Instandsetzungs- bzw. -haltungskosten. Dass der größte Posten mit über 3 Mio € hierbei die Personalkosten für die Kinderbetreuung ist, sollte uns keine Sorgenfalten bereiten, sondern uns eher mit Stolz erfüllen.

Dennoch müssen wir für die noch freier verfügbaren Mittel ein Ranking vornehmen:

An erster Stelle steht bei uns die Umgestaltung der Grundschule. Die Containerlösung ist für unsere Stadt sicherlich kein Ruhmesblatt. Kinder, die ein oder zwei Jahre alt sind, werden auch einmal 6. Das war unserer Meinung vorhersehbar. Zumal das Wohngebiet Bülzen II noch nicht einmal vollständig bewohnt ist. Hier von sinkenden Zahlen auszugehen (oder sie zu erhoffen), war falsch und wurde durch aktuelle Zahlen bereits widerlegt. Wir sollten einige Aktivitäten hinten anstellen und uns diesem Pflichtprogramm mit größtmöglicher Aufmerksamkeit widmen. Die Planung und der Bau sollten rasch vorangetrieben werden, allerdings ohne Schnellschüsse. Dabei sollte man auch auf neuere, modernere und individuellere Lehr- und Lernformen Rücksicht nehmen und gleich einbeziehen. In diesem Frühjahr werden uns die ersten Vorentwürfe vorgelegt. Wir hoffen inständig, dass auch an die Inklusion und an Schülerinnen und Schüler mit einem Handicap gedacht wird.

Meine Damen und Herren,

in den letzten Jahren wurde v.a. auf unser Betreiben hin viel für die Sicherheit vor den Schulen getan. Dafür möchten wir der Verwaltung an dieser Stelle danken. Es hat sich einiges verbessert. Dennoch ist die Besigheimer Grundschule noch eine von zwei Schulen in Baden-Württemberg mit einer Straße durch den Schulhof. Auch dies ist kein Ruhmesblatt und zeigt wieder einmal den hohen Stellenwert des Pkw- Individualverkehrs in unserer Stadt. Bei geschlossener Schranke läuft der Verkehr allerdings auch nicht stockend um das alte Schulhaus und stellt für die Verkehrsteilnehmer auch keinen drastischen Nachteil dar. Deshalb plädieren wir für eine Schließung der Schranke während der gesamten Schulzeit (7.30 Uhr-15.45 Uhr).

Antrag: Verlängerung der Schließzeiten der Schrankenanlage an der Grundschule

Der vorliegende Haushalt gibt auch einen Ausblick auf die Renovierung der Realschule und anschließend auf die des Gymnasiums. Wir können das nur befürworten! Nach wie vor ist die Bereitstellung des gesamten Schulspektrums ein Aushängeschild für unsere Gemeinde. Der Offene Brief der vier Bürgermeister der umliegenden Gemeinden traf zwar überhaupt nicht das Anliegen unsererseits oder wurde bewusst nicht verstanden, dennoch: Wenn wir hier nur egoistisch „Besigheimer first“ denken, kann es ganz schnell sein, dass wir das eine oder andere Bildungsangebot aufgrund zu geringer Schülerzahlen verlieren. Deshalb ist eine Renovierung und Anpassung an die aktuellen pädagogischen Konzepte dringend erforderlich, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Auch dieses Jahr kämpft die SPD-Fraktion für die notwendige Entlastung der Familien mit Kindern und der Alleinerziehenden und fordert deshalb die gebührenfreie Kinderbetreuung. Das Argument, dass dies lokal nicht zu regeln sei, lassen wir so einfach nicht gelten. In Heilbronn hat der Gemeinderat vor über zehn Jahren als erste bundesweite Stadt beschlossen, die Gebühren für den Besuch des Regelkindergartens abzuschaffen. Künzelsau und Schwäbisch Hall folgten. Ab 2008 entfielen dort die Elternbeiträge für alle Kinder ab drei Jahren-und das unabhängig von der Anzahl der Betreuungsstunden pro Tag. Freie und kirchliche Träger erhalten die Gebührenausfälle von der Stadt erstattet. Diese Regelung entspricht dem Willen und der Entschlossenheit des dort ansässigen Gemeinderates. Inzwischen gibt es auch Gebührenfreiheit für Kitas in Rheinland-Pfalz, Berlin und bald in Hessen. Und Überraschung- die genannten Städte sind bis heute nicht pleite, die Entlastungen sind aber bei den Familien und Alleinerziehenden angekommen. Dadurch wird in diesen Regionen mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht, jedes Kind kann die bestmögliche Förderung erhalten. Einkommensschwache Familien und Alleinerziehende sind heute auch trotz sozialer Staffelung von Kita-Gebühren in einigen Kommunen überdurchschnittlich hoch belastet. Kinderarmut wird nicht bekämpft, sie hat sich verfestigt.

Das Gegenargument, dass auch reiche Bürger mit hohen Einkommen von der Gebührenfreiheit profitieren, ist richtig. Aber niemand kommt deshalb auf die Idee, Schulgeld für alle Schularten einzuführen. Die Kinder der einkommensstarken Familien besuchen die Schulen ja ebenfalls kostenlos. Es muss allerdings eine Vereinbarung über die Nutzungszeiten getroffen werden. Bildung beginnt früher als mit sechs Jahren!

Wer heute für Kinder monatlich ca.500 € Betreuungskosten bezahlen muss, tut sich sehr schwer Familie und Beruf zu vereinbaren. Es sollten gleichwertige Lebensverhältnisse bestehen. Es darf nicht vom Wohnort abhängen, ob der Besuch einer Kita mehrere hundert Euro im Monat kostet oder nicht.

Wir stellen also abschließend fest: Gebührenfreie Kitas entlasten die Eltern und schaffen gleiche Lebensverhältnisse und damit gerechtere Bildungschancen für alle Kinder. Die Bundesregierung hat mit dem „Guten-Kita-Gesetz“ den Ländern Finanzmittel zur Verfügung gestellt, damit kann in allen Kommunen im Land mit der Gebührenfreiheit begonnen werden.

In Ottmarsheim haben wir ein neues Kita- und Schulgebäude gebaut und damit hoffentlich wieder „etwas Luft“ bei der Betreuung im Teilort. Dies geschah allerdings, ohne eine Einnahmequelle der Gemeinde entgegenzusetzen. Diese Kopplung an eine Einnahme bei einem Kita-Bau auf dem Ingersheimer Feld halten wir deshalb nicht für angebracht. Warum benötigen wir in diesen Zeiten des Arten- und Umweltschutzes eine Waldumwandlung? Hunderttausende Schülerinnen und Schüler gehen jeden Freitag für den Klimaschutz auf die Straße. Bei uns scheint dieses Umdenken jedoch noch nicht angekommen zu sein. Der Kindergarten kann auch auf vorhandenem Terrain errichtet werden. Sind wir gerüstet für eine wie auch immer geartete Ganztagesschule? Wir meinen nein! Das Argument der Komet-Kantine ist schulseitig nicht umsetzbar und ohne das Einholen von Fachwissen verfasst. Was machen wir, wenn das Recht auf eine verlässliche Ganztagesschule kommt? Nicht erst seit letztem Jahr weisen wir auf diesen Missstand hin. Hoffentlich beinhalten die Pläne für das neue Schulgebäude deshalb auch eine Mensa.

Meine Damen und Herren, ausdrücklich loben möchte ich die Verwaltung und die Schulleitungen für die vorbildliche Kooperation bei der Digitalisierung aller Schulen. Ebenso richtig war diesbezüglich das Eingehen des Leasing-Vertrages. Die Schulen sind nun auf einem digitalen Standard angekommen, der sich sehen lassen kann. Ausruhen darf man sich aber nicht. Einen Internet-Knoten am Schulzentrum zu verankern ist sicherlich ein weiterer sinnvoller Schritt.

Im Bereich der Schulsozialarbeit sind wir gut aufgestellt. Sowohl Herr Cramme und Herr Weber in den oberen Schulen als auch das Duo Richter/Brecht im Schulzentrum unten leisten sehr gute Arbeit! Sie haben immer wieder neue und zeitgemäße Ideen und setzen diese auch um. Mit Frau Brecht scheint nun auch die gewünschte Kontinuität einzukehren. Danke an alle!

Wie erst kürzlich bei den Feierlichkeiten zum 40 jährigen Bestehen zu sehen und zu hören war, erfreut sich unsere Musikschule stetig wachsender Schülerzahlen. Angebot, Engagement und Einfallsreichtum aller Beteiligten sind ein Garant für Qualität und Freude beim Musizieren.  Unsere Musikschule hat auch im vergangenen Jahr wieder großartige Arbeit geleistet. Die Zahl der Veranstaltungen ist von der bereits sehr beeindruckenden Zahl 80 in 2017nochmals angestiegen auf 96!!! ein Ausdruck für das überaus hohe Engagement des gesamten Teams um Herrn Haug und eine große Bereicherung für das Kulturleben unserer Stadt.

Die in 2015 beschlossene Kostenstrukturänderung ist abgeschlossen und hat sich im Ergebnis positiv ausgewirkt. Trotz steigender Personalkosten konnte so der Abmangel/Schüler im Vergleich zum Vorjahr (318,15) auf 292,37 € reduziert werden. Entgegen unserer Befürchtungen bzgl. der Kostensteigerung ist die Schülerzahl mit 777 so hoch wie nie zuvor. Darüber hinaus wurden neue Kooperationen gegründet, die nun eine Trommelgruppe an der Schule am Steinhaus und eine Bläserklasse und Blockflöten AG an der Kreuzäckerschule möglich machen. Herzlichen Dank an Herr Haug und sein Team für ihre Arbeit!

In diesem Jahr wird der neue Flächennutzungsplan auf den Weg gebracht. Müssen wir uns so stark vergrößern wollen? Neue Baugebiete greifen auch immer in die Natur ein. Manche kleine Naherholungsflächen werden geopfert. Zudem hat eine weitere Vergrößerung immer auch Auswirkungen auf unsere bestehende Infrastruktur. Es bedeutet noch mehr Verkehr und Abgase, noch mehr Personal in der Verwaltung, noch mehr Schulkinder, und so weiter. Wollen wir das? Nur wegen des erwarteten Gewinns aus den Bauplätzen? Ist es das wert? Wir sollten sehr verantwortlich neue Gebiete ausweisen und dabei immer auch ein Auge auf bezahlbaren Wohnraum haben.

Das Thema Wohnen beschäftigt landauf, landab nicht nur die Verantwortungsträger in den Kommunen. Auch in den Reden zum Haushalt 2018 im letzten Jahr kam es vor – zumindest bei der SPD und der BMU. Egal wie man den Begriff definieren möchte, es geht letztendlich darum, bezahlbaren Wohnraum für untere und mittlere Einkommensschichten zu schaffen. Das Thema ist längst in der Mittleren Gesellschaftsschicht angekommen. Bezahlbarer Wohnraum ist für eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe absolute Mangelware. Jeder weiß es, kaum einer unternimmt etwas dagegen. Der Niedergang des sozialen Wohnungsbaus ist offenkundig. Da müssen wir auch hier in Besigheim dringend aktiv werden. Für uns als SPD gehört Wohnen zur Daseinsvorsorge, also ins Blickfeld der Kommunen. Mit unserem Antrag wollen wir die Verwaltung beauftragen, uns ein Konzept vorzulegen, wie wir in der Besigheim sozialen Wohnungsbau KONKRET realisieren können. Dabei kann es auch unterschiedliche Träger- und Finanzierungsmodelle geben. Wir sind da grundsätzlich offen. Immerhin hat die Landesregierung ihr Programm „Förderprogramm Wohnungsbau“ von 115 auf 250 Millionen Euro aufgestockt. Unserer Meinung nach kann sozialer bzw. bezahlbarer Wohnraum nur in staatlicher Hand funktionieren. Wir sollten deshalb dringend über einen „Städtischen Wohnbau“ nachdenken. Wir wissen um die beengten Platzverhältnisse, aber sie sind immer wieder dezentral vorhanden –siehe Bietigheimer .Str. oder im Burgacker. Der Ansatz der Verwaltung, bei neuen Ausweisungen von „gehobenen“ Bauplätzen zweckgebunden Gelder für den Sozialen Wohnungsbau zu generieren, ist ein erster und richtiger kleiner Schritt in diese Richtung.

Antrag: Ausarbeitung verschiedener Vorschläge für die Realisierung von bezahlbarem Wohnen in Besigheim

Wir werden die Umgestaltung des Enzpark weiter kritisch beobachten und unterstützen. Im südlichen Bereich wird in diesem Jahr einiges passieren. Enzbalkon, Mühlensteg, Parkhaus- es gibt einiges zu tun. Die Stadt tut unseres Erachtens weiterhin gut daran, möglichst transparent zu bleiben. Aber wir wissen auch, dass es nicht nur Befürworter gibt. Diese Bedenken müssen ernst genommen und geprüft werden. Wir hoffen, dass die Kosten nicht - wie bei anderen Projekten im Land - aus dem Ruder laufen. Die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen bei den Spielplätzen war der richtige Schritt (hier schaut man im Gegensatz zum KIGA gerne nach Heilbronn). Mehr Natur und weniger Versiegelung muss das Motto sein. Das Projekt bindet allerdings neben Geld auch sehr viel Personal! Das sind nicht wenige Stunden, die die Verwaltung dafür aufwendet. Zum einen möchten wir dieses Engagement – auch das der Projektgruppe – ausdrücklich loben. Zum anderen müssen deshalb leider auch oft dringliche Projekte - wie sozialer Wohnbau oder Parkplatzkonzept – hintenan stehen.

Wenn wir jetzt schon beim Thema „Bauen“ sind: Die Stadtmauer bekommt in diesem Jahr kaum ein Budget. Hoffentlich erleben wir keine unangenehme Überraschung und sie hält sich an den Haushaltsplan.

Eine sehr große Herausforderung nicht nur finanzieller Art ist die Sanierung der Marienstraße. Es gilt den Verkehr zu planen. Welche Problemstellen entstehen, zeigte die Kanalreinigung im Januar und Februar, sozusagen als Probelauf. Man konnte erahnen, was auf die Anwohner der Weststadt in diesem und im nächsten Jahr zukommen wird. Deshalb unsere inständige Bitte: Man muss den Umgehungsverkehr möglichst exakt und anwohnerfreundlich planen. Auch bei diesem Vorhaben sollten die personellen Ressourcen eher dieser Pflichtaufgabe gewidmet und nicht zu häufig an andere Projekte gebunden werden.

An manchen Stellen hat die Stadt unsere Anregungen für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger umgesetzt, beispielsweise die Verlegung der Behindertenparkplätze in der Kirchstr. Aber: In gut zwei Jahren müssen wir das Gesetz der Barrierefreiheit an im gesamten ÖPNV, also v.a. an unseren Bushaltestellen, umgesetzt haben. Leider finden wir für dieses Projekt keine adäquaten Gelder ausgewiesen. Wir haben das Gefühl, dass dieses Thema wenig Priorität genießt und eher als notwendiges Übel, das irgendwann auch noch erledigt werden muss, angesehen wird. Deshalb befürchten wir einen Schnellschuss aus der Hüfte heraus, der unnötig wäre, wenn wir uns schon in diesem Jahr damit beschäftigen würden.

Beim Jahresgespräch mit dem AK Behindertenverbände sind wieder einige Punkte aufgeführt worden, die einfach umzusetzen sind. Wir unterstützen diese Forderungen nachdrücklich! So sind z.B. die behindertengerechten Toiletten nicht in den Stadtplänen vermerkt. An einigen Stellen fehlen Hinweise darauf. Einige Dienstleister in der Kirch- und Hauptstr. kann man theoretisch mit dem Rollstuhl besuchen. Leider kommt man oftmals nicht hinein, weil Auslagen oder Werbetafeln den Zugang verhindern. Dies findet oft genug auf öffentlichem Grund statt.

Meine Damen und Herren,

das Besigheimer Freibad bietet seinen BürgerInnen ein wichtiges Stück Lebensqualität und ist als attraktives Freizeitangebot in unserer Stadt nicht weg zu denken. Natürlich ist eine solche Einrichtung immer ein Zuschussbetrieb. So wird auch im neuen Haushalt wieder etwa eine halbe Million Euro eingesetzt um dringend notwendige Sanierungen in Angriff zu nehmen. Die Filteranlage wird erneuert, Mängel im Sanitärbereich werden behoben und ein neues Sonnensegel über dem Wasserspielplatz installiert. Wir meinen, es ist gut investiertes Geld für die Besigheimer! Die ebenfalls angedachte Neugestaltung der Eingangskontrollen wird wohl wieder ins nächste Jahr verschoben werden. Dann wird hoffentlich auch - wie versprochen - die dringend notwendige Erneuerung der Sanitärbereiche und der uralten Umkleidekabinen in Angriff genommen.

Mit Blick nach Ottmarsheim denken wir zuerst an die An- und Neubauten an den Kindergärten und an den Neubau der Feuerwehr. Wir investierten dort mehrere Millionen in den Bau einer neuen Kita samt Schulräume, für die in diesem Jahr noch 2,2 Mio € eingestellt sind, und das neue Feuerwehrhaus hatte auch schon Richtfest. Für ein neues Fahrzeug sind etwa 100.000 € im neuen Haushalt eingestellt. Aber auch Besigheim benötigt mittelfristig größere Räumlichkeiten und eine modernere Ausstattung. Das sollten wir als nächstes im Blick haben. Den Frauen und Männern der Feuerwehr an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Das neue Zentrum des Robert-Breuning-Stifts, die Junge Intensivpflege, ist fertig und aus unserer Sicht mehr als gut gelungen. Hierzu möchten wir alle Beteiligten loben. Nun folgt der Neubau „Bülzen1“. Auch hier hoffen wir auf einen möglichst reibungsarmen Ablauf des Baus, vor allem im Hinblick auf die Verkehrssituation in diesem eher beengten Bereich. Wir finden den „Deal“ mit Stiftung gelungen und stehen dahinter. Es ergibt sich am Ende einen Mehrwert für unsere Kommune. Allerdings teilen wir auch die Bedenken, was den hohen Miet-bzw. Kaufpreis betrifft. Hier hätten wir uns ein moderateres und sozialverträglicheres Vorgehen gewünscht.

In der letzten Zeit haben sich viele Bürgerinnen und Bürger an das Besigheimer Rathaus gewandt mit der Bitte um Einführung von Rasen-Erdgräbern. Dies wurde bisher abgelehnt. Nachdem man nun in einigen Nachbargemeinden diese Grabform eingeführt hat, möchten wir das Thema nochmal aufgreifen.

Menschen, die tief im Glauben verwurzelt sind, sich nicht für eine Kremierung entscheiden können, weil dies nicht der christlichen, pietistischen Tradition entspricht, jedoch aus familiären, gesundheitlichen oder monetären Gründen keine Grabpflege leistbar ist, haben nur die Wahl eines anonymen Reihengrabes. Wir hoffen, dass bei zukünftigen Planungen diese Wünsche berücksichtigt werden können. In diesem Zuge sollte man auch nochmals darüber nachdenken, ob man Grabfelder für andere Glaubensgemeinschaften und deren besondere Bestattungsformen freihält.

Bei der Sicherung der medizinischen Grundversorgung sind die Verwaltung und dieses Gremium unserer Meinung nach die richtigen Schritte gegangen. Wir hoffen, dass einige Allgemeinärzte uns noch möglichst lange erhalten bleiben und die Pläne aufgehen. Gespannt warten wir darauf, welche Mieter dort einziehen werden und wie das Gebäude insgesamt genutzt wird.

In diesem Jahr findet als Highlight wieder das Winzerfest, welches weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist, statt. Dies ist natürlich eine große Aufgabe für unsere Stadt. Wir freuen uns, dass versucht wird, wieder mehr Keller für das Fest gewinnen zu wollen. Besigheim zeigt sich traditionell, feierfreudig, international und vieles mehr. Ob das Feuerwerk allerdings so opulent sein muss, das ist eine andere Frage. Viele Mitbürger fragen zurecht, ob dieses Geld nicht sinnvoller in der Gemeinde eingesetzt werden könnte.

Auch die Partnerstädte werden wieder mit von der Partie sein. Wir feiern mit Newton Abbot 40 Jahre Partnerschaft, Der rege Austausch mit Bataszek findet weiterhin statt und vermutlich zieht es die Juxspieler dieses Jahr nach Ay. In Zeiten der zunehmenden Nationalisierung in einigen Staaten – leider auch in unserem eigenen - setzen wir hier ein tolles Zeichen des Miteinanders und der Völkerverständigung. Weiter so, Besigheim!

Der Zweckverband Industriegebiet wächst weiter und generiert immer mehr Arbeitsplätze. Es wäre wünschenswert, wenn erforderliche Ausgleichsmaßnahem hierzu, auf Besigheimer Gemarkung zur Ausführung kämen.

Die künstlerische Gestaltung der Steinmetzinnung im Alten Friedhof ist ein Mehrwert für Besigheim und diesen Park. Ein Friedhof, auch ein ehemaliger, ist ein Ort der Erinnerung. Und genau das machen diese Erinnerungssteine. Diese Stelen wollen wir behalten. Wir halten auch einen Preis von 800 Euro je Stele für angemessen. Gegenfinanziert werden kann dies durch das Feuerwerk am Winzerfest oder durch Aufschieben der Sanierung des „roten Plätzles“ im Sportgelände. Wir bitten deshalb darum, dies nochmals zu überdenken.


 

Zum Thema Tourismus:

Die Gastronomie vor allem in der Altstadt blüht. Leider trifft das nicht auf den Einzelhandel zu. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger kaufen häufig an anderen Stellen ein. Das ist wirklich schade. Die Touristen geben ihr Geld leichter aus. Durch sie lebt der Einzelhandel zu großen Teilen. Deshalb, denken wir, wird sich die Ladenstruktur verändern und noch mehr auf den Tourismus zugeschnitten sein.

Die Besucher- und Übernachtungszahlen bleiben auf hohem Niveau. Der Bau des Pavillons an der Himmelsleiter - für immerhin 100.000 € - kann in diesem Jahr begonnen werden. Die Fördergelder wurden bewilligt. Auch an dieser Stelle möchten wir die Verantwortlichen dafür loben. Die Weinkanzel vermittelt Touristen ein erstes das Gefühl für die Steillagenweinbau. Wer die Treppen bis oben schon ohne Butten gelaufen ist, der kann annähernd abschätzen, wie viel Arbeit für dieses Kulturgut notwendig ist. Beim Stichwort Tourismus möchte ich nicht allzu sehr auf Bewährtes eingehen. Hier wird tolle Arbeit geleistet. Die Neuerungen wie Tuktuk-Fahrten, Segway-Touren oder das neue Glühweindorf wurden und werden sehr gut angenommen und erfahren eine positive Resonanz. Dennoch müssen wir darauf achten, dass vor Allem die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner ausreichend beachtet und deren Rechte geschützt bleiben!

Hier sollten wir dranbleiben- auch ohne Seilbahn lässt sich viel gestalten!

Beim Thema geflüchtete Menschen und ihre Unterbringung scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Wir sollten trotzdem dran bleiben. Es wurde und wird in Besigheim schon viel für die Integration getan und so muss es weitergehen. Sei es bei der Integration dieser Menschen in unsere Vereine und Gruppen, bei der Bereitstellung der nötigen Sprachkurse bis zur Unterstützung bei der Suche nach Ausbildung und Arbeit. Dass es in Besigheim gut vorangeht mit der Integration, ist ein Verdienst vieler engagierten Menschen, allen voran des Freundeskreises Asyl. Ihnen gilt unser besonderer Dank.

Das Thema Jugendbeteiligung hat uns beschäftigt. Bei der Kandidatinnen- und Kandidatensuche für die Gemeinderatswahl hat es sich wieder gezeigt: Es ist nicht einfach, junge Menschen für Lokalpolitik zu begeistern. Dazu braucht es Beteiligungsformen, die Jugendliche motivieren. Hier hat Besigheim noch hohen Entwicklungsbedarf. Ein lobenswerter Schritt in die richtige Richtung ist die Beteiligung der Kinder/Jugendlichen im Enzpark- Projekt. Diese Einbeziehung muss viel öfter geschehen! Frühes Einlernen der Demokratie fördert das Zusammenleben und vermindert die Anzahl der „Meckerer“. Wir verlieren die Einrichtung eines Jugendgemeinderates nicht aus den Augen.

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushalt 2019 zu.

Wenn ich nun mit unserem Dank beginne, so tue ich dies ganz bewusst zuerst beim gesamten Personal, bei allen Mitarbeitern der Kommune. Sie haben viel Motivation gezeigt und gehen oft an die Grenzen der Belastbarkeit und manchmal auch darüber hinaus.

Wir danken insbesondere der Kämmerei für alle mit dem Haushalt verbundene Arbeit, die Sie hatten und – v.a. mit der Doppik-Umstellung – gehabt haben und noch haben werden. Wir danken der Verwaltungsspitze für die wertschätzende Zusammenarbeit.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen dieses Gremiums für die konstruktive Streitkultur. Hoffentlich bleibt dies im neu gewählten Gremium erhalten. Wir bedanken uns insbesondere bei allen, die mit großem bürgerschaftlichen Engagement ehrenamtlich an der weiteren Entwicklung unserer Stadt und für ein lebenswertes Besigheim arbeiten. Sei es in Vereinen, in der Kirchengemeinde, in Arbeitskreisen oder als engagierte Einzelpersonen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Meine Damen und Herren, mit dem Haushaltsplan 2019 taten wir uns bei manchen Punkten nicht leicht.. Wir wollen Besigheim aber mit Ihnen im Dialog weiter voran bringen und gestalten. Abschließen möchte ich mit einem Zitat von John F. Kennedy: „Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.“

Dieses Anpacken werden wir mit diesem Haushalt tun.

Wir vertrauen darauf für 2019 gute Grundsteine gesetzt zu haben und werden all unsere Kräfte in die Realisierung setzen.

Vielen Dank.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Sibylle Reustle

Eva Herbst-Schetter

Auch im Raum Besigheim: SPD fordert gebührenfreie Kitas

Familien mit Kindern und Alleinerziehende jetzt entlasten

Kürzlich diskutierten die SPD Mitglieder aus Besigheim, Gemmrigheim und Walheim die notwendige Entlastung der Familien mit Kindern und der Alleinerziehenden. Diese Entlastung wird zwar von verschiedenen politischen Richtungen verlangt, gemacht wird allerdings nichts. So fordert die SPD die gebührenfreie Kinderbetreuung.

Der Vorsitzende Bruno Kneisler berichtete, in Heilbronn habe der Gemeinderat vor über zehn Jahren als erste bundesweite Stadt beschlossen, die Gebühren für den Besuch des Regelkindergartens abzuschaffen. Ab 2008 entfielen die Elternbeiträge für alle Kinder ab drei Jahren-und das unabhängig von der Anzahl der Betreuungsstunden pro Tag. Freie und kirchliche Träger erhalten die Gebührenausfälle von der Stadt erstattet. Diese Regelung entspricht dem Willen und der Entschlossenheit des Heilbronner Gemeinderates. Inzwischen gibt es Gebührenfreiheit für Kitas in Rheinland-Pfalz, Berlin und bald in Hessen. Auch sei die Stadt Heilbronn inzwischen nicht Pleite, die Entlastungen seien aber bei den Familien und Alleinerziehenden angekommen. Weiter werde mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht, jedes Kind kann die bestmögliche Förderung erhalten. Einkommensschwache Familien und Alleinerziehende sind heute trotz sozialer Staffelung von Kita-Gebühren überdurchschnittlich hoch belastet. Kinderarmut wird nicht bekämpft, sie hat sich verfestigt, sagen die Sozialverbände..

Wer heute für ein Kind monatlich ca.500 € Betreuungskosten zahlen muss, tut sich sehr schwer Familie und Beruf zu vereinbaren. Weiter sollten gleichwertige Lebensverhältnisse bestehen. Es darf nicht vom Wohnort abhängen, ob der Besuch einer Kita mehrere hundert Euro im Monat kostet oder nicht.

Ein Gegenargument, das immer wieder gebracht werde, auch reiche Bürger mit hohen Einkommen könnten von der Gebührenfreiheit profitieren, sei richtig, stellte Kneisler fest. Aber niemand käme deshalb auf die Idee, Schulgeld für alle Schularten einzuführen. Die Kinder der einkommensstarken Familien besuchen die Schulen ja ebenfalls kostenlos.

Nach ausführlicher Diskussion stellt der Vorsitzende fest, dass die Mitglieder die Einführung der gebührenfreien Kitas fordern und unterstützen.

Bürgermeisterin Agnes Christner aus Heilbronn kommt am 20. Februar um 19 Uhr in die Rommelmühle nach Bietigheim- Bissingen um mit Experten öffentlich im Podium über die Einführung der gebührenfreien Kitas, am Beispiel der Stadt Heilbronn, zu diskutieren.

Der Vorsitzende stellt abschließend fest, gebührenfreie Kitas entlasten die Eltern und schafft gleiche Lebensverhältnisse. Die Bundesregierung habe mit dem Guten-Kita-Gesetz Finanzmittel den Ländern zur Verfügung gestellt, damit könne im Land mit der Gebührenfreiheit begonnen werden.

  • Beitrag vom 17.12.2018

 

SPD- Kreistagswahlkandidaten für den Wahlkreis 10 Besigheim gewählt- Christian Herbst aus Besigheim führt die SPD- Bewerberliste an
 

Versammlungsleiter Bruno Kneisler konnte kürzlich in Besigheim die Delegierten der SPD Ortsvereine Löchgau/ Freudental und Besigheim/Gemmrigheim und Walheim zur Nominierungs-Versammlung begrüßen. Sein besonderer Gruß galt den Bewerbern aus den verschiedenen Orten im Wahlkreis, die bereit sind, für die SPD im Wahlkreis zu kandidieren.

Zum Wahlkreis 10 gehören die Orte Besigheim, Löchgau, Freudental, Walheim, Gemmrigheim, Hessigheim und Mundelsheim. Sie entsenden 5 Kreisräte in den Kreistag in Ludwigsburg.

Shirley Haiber aus Besigheim errang 2014 für die SPD einen Sitz und ist seither Mitglied im wichtigen Sozialausschuss des Landkreises. Aus Altersgründen will sie ihre Arbeit im Kreistag beenden und tritt im Mai 2019 nicht erneut an. Die Delegierten respektierten ihren Wunsch und dankten Shirley Haiber für ihren Einsatz für die Bürger in Landkreis.

Die beiden Vorsitzenden Robert Fiesel und Bruno Kneisler legten den Delegierten einen gemeinsamen
Listenvorschlag vor, der guten Anklang fand. In geheimer Wahl und in Einzelwahlgängen,jeweils einstimmig, wurden die erforderlichen sieben Kandidaten zur Kreistagswahl am 26. Mai 2019 in der nachfolgenden Reihenfolge auf die SPD-Liste gewählt:

1. Christian Herbst aus Besigheim, Realschullehrer, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender,

2. Gudrun Dalke aus Löchgau, Busfahrerin,

3. Dr. Jörg Frauhammer aus Gemmrigheim, Bürgermeister,

4. Olaf Schulte aus Walheim, Dipl-Ingenieur (FH),

5. Robert Fiesel aus Löchgau, Dipl.-Finanzwirt (FH), Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender,

6. Wolfgang Leder aus Ottmarsheim, Rentner und

7. Thomas Makowiec aus Löchgau, Fahrmeister, Gemeinderat und früheres Mitglied des Kreistags.

Die Vorsitzenden der SPD- Ortsvereine Robert Fiesel und Bruno Kneisler wünschten den Kandidaten viel Erfolg im Wahlkampf und ein zufriedenstellendes Ergebnis. Ein wichtiges Ziel sei für die Wahl zum Kreistag am 26. Mai 2019, den seitherigen Sitz für die SPD im Wahlkreis 10 zu erhalten.

 

  • Beitrag vom 1.05.2018

SPD Besigheim/ Gemmrigheim und Walheim ehrt langjährige Mitglieder

 Jubilare:  Bruno Kneisler, Christian Herbst, Diethard Schwochert und Günther Groll
 

3 Urgesteine zusammen 150 Jahre Mitglied in der Partei. Der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler konnte kürzlich eine stattliche Zahl an Mitglieder und Gäste zur Ehrungsfeier des Ortsvereins begrüßen.
Er schilderte eingangs das turbulente Jahr 1968, mit den Ereignissen, die anschließend die Bundesrepublik geprägt haben bis heute. Der grausame Vietnamkrieg mit Einsatz von chemischen Mitteln, Prager Frühling mit Dubcek, Massendemos mit Studenten und Arbeitern gegen den Vietnamkrieg in ganz Deutschland und gegen die Notstandgesetze, Rebellion der Arbeiter gegen das Regime in Polen, Martin Luther King wird erschossen, im April Attentat auf Rudi Dutschke in Berlin, im Mai Verabschiedung der Notstandsgesetze im Bundestag, im August Niederschlagung des Prager Frühlings. im November ohrfeigte Beate Klarsfeld  Kurt-Georg Kiesinger und nennt ihn einen Nazi und Mörder. Für viele Bürger waren diese Veränderungen in der Gesellschaft der Anlass in die SPD einzutreten und sich zu engagieren.. Zugpferd war dafür Willy Brandt. Er forderte: mehr Freiheit wagen und die verkrustete Gesellschaft zu verändern..
In diesem Jahr 1968, also genau vor 50 Jahren, war Günter Groll in die Partei eingetreten. Grund für den Eintritt war damals auch die neue Ostpolitik Willy Brandts. Mit 14 Jahre trat er in den Musikverein Besigheim ein. Er ist dort seit 66 Jahren Mitglied, inzwischen Ehrenmitglied. 1986 war er Mitbegründer der Rheumaliga, deren Vorsitzender er 25 Jahre war. Von 1968 bis 1984 gehörte er dem Besigheimer Gemeinderat an, mehrere Jahren war er Kassierer im SPD-Ortsverein Besigheim. Für seine treue Mitgliedschaft wurde ihm die Urkunde für 50 Jahre in der SPD, die goldene Ehrennadel der SPD und ein Weinpräsent  überreicht.
Im gleichen Jahr ist Diethard Schwochert aus Gemmrigheim  in die SPD eingetreten. Er war  28 Jahre Betriebsrat im Daimler Werk in Sindelfingen. Seit 54 Jahren Mitglied der IG Metall, er war 19 Jahre Arbeitsrichter und sozial engagiert bei den Maltesern und bei Amsel. „Über Jahrzehnte hast du dich für die sozialen und betrieblichen Belange deiner Kollegen erfolgreich eingesetzt, dafür hohe Anerkennung“, danke Kneisler dem Jubilar. Bedingt durch eine schwere Krankheit ist Schwochert seit Jahren an den Rollstuhl gefesselt.  Er erhielt für die treue Mitgliedschaft in der SPD die Urkunde, die goldene Ehrennadel und ein Weinpräsent.
Der stellvertretende Vorsitzende Christian Herbst übernahm die Ehrung von Bruno Kneisler .Er war von 34 Jahre beim Landkreis Ludwigsburg beschäftigt, zuletzt als Leitender Kreisverwaltungsdirektor und 18 Jahre als Sozialdezernent. Er gehörte 46 Jahre der Gewerkschaft ÖTV/ Verdi an. Seit 28 Jahren ist er ehrenamtlich im Verwaltungsrat der Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg.

Von 1968 bis 1971 war er Vorsitzender der SPD in Beihingen am Neckar, danach von 1972 bis 1976 Vorsitzender des neuen Ortsvereins Freiberg, Mitglied des Gemeinderats der Stadt Freiberg von 1972 bis 1987. Ab 2004 ist Kneisler Vorsitzender der SPD In Besigheim, Gemmrigheim und Walheim.
Chrsitian Herbst dankte dem Jubilar für seine Tätigkeit in der Partei in den verschiedenen ausgeübten  Funktionen, insbesondere für die Arbeit in den vielen Wahlkämpfen und die Betreuung der Mitglieder des Ortsvereins. Er überreichte Urkunde, Ehrennadel und Weinpräsent.
 

 

  • Beitrag vom 30.04.2018

Bruno Kneisler und Christian Herbst weiter an der Spitze der SPD
Mitglieder aus Besigheim/Gemmrigheim und Walheim wählten sie  einstimmig

 Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Besigheim/ Gemmrigheim und Walheim der SPD konnte der Vorsitzende Bruno Kneisler zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Unter ihnen Kreisrätin Shirley Haiber, die auf ein arbeitsreiches Jahr 2017 als Mitglied im Sozialausschuss des Landkreises verweisen konnte. Ein herzliches Willkommen galt den im letzten Jahr neu eingetretenen Mitgliedern.
Besonders begrüßt wurde Dr. Jörg Frauhammer, der am 4. März zum neuen Bürgermeister von Gemmrigheim gewählt wurde. Kräftigen Beifall gab es für seinen großartigen Wahlsieg und viele Glückwünsche für seine neue berufliche Herausforderung.
 Seit der letzten Hauptversammlung sind verstorben: Wolfgang Schütz und Rainer Wesenberg. Die Versammlung gedachte den Verstorbenen langjährigen Mitgliedern mit einer Schweigeminute.

 In seinem Rückblick des Jahres 2017 ging der Vorsitzende auf die schmerzhaften Niederlagen für die SPD bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen  ein. Besonders beeindruckend war dann der SPD Wahlsieg in Niedersachsen mit Stephan Weil im Oktober des letzten Jahres.Auch die Niederlage bei der Bundestagswahl am 24. September wurde durchleuchtet. Die SPD müsse ihre sozialdemokratischen Werte wie z.B. soziale Gerechtigkeit, bezahlbare Mieten, Bekämpfung der Altersarmut besonders bei Frauen, Unterstützung der jungen Familien und der Alleinerziehenden in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Auch müsse Hartz IV reformiert werden, forderte der Vorsitzende. Der kleine Mann müsse wieder spüren, dass die SPD seine Sorgen ernst nehme.
 Fraktionsvorsitzender Christian Herbst gab einen ausführlichen Jahresbericht über die erfolgreiche Arbeit der SPD- Fraktion ab. Heftig diskutiert wurde auch die derzeitige Gestaltung der Enzaue und eine notwendige Berücksichtigung zur Erhaltung der dortigen selten Tierwelt. In einem kommunalpolitischen Gesprächsabend sollen die Themenbereiche der Kommunalpolitik in Kürze gründlich diskutiert werden.
Einstimmig wählten die Mitglieder  Bruno Kneisler wieder zum Vorsitzenden und Christian Herbst weiterhin zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ortsvereins.
 Als Beisitzer in den Vorstand wurden berufen: Kreisrätin Shirley Haiber, Jürgen Bäurle, Christoph Köhler, Herbert Posthoff und Olaf Schulte.
 Als Delegierte des Ortsvereins wurden gewählt:  Christian Herbst, Shirley Haiber, Herbert Posthoff, Bruno Kneisler, Jürgen Bäurle, Olaf Schulte, Walter Schmidt und Bernd Spahr.

 

 

  • Beitrag vom 05.03.2018

 Ein toller Erfolg, ein super Wahlergebnis, Gemmrigheim hat einen neuen Bürgermeister:

Dr. Jörg Frauhammer ( SPD ).
Es war ein bewegender Wahlabend im Rathaus Gemmrigheim. 6 Bewerber und ein Wahlsieger im ersten Wahlgang:
Unser Genosse und Mitglied des Vorstands unseres Ortsvereins erhielt 58,28 % der Stimmen.
Wir gratulieren Jörg im Namen des SPD-Ortsvereins Besigheim / Gemmrigheim und Walheim.
Wir sind stolz auf Jörg Frauhammer und wünschen ihm viel Erfolg.
Das Bild ist gemacht im Foyee des Rathauses nach der Bekanntgabe des Ergebnisses.

 
 
 
 

 

  • Beitrag vom 31.01.2018

Sozialdemokratische Partei Deutschland                  

Gemeinderatsfraktion Besigheim

Wahlperiode 2014 - 2019

Stellungnahme der SPD-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2018 der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 30. Januar 2018

„SPD in Besigheim: Für eine offene, freie Gesellschaft – Für Gerechtigkeit und Respekt“

(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Haushalt möchte ich in diesem Jahr mit einem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck einleiten: „Es liegt an uns, Veränderungen nicht zu fürchten, sondern sie als Aufgabe anzunehmen.“   In einer Zeit, in der Veränderung und Neues oft als Bedrohung angesehen wird und Ängste auslöst, sollten wir mutig voran gehen und auch neue Wege einschlagen. Weniger getrieben von Wachstum und Gewinn als von dem Wunsch nach Verbesserung, Gerechtigkeit und Rücksichtnahme.                                                                                                                      Für unsere Stadt steht in den nächsten Jahren sehr viel Neues an, die Gestaltung des Enzparks, die Weiterführung der Stadtsanierung, der Umweltschutz, die erfolgreiche Integration der Flüchtlinge, die Sicherung der Kinderbetreuung, eine gute Weiterentwicklung unserer Schulen  und vieles mehr.                                                                                       Exakt dieses „Annehmen“ erwarten die Besigheimer Bürgerinnen und Bürger von uns. Probleme werden nicht gelöst, indem wir sie vor uns herschieben. Genau so wenig sollen wir die Veränderungen fürchten, weder die, die beispielsweise die Integration der Flüchtlinge in unserer Kommune betrifft, noch die zahlreichen Baumaßnahmen, die wir in diesem Jahr anpacken wollen.                                                                                                                       Mit einem Gesamtvolumen von 48,5 Mio €. stellt dieser Haushalt für  Besigheim einen  absoluten Rekord dar! Damit haben wir  etwa die Hälfte eines Neymar -  Jahreseinkommens zur Verfügung. Immerhin hat unsere Stadt noch so viel wie ein Toni Kroos zur Verfügung. Was erst einmal amüsant klingt, ist aber leider bitterer Ernst. Die Zahl der Deutschen Milliardäre hat sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahl derer, die auf staatliche Hilfe angewiesen ist, hat sich im selben Zeitraum verdreifacht. Trotzdem gibt es immer noch Menschen, die glauben, wir leben in einer gerechten Gesellschaft-. Damit unsere Gesellschaft, auch in unserer Stadt, irgendwann tatsächlich wieder gerechter wird, dafür setzen wir uns ein. Und zwar „Atemlos“!

Unsere Investitionen müssen im Zusammenspiel von Ökologie, Soziologie  und der Ökonomie erfolgen – und damit nach dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Wir sind uns der Verantwortung bewusst und haben in erster Linie die Besigheimer Bürgerinnen und Bürger im Blick, deren Interessen wir zu vertreten haben, deren Anliegen und Bedenken wir ernst nehmen müssen und deren Kompetenzen und Ideen Wissen und Vorschläge wir nutzen sollten.                                                                                                                                    Sehr geehrte Damen und Herren, nun zum Haushalt,                                                         heute verabschieden wir die Haushaltssatzung der Stadt Besigheim. Da trotz guter Wirtschaftslage das Geld eine begrenzte Ressource ist, müssen wir eine Priorisierung der Ideen und Wünsche vornehmen und entscheiden, was als erstes angepackt werden soll. Nach der unter anderem durch sehr viel ehrenamtliches Engagement gelungenen Aufnahme und Unterbringung der geflüchteten Menschen, gilt es jetzt, weiter und verstärkt an einer gelungenen erfolgreichen Integration dieser Menschen in unserer Stadt zu arbeiten. Dies wird auch weiterhin nicht zum Nulltarif gehen, aber das Geld ist gut angelegt für alle BürgerInnen unserer Stadt und damit für ein friedliches Miteinander. Dazu trägt auch eine möglichst breite dezentrale Unterbringung der anerkannten Geflüchteten in unserer Stadt bei, auch dafür setzen wir uns ein.

Unsere Kinder und Jugendlichen...-sie sind unsere Zukunft!

Deshalb ist es gut und richtig, dass wir einen erheblichen Betrag im Haushalt aufbringen um in genau diese Zukunft zu investieren. Für das Kindergartenwesen sind im laufenden Jahr 5.300.000 € an Ausgaben veranschlagt, dem stehen Einnahmen in Höhe von 2.218.010 € gegenüber, wir setzen also mehr als 3 Mio.€ für eine gelingende Zukunft unserer Kinder ein, ein absolut notwendiger und guter Schritt in die richtige Richtung.

Für die SPD ist es seit jeher ein Anliegen, die KiGa- Gebühren abzuschaffen. Einige Kommunen haben dies ja bereits schon „erfolgreich“ getan. Da wir dies in dem unserem kommunalen Rahmen aktuell leider nicht umsetzen können, ist es unser Ziel die Gebühren so moderat wie möglich zu halten.

Zusätzlich zu den laufenden Kosten investieren wir auch in 2018 in notwendige Neu- und Erweiterungsbauten für unsere Kitas. In Ottmarsheim haben wir einen weiteren zukunfts-weisenden Schritt für die Betreuung unserer Kinder getan. Wenngleich die im Haushaltsplan veranschlagten Kosten bereits jetzt schon überholt sind und die aktuelle Kostenschätzung einen um fast 1,5Mio € höheren Ansatz ergibt. Auch den anstehenden Um- und Ausbau des Kigas auf der Wartturmsiedlung wird unsere Fraktion unterstützen.

Für unsere Schulen sind mehr als 3,5 Mil. € an Ausgaben veranschlagt, dem stehen ca. 2,2 Mil. € an Beiträgen des Landes und Staatszuweisungen gegenüber. Auch hier sind die Mittel der Stadt mit annährend 1,3 Mio. € Eigenmittel gut investiert, auch wenn in diesem Zusammenhang alle Jahre wieder auch heute die Frage erlaubt sein sollte, warum nach wie vor kaum eine der Nachbarkommunen bereit ist sich an diesen Kosten zu beteiligen, obwohl mehr als 50% der SchülerInnen unserer Besigheimer Schulen von auswärts kommen.

Die Veränderungen der Schullandschaft erfordern allerdings neue Lernwege, einen größeren Raumbedarf und einer andere Ausstattung. Der Schulentwicklungsplan hat uns Möglichkeiten aufgezeigt, wie dies gelingen kann – wir müssen es aber auch WOLLEN. Die Kernzeitbetreuung beispielsweise ist an ihre Grenze gekommen! Sollte die große Koalition zustande kommen und die Ergebnisse der Sondierungsgespräche umgesetzt werden, wären wir – für den Fall, eines Rechtsanspruchs auf Nachmittagsbetreuung ab Klasse 1 - mit einem fertigen Konzept für den Umbau, der auch eine Mensa und Aufenthaltsräume beinhaltet, gut vorbereitet.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, deshalb wollen wir auch dieses Jahr wieder dafür sorgen, dass der erste und letzte Gedanke Ihres Tages der Mensa in Besigheim gilt. Mit Begeisterung haben wir gelesen, dass eine Mensa, in welcher Form und an welchem Ort auch immer, nicht mehr auf den hinteren Plätzen der Liste der nicht zu realisierenden Projekte bis 2021 steht, sondern sich dort auf den vorderen Plätzen etabliert hat, noch VOR dem Bau weiterer Parkplatzanlagen oder der Anlage weiterer Kreisverkehre und weit vor der Seilbahn zum Niedernberg! Das freut uns ungemein und wir hoffen, dass diese Reihenfolge auch eingehalten wird.

Auch die erfolgreiche Umsetzung der Inklusion an unseren Schulen wird für die nächsten Jahre ein wichtiges Thema bleiben. Hierzu gehört auch der Aufzug am Neubau-Gebäude der FSS. Wir wissen, dass dies mit Kosten verbunden ist. Aber mit der nächsten Planungsrate gehen wir einen richtigen, wenn auch nicht schnellen, Weg.                                                    Es ist unserer Fraktion ein Anliegen sämtlichen beteiligten Verantwortlichen der Besigheimer Schulen einen Dank für ihre ausgesprochen gute und kreative Arbeit und für ihr Engagement auszusprechen. Sie haben auch gut gewirtschaftet um ihre Projekte umsetzen zu können. Die geplante Umschichtung  finden wir hier allerdings schade. Ebenso bedanken möchten wir uns bei den  JugendhausmitarbeiterInnen, die  großartige Arbeit leisten.

Die Schulsozialarbeit hat immer mehr Aufgaben zu erledigen, ohne die ein Schulbetrieb kaum möglich wäre. Hoffentlich ist durch unsere -  aus unserer Sicht kluge -  Entscheidung bei der Stellen-Ausschreibung in nächster Zeit die Fluktuation zukünftig nicht so hoch wie in den vergangenen Jahren. Erfreulich sind in dem Zusammenhang auch die Zusagen aller umliegenden Kommunen, sich hierbei finanziell zu beteiligen Insgesamt läuft diese Arbeit in unseren Schulen außerordentlich erfolgreich, wie uns die Berichte im Dezember und Januar durch die SchulsozialarbeiterInnen gezeigt haben.

An dieser Stelle denken wir  auch wieder an die Sicherheit unserer Kinder. Sowohl vor der „FSS" als auch vor dem Schulzentrum „Auf dem Kies" herrschten teils katastrophale Verkehrszustände. Wir bedanken uns bei der Verwaltung, dass hier Maßnahmen ergriffen wurden, diesen Zuständen entgegenzuwirken. Die Kette vor dem Schulzentrum sorgt für einen autofreien Schulhof, an der FSS ist ein Schild angebracht, das für mehr Sicherheit sorgt aber auch Unmut hervorruft. Der Appell an die Vernunft der Elternschaft läuft bereits, leider nur  mit mäßigem Erfolg. Wieder mal hat sich gezeigt, dass es schwierig bleibt alle Facetten einer Sache immer vollständig und richtig zu beleuchten. Hier musste mittels Zusatzschildern mit zeitlichen Einschränkungen nachgebessert werden. Somit soll erreicht werden, dass z.B. an Wochenenden oder in unterrichtsfreien Zeiten die Parkplätze im Schulweg über die Turmstraße angefahren werden können und Verkehrssicherheit und der Wunsch einer verkehrsberuhigten Innenstadt nicht ganz konträr stehen. Mit dem Kauf (150.000 €) zweier weiterer Geschwindigkeitstafeln und einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage bekommen wir hoffentlich auch an anderen Stellen in Besigheim die Verkehrssituation besser in den Griff.

Zurück zu unseren Kindern und Jugendlichen und einem ganz wichtigen Bildungsangebot unserer Stadt- der Musikschule   An dieser Stelle möchte ich Herrn Haug unterstützen und sein Zitat des ehemaligen Innenministers Otto Schily wiederholen: „"Wer in der Erziehung der Kinder und Jugendlichen die musische Erziehung vernachlässigt, muss sich nicht wundern, wenn kaltherzige, brutale Charaktere dabei herauskommen. ... Ich bin ja sehr dafür, dass jedes Kind einen Zugang zum Computer hat, aber vielleicht wäre es auch gut, wenn jedes Kind einen Zugang zu einem Musikinstrument hätte!“ Die Musikschule musste mit den im GR 2015 beschlossenen Maßnahmen schmerzhafte Einschnitte erfahren. Ziel der Anhebung der Gebühren war ein besserer Ausgleich zur Deckung der Personalkosten. Erfreulich ist, dass trotzdem die Gesamtzahl der SchülerInnen im vergangenen Musikschuljahr gestiegen ist. Auch sehr erfreulich ist an dieser Stelle, dass sämtliche mögliche Zuschüsse bewilligt wurden. Dennoch wird im Haushaltsjahr 2018 von einem um 60.000€ steigenden Abmangel ausgegangen. Geschuldet ist der insbesondere den extrem gestiegenen Personalkosten um sage und schreibe 12%, verursacht durch die vorgeschriebene Überleitung der Fachkräfte in das TVöD. Wir hoffen deshalb, dass der GR in diesem Jahr sehr behutsam über die Anpassung der Gebühren ab Oktober 2018 entscheidet. Nach wie vor nicht zufriedenstellend sind die Zustände und Möglichkeiten mancher Spielplätze, die von den Kindern und deren Eltern sehr gut frequentiert werden. Wir können  die Kinder allerdings auch  verstehen, wenn sie auf manchen Plätzen nicht mehr so gerne spielen möchten. Auch wenn es billiger ist, die Plätze nach Prüfung der „Fallhöhen“ mit einem Split- bzw. Kiesbelag zu versehen, wäre es für die Kinder viel angenehmer auf den Spielplätzen Rindenmulch als Untergrund zu haben.

Auf der Wartturmsiedlung rückt die Umwandlung des Bolzplatzes immer näher, der Spielplatz an der Enz fällt einige Zeit aus,  das sind insgesamt keine schönen Aussichten für unsere  Kleinsten. Erfreulich in diesem Zusammenhang sind die im Haushalt für neue Spielgeräte eingestellten 25.000 €. Unter welchen Voraussetzungen 42.000€ für die Unterhaltung ausreichend sind oder ob hier nachgebessert werden sollte, wäre zu prüfen. Das Kroneareal konnte fast im geplanten Kostenrahmen fertig gestellt werden, sodass das LRA in diesem Monat einziehen konnte. Das bedeutet Bürgernähe, kurze Wege und ist ein Zugewinn für unsere Stadt.

Weiterführung der Stadtsanierung - Stadtkern IV

Durch die neuen Planungsraten für das Sanierungsgebiet „Historische Altstadt“ wird ein Anstoß gegeben, unsere wertvolle Substanz zu pflegen und zu erhalten. Durch diese Weiterverfolgung wird der Charakter der Altstadt für jetzige und kommende Generationen gesichert und wir erhöhen die ohnehin schon hohe Wohnqualität in der Stadtmitte.

Der Enzpark

Dieses Projekt ist in aller Munde. Es wird viel und kontrovers darüber diskutiert. Wir freuen uns und sind stolz, dass wir an einem Projekt zur Verbesserung der Lebensqualität für alle Besigheimer so aktiv mitwirken können. Vor allem freuen wir uns, dass eben auch so viele Besigheimer BürgerInnen aktiv mitgestalten wollen und dies auch konstruktiv tun. Wir hoffen, dass uns trotz der komplexen Planungs- und Entscheidungsprozesse nun auch eine hohe Transparenz gelingt. Wir sind überzeugt, dass am Ende das Ergebnis auch für Zweifler und Kritiker mehr als akzeptabel sein wird. Der Start mit den Enztreppen wurde von vielen Zweifeln und Befürchtungen begleitet, wird aber nun mehr und mehr angenommen und findet Gefallen. Auch Parkhaus, Radbrücke und Wegeführung löst mannigfaltige Diskussionen aus – Benötigen wir überhaupt ein Parkhaus? Ist die Brücke zu breit oder zu schmal? Ist die geplante Beleuchtung zu hell für die Tiere oder zu dunkel für die Menschen? Und, und, und -  Wir hoffen auch hier gute Kompromisse zu finden und sind sicher, dass hier Wissen und  Anregungen von Fachleuten und der Bürgerschaft hilfreich sein werden, um eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden

Selbstverständlich muss trotz allem Neuen darauf geachtet werden, dass unsere Pflichtaufgaben, unsere sozialen Projekte und der Umweltschutz nicht hinten angestellt werden.                                                                                                                                Bauen im Bestand ist für alle Beteiligten keine leichte Aufgabe, so treffen uns auch in diesem Jahr wieder einige Baumaßnahmen, die reichlich Konfliktpotential bergen. Wir hoffen, dass durch gute zeitliche und konzeptionelle Vorplanung hier Druck herausgenommen werden kann und der Wunsch nach Verbesserung alle Beteiligten an einem Strang ziehen lässt.

Speziell die Maßnahmen in der Kirchstraße und beim Kreisel „Oststr.“ erfordern  eine große logistische Vorplanung. Parallel arbeiten wir noch unsere Prioritätenliste zur Straßensanierung und vieler weiterer Projekte- siehe Sachsenheimer Weg II, Liebensteiner Str.  oder die weitere Umstellung auf LED bei der Straßenbeleuchtung- ab. Hoffentlich noch rechtzeitig und keine Bauverzögerungen auslösend sind die Planungen zur Kabelverlegung für Stromanschlusspunkte, um die Stromversorgung u.A. bei Veranstaltungen in der Kirchstraße zu vereinfachen. Mit der Investition der etwa 350.000 € für die Umstellung auf LED- Technik schaffen wir in 2018 voraussichtlich die letzten dunklen „Angststellen“ ab und erhöhen somit das Sicherheitsgefühl.

Zukunftsorientiert und positiv ist auch die Erstellung des innerörtlichen Masterplans zum Breitbandausbau, besonders erfreulich, dass diese Maßnahme zu 100% mit Bundesmitteln gefördert wird.

Dennoch werden wir alle für die Zeit der Baumaßnahmen mit Einschränkungen leben müssen.

Versorgung und Schaffung von Wohnraum

Die Versorgung mit gutem und bezahlbarem Wohnraum gehört mit zu der wichtigsten Daseinsvorsorge einer Kommune. Für die SPD-Fraktion ist es schon immer das erklärte Ziel, den wohnungssuchenden Menschen einen angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Hier nenne ich z.B. Wohnen im Alter, Wohnen für Alleinerziehende, etc. Wir freuen uns natürlich über private Investoren, die Wohnraum schaffen. Dies gilt genauso für den Ein- und Zweifamilienhausbau sowie den Geschoss-wohnungsbau. Ziel der SPD-Fraktion ist es, dass Besigheim eine liebens- und lebenswerte Stadt auch für das Leben im Alter ist und bleibt. Was die Senioren betrifft: Eine Stadt, die „seniorengerecht“ ist, wird „allen gerecht“. Hier ist auch unsere Gemeinde gefordert. Sollte es in nächster Zeit zu Baulandausweisungen auf unserer Gemarkung kommen, können wir dem nur zustimmen, wenn diese Punkte ausreichend erfüllt sind. Durch die Baulanderschließung Neckarblick ist in dieser Hinsicht wohl kaum Besserung zu erwarten, da sich diese Plätze nur „die Gutverdiener“ der Gesellschaft leisten können. Ebenso würde es sich bei der von der Verwaltung erwünschten „Waldumwandlung“ verhalten.

Jede Barriere ist eine zu viel. Besigheim steckt bei diesem Thema noch eher in den Kinderschuhen. Barrierefreiheit beginnt im Kopf und ist weit mehr als abgesenkte Bordsteine oder stufenlose Zugänge!

So gibt es in Besigheim bisher keine/n Behindertenbeauftragte/n als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger und die Behindertenverbände.

Die Behindertenparkplätze auf dem Kelterplatz sind zu schmal. Wenn es nicht möglich sein sollte, diese zu verbreitern, dann wäre ein breiter Parkplatz besser als zwei nur „eingeschränkt nutzbare. Nach wie vor gibt es keine Aufzüge am Verwaltungsgebäude oder an der FSS. Vor dem Rathaus gibt es keinen Behindertenparkplatz mit 3,50m Breite. Wie sieht es an unserem Bahnhof aus? In der Bülzenstr. behindern parkende PKWs die Gehsteige. Auch Info-Broschüren, Formulare oder Texte auf der Homepage in einfacher oder leichter Sprache fehlen gänzlich. Orientierungshilfen für blinde oder sehbehinderte Menschen gibt es kaum, ebenso wenig wie Kommunikationshilfen für Gehörlose. Hier sind uns einige Kommunen weit voraus, zum Beispiel Schriesheim oder Bad Saulgau, die Preisträger des Wettbewerbs „Alle inklusive: barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2017“.

Hier ist also noch viel zu tun!

Ärzteversorgung in Besigheim

Die Zahl der ortsansässigen Hausärzte sinkt weiter. Viele Besigheimerinnen und Besigheimer bereitet dies große Sorgen. Wir erhoffen uns, dass eine ausreichende Versorgung durch das neue – private - Ärztehaus in Zukunft sichergestellt werden kann. Natürlich gibt es dabei keine Garantie für das Gelingen, sollte die Stadt aber in vertretbarem Rahmen unterstützen können, wird unsere Fraktion diese Bemühungen positiv begleiten.

Meine Damen und Herren, das Besigheimer Freibad bietet seinen Bürgern ein wichtiges Stück Lebensqualität und ist als attraktives Freizeitangebot in unserer Stadt nicht weg zu denken. Natürlich ist eine solche Einrichtung immer ein Zuschussbetrieb. So wird auch im neuen Haushalt wieder ein erheblicher Betrag eingesetzt um dringend notwendige Sanierungen in Angriff zu nehmen. Die Filteranlage wird für 150.000 erneuert, dazu werden zusätzlich noch mehr als 120.000 investiert um eine Überwachungsanlage zu installieren, das Becken zu sanieren und anderes mehr. Wir meinen, es ist gut investiertes Geld für die Besigheimer! Die ebenfalls notwendige Neugestaltung der Eingangskontrollen musste mangels Mitteln ins nächste Jahr verschoben werden. Dann wird hoffentlich auch die dringend notwendige Sanierung der Sanitärbereiche und der uralten Umkleidekabinen in Angriff genommen.

Der Tourismus in Besigheim                                                                                                  Es kommen alljährlich mehr Besucher mit dem Fahrrad, mit Bussen oder mit der Bahn (wenn sie denn fährt) in unsere Stadt; diese Zahl wird sich mit dem neu gestalteten Enzpark sicherlich weiter erhöhen. Denken wir dabei auch an die steigende Nachfrage nach Ladestationen für E-Bikes? Nicht jeder Gast bleibt über Nacht und kann dort sein Rad aufladen. Wir regen deshalb den Bau von mindestens zwei Ladestationen an, die sich mit Gebühren refinanzieren. Auch hierzu gibt es zahlreiche Anregungen aus anderen Kommunen, z.B.  in Kressbronn, die mit „e-bike-energy“ zusammenarbeiten.                                       .                                             Mit den 90.000 € für den Infopavillon am Eingang der Himmelsleiter wird der Steillagenlehrpfad und die Aussichtskanzel auf der westlichen Enzseite – am Niedernberg-  weiter an Attraktivität gewinnen und dieses einmalige Kulturgut in unserer Stadt herausheben. Wir hoffen, dass dieses Mal die Kosten für dringend benötigte Mülleimer darin enthalten sind.

Die Feuerwehren in Besigheim und Ottmarsheim leisten mit ihren sehr engagierten Frauen und Männern herausragende Arbeit. Das neue Feuerwehrmagazin in Ottmarsheim, für das wir insgesamt etwa 1,3 Mio. € ausgeben werden, wird in diesem Jahr angegangen und wir  hoffen, damit den notwendigen Schritt zu tun, um mehr Sicherheit nicht nur in unserem Teilort zu erreichen. Auch  Besigheim benötigt mittelfristig größere Räumlichkeiten und teils eine modernere  Ausstattung. Das sollten wir im Blick haben. Den Frauen und Männern der Feuerwehr an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!       Bevor ich zum Ende gelange, komme ich noch zu unseren Partnerstädten. Wir feierten  die 50jährige Städtepartnerschaft mit Ay und im letzten Jahr 25 Jahre Bataszek. In  diesem Jahr feiern wir 40 Jahre Partnerschaft mit Newton Abbott . Schüleraustausche, Wein- und Champagnerproben, gegenseitige Vereinsbesuche oder auch die Juxspiele, die uns in diesem Jahr nach Quaregnon – einer weiteren Partnerstadt von Ay  - bringen, zeugen von dieser gelebten Partnerschaft. Weiter so, Besigheim!

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushalt 2018 zu.

 

Wenn ich nun mit unserem Dank beginne, so tue ich dies ganz bewusst zuerst beim gesamten Personal, bei allen Mitarbeitern der Kommune. Sie haben viel Motivation gezeigt und gehen oft an die Grenzen der Belastbarkeit und manchmal auch darüber hinaus.

Wir danken insbesondere der Kämmerei für alle mit dem Haushalt verbundene Arbeit, die Sie hatten und – v.a. mit der Doppik-Umstellung - noch haben werden. Wir danken  der Verwaltungsspitze für die  wertschätzende Zusammenarbeit.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen dieses Gremiums für die konstruktive Streitkultur.  Wir bedanken uns insbesondere bei allen, die mit großem bürgerschaftlichen Engagement ehrenamtlich an der weiteren Entwicklung unserer Stadt und für ein lebenswertes Besigheim arbeiten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Meine Damen und Herren,                                      mit dem Haushaltsplan 2018 ebnen wir den Weg in die Zukunft unserer Stadt. Wir wollen Besigheim mit Ihnen im Dialog weiter voran bringen und gestalten. Kommunalpolitik muss Dienst am Bürger sein.                                                    Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Antoine de Saint-Exupery: „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grundstein für etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen.“ Dies werden wir mit diesem Haushalt tun.       Wir vertrauen darauf für 2018 gute Grundsteine gesetzt zu haben und werden all unsere Kräfte in die Realisierung setzen.                                                                                       Vielen Dank.

Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender

Sibylle Reustle

Eva Herbst-Schetter

  • Beitrag vom 10.12.2017

 

SPD Besigheim nach heftiger Diskussion: große Mehrheit für Nein zur GroKo

Diskussion über den Enzufer-Ausbau hat sich versachlicht-bessere Bürgerbeteiligung und mehr Informationen der Öffentlichkeit begrüßt

Kürzlich fand das SPD-Bürgergespräch in Besigheim statt, zu dem der SPD-Ortsverein Besigheim/ Gemmrigheim und Walheim eingeladen hatte. Nach Darlegung aller Argumente für und gegen eine GroKo mit der SPD gaben Mitglieder und Gäste ihre Haltung zur Regierungsbildung in Berlin bekannt. Einhellig war man der Meinung, sei es richtig gewesen, nach dieser herben Niederlage der Große Koalition, dass sich die SPD sofort für den Gang in die Opposition entschied. Auch helfe es niemanden, wenn die CDU jetzt erklärt, sie habe im Wahlkampf die Sorgen und Nöte der kleinen Leute nicht wahrgenommen bzw. sie nicht beachtet. Dies wurde vom Wähler abgestraft-Verlust der Union 8,6 %.

Auch der Vertrauensbruch bei der Glyphosat-Abstimmung zeige die Schwäche der Kanzlerin. CSU Minister könnten machen, was sie wollen. Was werde erst, wenn eventuell Horst Seehofer ins Bundeskabinett komme.Wichtig war auch der Hinweis, der Kanzlerin sei das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen zuzurechnen. Wenig vertrauensvoll für eine Zusammenarbeit sei es auch, dass der Unionsabgeordnete des Wahlkreises im Wahlkampf den Bau weiterer Atomkraftwerke in Deutschland fordert und sich dafür einsetzt, dass man in Deutschland erst mit 70 Jahren in Rente gehen kann. Auch aus diesen Gründen sei es richtig, dass die Union als Wahlverlierer eine Minderheitsregierung bildet. Zu Themen wie z.B. Europa, Sicherheit und Flüchtlingen könne die SPD eine Unterstützung der Kanzlerin zusagen.

Ein Mitglied setzte sich vehement dafür ein, dass die SPD in Sachen Regierungsbildung gesprächsbereit ist und Sondierungsgespräche aufnimmt. Das gehöre zu ihrem Demokratieverständnis. Die Sondierungsgespräche würden dann zeigen, ob es möglich ist mit der Union eine Koalition zu bilden und in dieser Amtszeit die gewünschten und notwendigen SPD-Ziele gemeinsam durchzusetzen.

Positiv gewertet wurde von allen Versammlungsteilnehmer die Tatsache, dass die Mitglieder der SPD am Schluss über eine Beteiligung der SPD an der Großen Koalition entscheiden.

Zur Planung und Ausbau des Enzufers konnte festgestellt werden, dass die Bürger mit ihrer Aktion erreichen konnten, dass zukünftig die Bürger besser beteiligt werden und die Öffentlichkeit früher über Planungsänderungen informiert werde.

  • Beitrag vom 14.09.2017
Bahnhofsaktion mit Thomas Utz in Besigheim
 
Am Dienstag war unser Bundestagskandidat Thomas Utz von 6 Uhr bis 8 Uhr zu einer Bahnhofsaktion am Besigheimer Bahnhof.
Es gelang ihm, viele Wähler anzusprechen und ihnen einen Apfel mitzugeben. Erfreulich war auch,dass viele junge Bürger und Wähler feststellten: "Ja, den kennen wir, wir gehen zur Wahl".
 

 

  • Beitrag vom 31.07.2017

  • Beitrag vom 19.07.2017

 

SPD Besigheim/ Gemmrigheim und Walheim ehrt langjährige Mitglieder

Jubilare zusammen 340 Jahre Mitglied in der Partei. Der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler konnte kürzlich eine stattliche Zahl an Mitglieder und Gäste begrüßen. An diesem Nachmittag galt es Ehrungen von lang gedienten Mitgliedern vorzunehmen. Hierzu war der SPD Bundestagskandidat Thomas Utz nach Besigheim gekommen.

Bereits 1967, also genau vor 50 Jahren, war Karl-Heinz Römer aus Mundelsheim, in die Partei eingetreten. Grund für den Eintritt war damals die neue Ostpolitik Willy Brandts, die Forderung nach Beendigung des schmutzigen Vietnamkrieges und die schrecklichen Auswirkungen des Sechs-Tage-Krieg im Vorderen Orient. Im gleichen Jahr wurde Benno Ohnesorg in Berlin erschossen und Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger konnte sich seinerzeit nicht mehr an seine NS-Vergangenheit erinnern. Römer war dann in der Ludwigsburger SPD und bei den Jusos aktiv. Beruflich war er bei der Bausparkasse GdF Wüstenrot in Ludwigsburg tätig. Von 1972 bis 2006 wählte ihn die Belegschaft immer wieder als Gesamtbetriebsratsvorsitzenden, zuletzt als stellvertretenden Aufsichtsrat der Bausparkasse, der Holding und am Ende von der Wüstenrot & Württembergischen. Kneisler dankte dem Jubilar für den jahrzehnten langen Einsatz für die Arbeitnehmerrechte und die 50 Jahre Treue zur SPD. Karl-Heinz Römer erhielt die goldene Ehrennadel der SPD und eine besondere Urkunde von Thomas Utz überreicht, sie ist unterschrieben von Leni Breymaier und Martin Schulz.

Im Sommer 1977 war Jürgen Bäurle aus Besigheim in die SPD eingetreten. Er war aktiv bei den Jusos in Cannstatt danach in in der SPD in Sillenbuch. Nach seinem Umzug nach Besigheim führte er mehrere Jahre die Besigheimer SPD. Er war tätig als gelernter Industriekaufmann, ab 1994 bis zum Ruhestand 2016 war er als selbständiger Unternehmensberater tätig. In mehreren weiteren Vereinen und Verbände ist er aktiv tätig, unter anderen bei den Naturfreunden, der AWO, dem ASB und der Lebenshilfe. Im Ruhestand engagiert sich Bäurle im Freundeskreis Asyl und als Berufs-Wege-Berater. Zu seinen Hobbies zählen die Fernwanderwege, vom Jakobsweg bis zum Saar-Hundsrück-Steig. Für 40 Jahre treue Mitgliedschaft und verschiedene Funktionen in der Partei zeichnete Thomas Utz den Jubilar mit der silbernen Ehrennadel der SPD und der übliche Urkunde aus.

Neben diesen offiziellen Ehrungen galt es noch auf örtlicher Ebene zu ehren für 45 Jahre Mitgliedschaft in der SPD: Josef Irmler aus Gemmrigheim, Doris Neuhäuser aus Hessigheim,Verena und Roland Bierer aus Besigheim, Adolf Vogel aus Mundelsheim.

Für 35 Jahre Mitgliedschaft wurde geehrt Alexandra Bäurle aus Besigheim. Auch diese Jubilare erhielten als Dank und Anerkennung für die treue Mitgliedschaft je eine Urkunde und ein Präsent des Ortsvereins überreicht.

Abschließend bat der Vorsitzende die Versammlung, den jungen SPD Bundestagskandidaten Thomas Utz bis zum 24. September tatkräftig zu unterstützen und in den nächsten Bundestag zu wählen..

Foto privat: von links Thomas Utz, Jürgen Bäurle, Bruno Kneisler, Alexandra Bäurle, Adolf Vogel, Doris Neuhäuser, sitzend: Karl-Heinz Römer

  • Beitrag vom 07.06.2017
Thomas Utz besuchte Besigheim- Vorstellungsgespräch im Rathaus mit Bürgermeister Steffen Bühler
Kürzlich besuchte SPD-Bundestagskandidat des Wahlkreises Neckar-Zaber Thomas Utz die Stadt Besigheim. Im Mittelpunkt stand der Besuch auf dem Rathaus. Bürgermeister Steffen Bühler begrüßte den jungen Kandidaten und nutzte die Gelegenheit, einige Wünsche der Stadt in Richtung Bund darzustellen. So kann Bürgermeister Bühler sich unter anderem eine Unterstützung der Städte und Gemeinden durch den Bund in den Bereichen Breitbandausbau, Schulen und  Kindertageseinrichtungen gut vorstellen. Beim Bund seien derzeit die Kassen übervoll, den Kommunen fehle oft das notwendige Grundkapital für lebensnotwendigen Investitionen.
Auf die Frage des Bürgermeisters, was Utz als junger Mensch motiviert in die Bundespolitik gehen zu wollen, antwortete er, er wolle etwas für die Menschen in seiner Heimat und für die junge Generation bewegen.

Das Privatfoto zeigt Bürgermeister Steffen Bühler mit Thomas Utz im Besigheimer Rathaus.

  • Beitrag vom 28.05.2017

SPD-Bürgergespräch zum Thema Rentenversicherung
Rentenexpertin beantwortet Fragen und gibt Tipps
Kürzlich fand zum Thema: Rentensicherung, ein Buch mit 7 Siegeln, ein SPD-Bürgergespräch in Besigheim statt. Einige Bürger nutzten die Gelegenheit, der Rentenexpertin A. Rentz, ihre persönlichen Probleme in ihrem Berufsleben und ihrem Beitragsverlauf vorzutragen.
Zuerst zeigte die Rentenexpertin den Bürgern auf, welche Leistungen und unter welchen Bedingungen die gesetzliche Rentenversicherung im Rahmen der Alterssicherung gewährt. Sie stellte die Wartezeiten dar und erläuterte ausführlich, welche Altersrenten und vor allem ab wann, im Einzelfall möglich sind.
Hier stellten sich bald die Fragen nach dem lückenlosen Versicherungsverlauf und wie man die jährlichen Mitteilungen zum Versicherungsverlauf sorgfältig prüfen soll. „Oft können fehlende Zeiten noch nachgeliefert werden, indem man versucht, Papiere aus der früheren Zeit zu finden oder wiederzubeschaffen. Besonders bei den Krankenkassen oder Arbeitsämtern kann man nach
Bescheinigung von sogenannten Ausfallzeiten zu fragen.
„Bestätigungen durch Zeugenaussagen gibt es heute nicht mehr bzw. werden nicht anerkannt“ erklärte die Expertin.
Sie riet den Fragestellern, immer zu versuchen, fehlende Zeiten nachzuweisen. Auf jedem Rathaus gebe es sehr gute Ortsbehörden für Rentenversicherung, die mit großen Fachwissen den ratsuchenden Bürgern versuchen weiterzuhelfen.
Ein weiteres Anliegen war den Fragestellern, was geschehe, wenn zwei Renten zusammen kommen, z.B. eigene Altersrente und eine Witwenrente. Wie viel Geld wird angerechnet und wie viel darf behalten werden? Diese Frage stellt sich auch bei zusätzlichem Bezug einer Betriebsrente. An einzelnen Beispielen zeigte die Rentenexpertin auf, was angerechnet bzw. was behalten werden kann.
Der Gesprächsleiter Bruno Kneisler berichtete, dass von den 18,7 Millionen Rentnern in Deutschland 6 Mio. Rentner monatlich weniger als 500 € Rente beziehen. Das betreffe meist Frauen und Geringverdiener, die zwar immer gearbeitet haben, aber für die oft keine oder nur geringe Beiträge einbezahlt wurden. Zur Zeit erhalten im Alter 3,1 % zusätzlich noch staatliche
Grundsicherung. Obwohl das Rentenniveau in den letzten Jahren gesunken ist, von 1970 rund 55 % betrug es 2015 nur noch 48 %. Bis 2030 soll das Rentenniveau bis auf rund 43 % sinken. Hier liege die Gefahr der Altersarmut. Nur wenige Menschen haben das Geld übrig, sich privat zusätzlich für
das Alter zu versichern.
Auch habe sich in den vergangenen Jahren einiges geändert: immer mehr Rentner über 75 Jahren leben mit einem Partner zusammen, diese Zahl hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Die Partner können sich gegenseitig unterstützen und ein gemeinsamer Haushalt ist in der Regel günstiger und stellt eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation älterer Menschen dar.
Das Problem der Altersvorsorge liege also nicht allein in der Gegenwart, sondern in der Zukunft.
Darauf müsse die Politik achten. Die gesetzliche Altersversorgung sei für über 18 Mio. Bürger die Grundlage für ihr Auskommen, diese Basis gelte es für die Zukunft zu sichern 

  • Beitrag vom 08.04.2017

 

SPD- Besigheim freut sich über zahlreiche neue Mitglieder

Martin Schulz sorgt für Aufbruchstimmung in der Partei

Zum SPD-Stammtisch in Besigheim konnte Vorsitzender Bruno Kneisler zahlreiche Mitglieder und Bürger begrüßen. Sehr erfreulich sei die Tatsache, dass seit Januar dieses Jahres mehrere junge Menschen aus Besigheim und Umgebung in die SPD eingetreten sind und im Wahljahr die Partei verstärken.

„Martin Schulz hat die SPD aus der Starre befreit, die Partei findet bei den Bürgern wieder Zuspruch,“ führte Kneisler zur Begrüßung aus.  Die Fragen der sozialen Gerechtigkeit müssten zukünftig das Programm der SPD hauptsächlich  bestimmen. Die Bürger wünschten einen Wechsel, die Streitereien  zwischen den Unionsschwesterparteien seien auf Dauer nicht mehr zu ertragen. Dringende Themen wie Altersarmut- auch besonders bei Frauen, Senkung der Rentenhöhe, Veränderung von Hartz IV,  Armut von Alleinerziehenden und Kindern, fehlender bezahlbarer Wohnraum, die Lage von Leiharbeitern und Arbeitnehmern mit Zeitarbeitsverträgen über Jahre hinweg, seien Bereiche, die dringend gelöst und zum Wohle der betroffenen Menschen geändert werden müssen. In der Diskussion stellte sich sehr bald heraus, dass die Bundeskanzlerin das Vertrauen der europäischen Partner verspielt hat. Soziale Gerechtigkeit müsse auch in den europäischen Nachbarländern wieder im Vordergrund stehen. Jugendarbeitslosigkeit in den südeuropäischen EU-Ländern dürfe auf Dauer nicht hingenommen werden. Hier müsse dingend gehandelt werden.

Der SPD-Ortsverein stellte zur Bundestagswahl im September fest, er unterstütze den 27 jährigen SPD-Bundestagswahlkandidaten Thomas Utz im Wahlkreis Neckar-Zaber tatkräftig. Auch hier sei unbedingt ein Wechsel erwünscht, es dürfe auf keinen Fall Erbhöfe in der Politik geben. Die Resonanz in der Bevölkerung sei sehr gut, die politischen Gegner scheinen Probleme mit dem Erstarken der SPD im Bund zu haben.

Im Bürgergespräch stand dann die Kommunalpolitik im Vordergrund. Gemeinderat Dr. Jörg Frauhammer berichtete über die Arbeit der SPD im  Gemeinderat Gemmrigheim. Besonders erläuterte er  die von Gemeinderat selbst auferlegte Haushaltssperre 2017 im Blick auf die zu erwartenden Steuerrückzahlungen an das GKN. Mit dieser Sperre werde die Arbeit der Vereine und Verbände am Ort nicht behindert, lediglich bei Investitionsmaßnahmen soll in jedem Einzelfall vor der Umsetzung über deren Finanzierung entschieden werden.

Fraktionsvorsitzender der SPD auf dem Besigheimer Rathaus Christian Herbst und Stadträtin Eva Herbst-Schetter berichteten von ihrer Arbeit auf dem Rathaus. Angesprochen wurde der Stand des Pflastersteinstreits vor Gericht, der fortschreitende Bau des Kreisverkehrs am Nussrain und  die Parkierungssituation in der Gemmrigheimer Straße.

Besonders diskutiert wurde die Verkehrssituation vor den Schulen in Besigheim. Christian Herbst forderte hier, Schulhöfe müssten Schulhöfe bleiben, Autoverkehr hätte aus Sicherheitsgründen dort nicht verloren. Weiter forderte er  erneut vom Land den Bau einer Radwegunterführung an der B27 an der Walheimer Enzbrücke. Die Haltung des Landes sei unverständlich, die Unterführung sei eine Investition in die Zukunft. Eine Druckampel sei keine Lösung.

Eva Herbst-Schetter berichtete über die Flüchtlingsunterbringun g  in Besigheim. Das Wohnheim sei fast voll belegt. Die Betreuer und der Freundeskreis Asyl leisteten hier hervorragende Arbeit, dies sei einen besonderen Dank wert.

  • Beitrag vom 30.03.2017

Thomas Utz, SPD --  unser Kandidat im Wahlkreis Neckar-Zaber zur Bundestagswahl am 24.September 2017

Die SPD hat Thomas Utz  in der Rommelmühle in Bietigheim-Bissingen mit 97,8 Prozent zum Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Neckar-Zaber nominiert. Weit über 100 Genossinnen und Genossen waren gekommen um die Bewerbungsrede des 27jährigen Bankanstellten aus Murr zu hören. „Seit der Bekanntgabe der Kandidatur von Martin Schulz geht ein Ruck durch die Partei und das ganze Land“, so Thomas Utz in seiner Begrüßungsrede.

Insbesondere die vielen Neueintritte, auch von jungen Menschen, zeigen, dass wir in hochpolitischen Zeiten leben und es wieder ein großes politisches Bewusstsein und Interesse gibt. Die SPD geht mit dem klaren Anspruch in den Wahlkampf, den Kanzler zu stellen. Es gehe darum, für eine Gesellschaft zu kämpfen, die für alle funktioniert. Sei es bei der Rente, der Frage eines gerechten Steuersystems oder kostenfreien Bildung für alle.

Im Wahlkampf setzt Thomas Utz auf die persönliche Begegnung. „Ich will raus zu den Menschen, ihnen zuhören und mit ihnen diskutieren – so, wie ich es immer schon getan habe.“ Er scheue keine Konflikte, diese habe er bereits in seiner Zeit als Fußballschiedsrichter und in diversen SPD-Ämtern gelöst und ausgestanden.

Er gibt sich überzeugt: „Ich kandidiere, weil wir endlich einen Abgeordneten brauchen, der seinen Wahlkreis kennt, der seinen Wahlkreis lebt und der den Anspruch hat, in diesem Land etwas zu verändern und die Zukunft zu gestalten, in der er selbst gedenkt in den nächsten Jahrzehnten noch zu leben.“

  • Beitrag vom 26.03.2017

 

26.3.2017
Bruno Kneisler trifft Leni Breymaier beim Bietigheimer Tag.
Der Besigheimer Ortsvorsitzende Bruno Kneisler hatte beim Bietigheimer Tag die Möglichkeit die Landesvorsitzende zu begrüßen und ihr die volle Unterstützung des SPD-Ortsvereins Besigheim/Gemmrigheim und Walheim zuzusichern. Leni Breymaier führt die Landesliste der SPD zur Bundestagswahl am 24. September an.
 
  •  Beitrag vom 26.03.2017

SPD-Wahlkreiskonferenz am 13.03.2017 in Murr

Am Montag,13.03.2017 lud Thomas Utz, Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis Neckar-Zaber, zu seiner ersten Wahlkreiskonferenz nach Murr ein. Gemeinsam mit etwa 40 VertreterInnen der Ortsvereine aus dem gesamten Wahlkreis bildete dieses Treffen in der Heimatgemeinde des frisch gewählten Kandidaten den offiziellen Startschuss des Wahlkampfes. Auch der SPD-Ortsverein Besigheim/ Gemmrigheim und Walheim war bei der Konferenz vertreten.Nachdem das Wahlkampfteam um den Wahlkampfleiter Yannick Schulze, 23 Jahre alt und Vorsitzender des mitgliederstärksten Ortsvereins (Ludwigsburg) des Landkreises Ludwigsburg vorgestellt war, berichtete Thomas Utz vom Listenparteitag in Schwäbisch Gmünd. Der junge Kandidat gab sich kämpferisch: „Die Menschen in unserer Heimat verdienen es in Berlin endlich wieder mit Engagement, Herzblut und Optimismus vertreten zu werden. Ich habe große Lust auf diesen Wahlsommer und werde alles dafür geben, dass es ab September wieder einen direkt gewählten Abgeordneten der SPD gibt.“Während der knapp zweistündigen Veranstaltung brachten Thomas Utz und sein junges Team den VertreterInnen der Ortsvereine die Eckpunkte und Konzepte für den Wahlsieg näher. Fazit des Abends: „Die SPD und ihr Kandidat haben richtig Lust auf diesen Wahlkampf und gehen mit einem jungen, engagierten und leidenschaftlichen Team in die Wahl“!

 

  • Beitrag vom 18.11.2016

SPD: Bürgergespräch mit Bürgermeister Steffen Bühler


Informationen und Überlegungen aus erster Hand
Zum 23. Besuch innerhalb der letzten 24 Jahre konnte der SPD-Vorsitzende Bruno Kneisler Bürgermeister Steffen Bühler zum Bürgergespräch begrüßen. Anwesend waren auch die SPD Stadträtinnen Eva Herbst-Schetter und Sibylle Reustle sowie der Fraktionsvorsitzende Christian Herbst.
Ein besonderes Lob gab es für die Stadtverwaltung und den Gemeinderat für das kürzlich eingeweihte städtische Archiv aus der Mitte der Versammlung.“Die über 10 Jahre dauernde Suche nach einem geeigneten Gebäude und der Umbau der denkmalgeschützten Scheune in ein fachgerechtes Archiv hat sich wirklich gelohnt“ führte Bühler aus. Bemerkenswert sei auch, dass es gelungen sei, den Kostenrahmen bei diesem mittelalterlichen Gebäude fast einzuhalten. Das Land habe sich mit 65% der Baukosten von rund 1,1, Mill. Euro beteiligt.
Jetzt sei man dabei, das alte Gebäude Gasthaus Krone umzubauen um dort ab nächstem Herbst die Kfz-Zulassungsstelle und das Jobcenter für den nördlichen Landkreis bürgernah unterzubringen.
Leider sei es nicht gelungen einen Investor für die Umbaumaßnahme zu finden, deshalb engagiere sich die Stadt selbst. Weiter sollen im Gebäude 2 Eigentumswohnungen entstehen, sie sollen verkauft werden. Gelöst werden müsse noch das Problem der Parkierung, eventuell müsse man für
die Zulassungsstelle auf vorhandene Parkplätze auf dem Kies zurückgreifen.
Bürgermeister Bühler informierte über die geplante Nutzung des Anwesens Gasthaus Röser in der Weinstraße. Es werde versucht, dort mit privater Initiative die ärztliche Versorgung in Besigheim für die Zukunft sicherzustellen. Der Bürgermeister wurde gebeten sich dafür einzusetzen, dass auch
Kassenpatienten weiterhin von allen niedergelassenen Ärzten behandelt werden. Eine Behandlung von nur Privatpatienten sollte unbedingt vermieden werden. Auch das Gebäude Entengasse 10 soll erhalten bleiben, die Stadt solle das Vorkaufsrecht ausüben.
Heftig diskutiert wurde die Schaffung von Parkplätzen. Der Bürgermeister stellte klar, an der Enz seien ca. 220 Parkplätze geplant. Sie seien der Ersatz für die wegfallenden Parkplätze Richtung BASF und sie sollen durch die geplante Fußgängerbrücke über die Enz eine Entlastung für die Bewohner und Besucher der historischen Altstadt werden. Im Bahnhofsbereich soll der gesamte
Parkplatz um ein Parkdeck aufgestockt werden. Spätestens dann müsse man über eine zeitgerechte Parkraumbewirtschaftung entscheiden.
Auf die Frage eines Bürgers nach der autofreien historischen Altstadt, antwortete Bühler nachdrücklich, für ihn sei dies nicht denkbar und in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht umsetzbar.
Die Bewohner der Altstadt hätten hierzu eine klare Meinung gegen eine Totalsperrung.
Weiter wurde diskutiert über die geplante Erweiterung des Wohngebietes Neckarblick, den für nächstes Jahr geplanten Kreisverkehr Jahnstraße und die Erneuerung der Neckarbrücke. Hierzu informierte der Bürgermeister über den neusten Planungsstand.

  • Beitrag vom 24.07.2016

 

Gutbesuchtes Bürgergespräch mit der SPD in Besigheim

Zukünftige Krankenhausversorgung im Landkreis diskutiert

Der Vorsitzende Bruno Kneisler konnte zum Bürgerspräch zahlreiche Bürger und besonders Kreisrätin Shirley Haiber, die komplette SPD Gemeinderatsfraktion aus dem Rathaus  Besigheim mit Christian Herbst, Eva Herbst-Schetter und Sibylle Reustle begrüßen. Weiter war die SPD Gemeinderatsfraktion aus Gemmrigheim mit Dr. Jörg Frauhammer und Manfred Faißt anwesend.

Kreisrätin Shirley Haiber berichtete über ihre Arbeit im Kreistag und im Sozialausschuss.

Die Flüchtlingsunterbringung in den Gemeinden des Landkreises sei für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Zusätzlich seien über 300 unbegleitete Jugendliche unter 18 Jahren  im Kreis durch die Jugendhilfe untergebracht. Nur durch die großartige Unterstützung von Ehrenamtlichen sei dies Aufgabe zu schultern. Sorgen bereitet Shirley Haiber die Zunahme der verschuldeten Bürger im Kreis. Die Schulderberatungstellen seien überlaufen und Wartezeiten von über 6 Monaten seien normal. Für viele Hilfesuchende eine unerträgliche Situation.

Breiten Raum nahm  ihr Bericht über die Krankenhausversorgung der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH ein.

Im Krankenhaus Vaihingen sei zwischenzeitlich  eine Geriatrische Tagesbetreuung eingerichtet worden. Für die Bevölkerung im Raum Vaihingen sei es schmerzlich gewesen, ihr Krankenhaus zu verlieren.

Um das Krankenhaus in Marbach zu erhalten, mußten Standortuntersuchungen für Marbach und Bietigheim gemacht werden. Um ein Zentrum für Altermedizin in Marbach zu erhalten, würden  ca 55 Mio. Euro Investionen dort notwendig, am Standort Bietigheim lediglich ca 35 Mio. Euro. Weiter gäbe es in Bietigheim bereits heute schon viele verschiedene Fachrichtungen, die in Marbach nicht vorhanden seien und die Patienten dann immer wieder verlegt werden müßten.

In Marbach sollen weitere Belegkliniken eingerichtet werden. Der Kreistag hat den Auftrag erteilt, dies weiter zu untersuchen. Gedacht sei auch an Belegkliniken nur für Privatpatienten in den Berichen Psychosomatik, Orthopädie und Kardiologie. Hier hat Kreisrätin Haiber erhebliche Bedenken. „ Kassenpatienten dürfen in Marbach von der Behandlung nicht ausgeschlossen werden“, fordert Shirley Haiber.

Die anwesenden Bürger forderten sie auf, ihre Meinung nachdrücklich in die Beratungen der SPD-Kreistagsfraktion einzubringen und zu vertreten.

Jörg Frauhammer und Manfred Faißt berichteten über ihre Arbeit im Gemmrigheimer Gemeinderat.

Im Gremium gäbe es ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten über die Fraktionsgrenzen hinweg, dies wirke sich besonders zum Vorteil für die Bürger aus.“ Wir arbeiten nicht aneinander vorbei“, bemerkte Frauhammer.

Das Ärztehaus der Gemeinde werde zur Zeit bezogen. Ins Erdgeschoß komme eine Tagespflege für ältere Menschen. Weiter im Haus eine Zahnarztpraxis und eine Doppelpraxis für Hausärzte. Der Gemeinderat wolle mit diesem Ärztehaus die Versorgung der Bürger in der Zukunft sicherstellen. Im Ort seien zur Zeit ca 50 Flüchtlinge untergebracht, meist Familien. Ein sehr aktiver Arbeitskreis Asyl habe seine Arbeit in vielfältiger Weise ehrenamtlich aufgenommen. Für Manfred Faißt ist der Deutschunterricht ein besonderes Anliegen.

Christian Herbst, Eva Herbst-Schetter und Sibylle Reustle berichteten über ihre Arbeit im Besigheimer Gemeinderat. Heftig diskutiert wurde die Planung zur Gestaltung der Enzaue und den Beschluß zum Flächennutzungsplan einschließlich der neuen Parkierung an der Enz. Die Gemeinderäte warben um Verständnis, dass die Frage der Parkierung nicht mit Ja oder Nein behandelt werden könnte. Auch die Bewohner in der historischen Altstadt würden  eine Verbesserung ihrer oft sehr schlechten Parksituation durch zusätzliche Parkplätze an der Enz und der Fußgängerbrücke über die Enz erwarten.

Auch in Besigheim seien zwischenzeitlich Flüchtlinge aufgenommen worden. Hervorragende Arbeit  leiste der Besigheimer Freundeskreis Asyl. Den Ehrenamtlichen gebühre Dank und Anerkennung.

 Erfreulich sei die gelungene Fertigstellung der Jahnstraße mit Bushaltestellen und viel Begrünung. „Hier sind täglich fast 1000 Schüler, die die Busse benutzen“, stellten die Gemeinderäte fest. Da komme es schon darauf an , dass dies sicher abgewickelt werde.

Zufrieden sei die SPD- Fraktion mit dem Baufortschritt beim Fitkom, dem Ausbau der Stellplätze für Wohnwagen und der Platzierung des Skaterplatzes.

Als dringend notwendig fordern sie die baldige Umsetzung eines Kreisverkehrs am Nussrain.

Weitere Diskussionspunkte waren der Wochenmarkt, auf dem Markplatz oder Kelterplatz. Der Trend der Diskussion zeigte mehr zum Marktplatz. Die SPD-Fraktion warte  hier auf weitere Fakten, die noch erhoben werden, die man dann sorgfältig prüfen werde.

Die SPD Mitglieder stimmten einstimmig einem Antrag des Ortsvereins an den SPD-Parteikonvent am 19. September in Wolfsburg zu, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA)  abzulehnen. Es stehe in wesentlichen Punkten im Widerspruch zum Beschluss des Parteikovents aus dem Jahr 2014. Insgesamt bevorteilt CETA private Gewinninteressen zulasten von Arbeitnehmern, Verbrauchern und der Umwelt.

„Die roten Sperrlinien des SPD- Parteikonvents 2014 sind im Vertragsentwurf vielfach überschritten, da bleibe nur noch eine rote Karte für einen Abschluss übrig“, beschloss  Bruno Kneisler den Gesprächsabend.

  • Beitrag vom 30.06.2016

125 Jahre SPD in Besigheim.

Dieses Jubiläum feierte die SPD am Samstag, den 25. Juni 2015 in der Sportgaststätte Besigheim mit einer großen Kaffee-und Kuchentafel. Der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler konnte dazu zahlreiche Mitglieder und Vorstände und Freunde aus den Nachbarortsvereinen begrüßen. Das Saxophonemsemble der Musikschule Besigheim unter Leitung von Herrm Musch umramte musikalisch die Veranstaltung.

Grußworte sprachen Beigeordneter Klaus Schrempf für die Stadt Besigheim, Macit Karaahmetoglu für den SPD Kreisverband Ludwigsburg, MdB Josip Juratovic aus Heilbronn und Ex-Landtagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey aus Bietigheim-Bissingen. Den Festvortrag hielt MdB Ute Vogt aus Stuttgart zum Thema:

Aufgaben der Zukunft für die SPD.

Ute Vogt war über 10 Jahre SPD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg und ist seit 1994 Mitglied des Landtages bzw. Bundestages.

Geehrt wurden für 50 Jahre in der SPD: Altstadtrat Christoph Köhler, 40 Jahre in der SPD Judith Fink-Diebold und Walter Schmidt.

Das Saxophonensemble der Musikschule spielt auf

Vorsitzender Bruno Kneisler begrüßt die Gäste

Beigeordneter Klaus Schrempf überbringt Grüße der Stadt Besigheim und des Gemeinderates

 

Josip Juratovic, MdB aus Heilbronn spricht ein Grußwort

SPD-Kreisvorsitzender Macit Karaahmetoglu überbringt Grüße des Kreisverbandes

Thomas Reusch-Frey, seitheriger SPD- Landtagsabgeordneter hält ein Grußwort

Ute Vogt MdB zeichnet Walter Schmid für 40 Jahre in der SPD aus

Ute Vogt und Bruno Kneisler ehren Christoph Köhler für 50 Jahre in der SPD

Gut besuchte Jubiläumsveranstaltung

Ute Vogt beim ihrem Vortrag

Christian Herbst und Bruno Kneisler verabschieden Ute Vogt mit Blumen und Besigheimer Wein

  • Beitrag vom 15.05.2016

 

Bruno Kneisler und Christian Herbst weiter an der Spitze der SPD

Mitglieder aus Besigheim/Gemmrigheim und Walheim wählten sie wieder einstimmig

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Besigheim/Gemmrigheim und Walheim der SPD konnte der Vorsitzende Bruno Kneisler zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Unter ihnen Kreisrätin Shirley Haiber, die auf ein arbeitsreiches Jahr 2015 als Mitglied im Sozialausschuß des Landkreises zurückblicken kann.                                        Seit der letzten Hauptversammlung sind verstorben: im Alter von 87 Jahren und Mitglied seit 1972 aus Walheim Martin Gemrig, Dieter Hörger aus Ottmarsheim im Alter von 70 Jahren und Mitglied seit 1971,  Paul Braun aus Besigheim im Alter von 80 Jahren und Mitglied seit 1996 und Klaus Cavada im Alter von 70 Jahren und Mitglied seit 1973. Die Versammlung gedachte den Verstorbenen mit einer Schweigeminute.

In seinem Rückblick ging der Vorsitzende auf das schmerzhafte Debakel für die SPD bei der Landtagswahl am 13. März ein. „Hier geht es jetzt nicht um einen Trainerwechsel, die SPD müsse ihre sozialdemoratischen Werte wie z.B. soziale Gerechtigkeit, für die sie kämpfe, wieder in den Vordergrund stellen. Und zwar unverwechselbar“, forderte der Vorsitzende. Der kleine Mann müsse wieder spüren, dass die SPD seine Sorgen ernst nehme. Er nannte als Beispiel die Altersarmut,die in Zukunft geringeren Renten. die schlechte Bezahlung von Frauen, die unmenschlichen Bedingungen bei Zeitarbeit und Werksverträgen. Weiter gebe es Skandale bei Banken und den Automobilfirmen. Gegen diese Verstöße könne sich der Bürger nicht wehren.

Betrügen gehöre für diese Bereiche zur Tagesordnung, z.B. bei den Abgaswerten und den Spritverbrauch und der Staat greife nicht ein. So zahle der Bürger außerdem Gebühren für Abgasuntersuchungen am Auto, die gar nicht erfolgen.

Fraktionsvorsitzender Christian Herbst gab einen ausführlichen Jahresbericht über die Arbeit der SPD- Fraktion ab. Dazu gab es heftige Diskussionen, aber auch viel Anerkennung, besonders dass der SPD Antrag für ein behindertengerechtes WC neben dem Rathaus in Besgheim umgesetzt wird. Großen Dank gab es auch für den seitherigen Landtagsabgeordneten Thomas Reuch-Frey, dem es gelungen ist, für die anstehemde der Sanierung der Neckarbrücke von Land einen sicheren, separaten Rad-und Fußweg zu erreichen.

Zu den Ehrungen dieses Jahr gab der Vorsitzende bekannt, dass Altstadtrat  Christoph Köhler 50 Jahre, Judith Fink-Diebold aus Mundelsheim und Walter Schmidt aus Besigheim jeweils 40 Jahre Mitglieder in der SPD seien. Sie werden anläßlich einer besonderen Veranstaltung zum 125-jährigen Jubiläum der Besigheimer SPD am 25. Juni geehrt.

Einstimmig wählten die Mitglieder Bruno Kneisler wieder zum Vorsitzenden, Christian Herbst weiterhin zum stellvertetenden Vorsitzenden des Ortsvereins.

Als Beisitzer in den Vorstand wurden berufen: Kreisrätin Shirley Haiber, Christoph Köhler, Dr. Jörg Frauhammer, Wolfgang Schütz und Stefan Ernst.

Als Delegierte des Ortsveins wurden gewählt: Jürgen Bäurle, Bruno Kneisler, Christian Herbst, Wolfgang Schütz, Shirley Haiber, Bernd Spahr und Stefan Ernst.

 

 

  • Beitrag vom 6.05.2016

 

Klaus Cavada ist am 2. Mai 2016 verstorben
 
Rechtsanwalt Klaus Cavada aus Besigheim wäre im September  70 Jahre alt geworden. 1973 ist er in die SPD eingetreten. Er war mehrere Jahre unser Ortsvereinsvorsitzender. 2013 konnte wir ihn für 40 Jahre treue Mitgliedschaft in der SPD ehren.
Wir trauern um einen treuen Wegbegleiter und Freund. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.
  • Beitrag vom 20.03.2016

 

Liebe Wählerinnen und Wähler der SPD in Besigheim, Gemmrigheim und Walheim,
den treuen Wählern, die am Sonntag bei der Landtagswahl unserem Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey ihr Vertrauen geschenkt haben, herzlichen Dank. Leider hat es für ihn nicht gereicht seine erfolgreiche Arbeit für unsere Bürger fortzusetzen. Wir bedauern dies zutiefst und danken ihm für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit vorort. Wir wünschen Thomas Reusch-Frey weiterhin alles Gute.
Mit freundlichem Gruß
Bruno Kneisler, SPD- Ortsvereinsvorsitzender
  • Beitrag vom 4.02.2016

 

Stellungnahme der SPD- Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2016 der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 26. Januar 2016

Link zur Stellungnahme

  • Beitrag vom 04.01.2016

 

Landtagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey beim Neujahrskonzert

Beim Jahresauftakt mit der festlichen Musik des Steinhausorchesters in der Gemeindehalle nutzte der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey die Gelegenheit vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ein gutes neues Jahr zu wünschen und sich auszutauschen. Dazu gehörte auch Bürgermeister Albrecht Dautel und der Moderator des Abends, Jörg Frauhammer.

Der  persönliche Jahresrückblick des Abgeordneten zeigt, dass er am Leben der Gemeinde großen Anteil nimmt.  So berichtete er bei der Kirchengemeinde über seine Initiative für den arbeitsfreien Tag zum Reformationsjubiläum 2017 und sein Engagement als Christ in der Politik. Auch organisierte er im April 2015 eine Führung durch das Kraftwerk Walheim und lud im Mai als Sprecher des Arbeitskreises Ländlicher Raum, Abgeordnete und Experten zum Austausch über Weinanbau und -vermarktung, gemeinsam mit Bürgermeister Dautel nach Walheim ein. Im Oktober machte er sich ein Bild vom Ausbau des Feuerwehrareals und informierte sich über das Römerhaus.

In der Gaststätte auf der Burg lud er Interessierte zum Bürgergespräch ein.

  • Beitrag vom 25.11.2015

Klarheit bei Neckarbrücke

Initiative des Abgeordneten Reusch-Frey führt zu mehr Platz für Autos, LKWs, Radfahrer und Fußgänger

Besigheim. Nach diversen Initiativen und Anfragen des Abgeordneten Thomas Reusch-Frey bei Regierungspräsidium und Verkehrsministerium zur Sanierung der Neckarbrücke herrscht nun Klarheit. Hinsichtlich des Denkmalschutzes konnte jetzt geklärt werden, dass die ursprünglich vorgesehene Breite der Brücke über das Wehr nicht zukunftsfähig für den Bedarf für Autos, LKWs, Radfahrer und Fußgänger ist. Jetzt besteht die Genehmigung, dass parallel zur bestehenden Brücke ein zusätzliches Brückenbauwerk angebracht werden kann. Darauf sollen künftig die Fußgänger und Radfahrer ihren Platz haben.

„Dazu habe ich ein Schreiben vom Regierungspräsidium bekommen. Aus Sicht des Denkmalschutzes kann im Bereich der Wehrbrücke ein Geh- und Radwegsteg aus Stahl angeflanscht werden. Dieser Steg wird auf der neckarabwärts liegenden Seite der Brücke angebracht. Dies ist auch technisch machbar“, berichtet der SPD-Abgeordnete Thomas Reusch-Frey aus dem Antwortschreiben von Regierungspräsident Johannes Schmalzl.

Die Kosten werden auf rund 1,3 Millionen Euro geschätzt.

Thomas Reusch-Frey freut sich: „Für diese Lösung habe ich lange gekämpft. Sie bringt mehr Platz für alle Verkehrsteilnehmer und gewährleistet eine höhere Sicherheit für alle. Es ist gut, dass sich der Einsatz gelohnt hat.“

Die Umsetzung der Straßenbaumaßnahme L1115, Neckarquerung Besigheim ist nach Angaben aus dem Regierungspräsidium in zwei Stufen geplant. Zunächst erfolgt der Neubau des an die Wehrpfeiler angeflanschten Geh- und Radwegsteges im Bereich der Wehrbrücke. Im Anschluss daran werden der Ersatzneubau der Kanalbrücke mit einer verkehrssicheren Geh- und Radwegführung auf der Brückenkappe sowie der Ersatzneubau des Überbaus der Wehrbrücke durchgeführt. Es ist vorgesehen, mit den Arbeiten des Geh- und Radwegsteges Ende des Jahres 2016 zu beginnen.

„Klar muss auch gesagt werden, dass die Sanierung der Brücke mit Einschränkungen während der Bauzeit verbunden ist. Das ist aber leider nicht vermeidbar“, betont Thomas Reusch-Frey.

 

  • Beitrag vom 03.11.2015

Digitales Zeitalter macht Antike in Walheim lebendig:

Landtagsabgeordneter Reusch-Frey besucht das Römerhaus in Walheim

Museumslandschaft befindet sich im Wandel

Walheim. Es ist eine kleine unscheinbare Holzkiste und doch enthält diese die gesamte Technik für eine neue Art der Museumsführung. Ein kleiner Computer und ein Router erzeugen einen mobilen W-LAN access point. So ist es möglich auf Führungen durch den alten Ortskern von Walheim Filme, Fotos und Videos auf Smartphones und Tablets einzuspielen. „Dies verdient Anerkennung“, sagte der Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey bei seinem Besuch im Walheimer Römerhaus. Nicht ohne Grund hat der Förderverein des Römerhauses den Archäologieförderpreis des Land Baden-Württemberg erhalten. „Sensationell ist, dass die von Markus Lorch und Stefan Ernst entwickelte Software virtuell dort wieder römische Mauern entstehen lässt, wo der Zahn der Zeit bereits alle Spuren der Römer verwischt hat“, zeigte sich Thomas Reusch-Frey beeindruckt, weil das Römerhaus auf der Höhe der Zeit ist.

"Dies sei aber nur ein erster Schritt, hin zu einer neu konzipierten Ausstellung" so Ursula Oswald, die Vorsitzende des Fördervereins. Seit nunmehr drei Jahren arbeitet der Verein auf eine Modernisierung des gesamten Museums hin, um so mit attraktiveren Angeboten wieder mehr Besucher anzulocken. Ein großes Problem ist dabei die Finanzierung.  "Neben eigenen Mitteln und Geld aus Stiftungen sei man dringend auf Gelder aus der Landesdenkmalpflege und so schließlich vom Land angewiesen“, berichtete Bürgermeister Albrecht Dautel. Mit sinkenden Besucherzahlen haben allerdings viele Museen in Baden- Württemberg zu kämpfen. "Die Museumslandschaft befindet sich derzeit in einem Wandel", so Reusch-Frey, "dessen Ende derzeit noch nicht abzusehen ist". Umso wichtiger seien motivierte, ehrenamtliche Mitarbeiter in den Museen. Der Abgeordnete würdigte das unablässige Engagement des Fördervereins und der Gemeinde Walheim für ein lebendiges Museum.

Info:
Bei Fragen und Anregungen an den Abgeordneten können sich Bürgerinnen und Bürger an seine Büros wenden oder bei seiner regelmäßig stattfindenden Bürgersprechstunde vorbeikommen. Diese wird in der Presse und auf seiner Homepage www.reusch-frey.de angekündigt. Vom Team des SPD-Abgeordneten erreichen Sie im Bürgerbüro in Bietigheim-Bissingen, Blumenstraße 20 von Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 12 Uhr und am Mittwochnachmittag zusätzlich von 14 Uhr bis 18 Uhr, Gesine Schmid unter Tel. 07142/377491.

Im Landtagsbüro in Stuttgart ist Franziska Arnold von montags bis donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17 Uhr sowie freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15 Uhr für Sie da. Tel. 0711/2063753.

Der Abgeordnete ist per E-Mail unter info@reusch-frey.de erreichbar. Aktuelles wird auf der Homepage www.reusch-frey.de und der öffentlichen Seite auf Facebook unter “ThomasReuschFrey” veröffentlicht.

 

  • Beitrag vom 20.10.2015

 

MdL Thomas Reusch- Frey, SPD, besuchte Walheim- Gute Gespräche vor Ort

Aktuelle Themen von Bürgern angesprochen

 

Kürzlich besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey die Gemeinde Walheim um mit den Bürgern über die aktuelle Landespolitik zu diskutieren. Zuvor  traf er sich mit Bürgermeister Albrecht Dautel und  Feuerwehrkommandant Marco Horwarth auf der Baustelle des neuen Feuerwehrmagazins. Reusch-Frey war  beeindruckt über das Engagement der Bürger bei der Freiwilligen Feuerwehr und das Bauvorhaben für ein zentrales Feuerwehrmagazin. Er berichtete auch über das Gespräch mit dem Vorstand des Römerhauses über die weitere Zukunft dieses einmaligen überdachten Museums und die  Förderung durch die öffentliche Hand..

Im Bürgergespräch nutzten zahlreich erschienene Bürger die Gelegenheit, dem Landtagsabgeordneten ihre Sorgen und Nöte mitzuteilen. Zum Thema Kooperation Schule und Sportvereine wurde von Bürgern wert darauf gelegt, dass  in kleinen Gemeinden und kleinen Sportvereinen die hauptamtlichen Übungsleiter in den Vereinen fehlen um  nachmittags eine Kooperation anzubieten. Das sollte in den beteiligten Ministerien berücksichtigt werden. Zur Verkehrssituation in Walheim gab es vielfache Klagen. Gefordert wurde, dass die A 81  um die Standspur als Fahrspur verbreitert werden müsse. Nahezu täglich käme es zu Kilometer langen Staus. Dies sei unerträglich für die Autofahrer aber auch für die Umwelt.

Bürgermeister Albrecht Dautel nutzte die Gelegenheit, dem Landtagsabgeordneten einige Dinge mit auf dem  Weg, die unbedingt geändert oder  zurückgefahren müssten.

So werde die Entwicklung der Gemeinde Walheim durch die Landesplanung und hier insbesondere durch den Regionalverband behindert, ja sogar negativ beeinflusst. Walheim liege an der Entwicklungsachse und sei als  Entwicklungsort ausgewiesen, bekomme aber keine neuen Bebauungsflächen genehmigt. 3 Hektar zukünftiges Bauland sei geplant, nur führe der Regionalverband darüber eine Plausibilitätsprüfung durch, danach aber  nichts genehmigt werde. Hier müsse der Gemeinderat rasch handeln um schlimmeres zu verhindern. Walheim brauche für seine Entwicklung diese bereits ausgewiesenen Flächen. Die dringend benötigten Flächen für einen Nettomarkt würden ebenfalls nicht genehmigt. Verbittert sei die Bevölkerung auch darüber, dass Windradstandorte, so auch in Walheim, einfach abgelehnt werden.

Landtagsabgeordneter Reusch-Frey sagte der Gemeinde seine Unterstützung zu, wo er mit der Landespolitik oder den Landesbehörden etwas erreichen könne. Die Zeit laufe aber für die Gemeinde, der Wohnungsmangel sei in der Politik als dringend zu lösendes Problem angekommen. Belastende Bauvorschriften sollen, wie die Diskussion in der Politik zeige, aufgehoben oder zeitweise außer Kraft gesetzt werden.

Lobend wurde festgestellt, dass die Gemeinde Walheim bis heute fast die Hälfte mehr Flüchtlinge aufgenommen hat als vorgegeben. Der Gemeinderat in Walheim stelle sich diesen menschlichen Problemen.

Kreisrätin Shirley Haiber bedauert, dass Anerkennungsverfahren in Deutschland solange dauern. Familien mit Kindern seinen über 3 Jahre in einer Gemeinde, die Kinder in der Schule, Sprachkenntnisse gut, dann  käme plötzlich die Abschiebung. Dies sei unmenschlich und den ehramtlich Tätigen schwer zu erklären.

Abschließend warb Thomas Reusch-Frey für das neu geschaffene Schulsystem in Baden-Württemberg.

Vorsitzender Bruno Kneisler dankte  Thomas Reusch-Frey für den gelungenen „Walheimer Tag“ und das  Bürgergespräch. Das Motto des Abgeordneten: Nah an den Menschen, werde durch solche Veranstaltungen erfüllt.

  • Beitrag vom 12.10.2015

SPD-Stammtisch begrüßt Entscheidung des Besigheimer Gemeinderats zur Flüchtlingsunterkunft

Lob und Anerkennung für einstimmiges Votum

Kürzlich diskutierte der SPD-Stammtisch Besigheim die einstimmige Entscheidung des Besigheimer Gemeinderates zum Bau einer Unterkunft für 400 Flüchtlinge auf dem Gelände des früheren Übergangswohnheimes. Lob und Anerkennung gab es für die Entscheidung von den Versammlungsteilnehmern für Gemeinderat und Stadtverwaltung. SPD-Kreisrätin Shirley Haiber dankte der SPD-Gemeinderatsfraktion für ihren Einsatz und ihre Haltung in dieser Frage.“ In Besigheim wird über die Not der Menschen nicht nur diskutiert, es wird spürbar gehandelt. Der Landkreis braucht dringt in der Flüchtingsunterbringung die Unterstützung der Städte und Gemeinden“, führte Haiber aus.Vorsitzender Bruno Kneisler erinnerte an das frühere Aussiedlerwohnheim und an die soziale Betreuung durch kirchliche und freie Wohlfahrtsverbände. Hier gehe es nicht mehr ohne Fachkräfte.Natürlich werde auch weiterhin die ehrenamtliche Mitarbeit der Bürger dringend benötigt.Hierzu habe man in Besigheim gute Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht.

Mit großem Interesse verfolgten die Bürger die im Gemeinderat vorgelegten Planungen zum Enzplatz. Viele Anregungen und auch viel Zustimmung konnte Fraktionsvorsitzender Christian Herbst zu den Planungen entgegennehmen. „Wir sind dran, es ist gut, dass auch die Bürgerschaft an den Planungen beteiligt wird“ führte Herbst aus.  

  • Beitrag vom 14.09.2015

Schulkinder trafen im Rahmen des Sommerferienprogramms Thomas Reusch-Frey im Landtag

Die Politik einmal ganz nah erleben und spielerisch kennenlernen

Thomas Reusch-Frey stellt sich den Fragen der begeisterten Kinder und Jugendlichen

Stuttgart. Einmal wie Politiker diskutieren und abzustimmen, diese Möglichkeit gab der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey den knapp 100 Kindern und Jugendlichen beim Besuch des Landtags. Reusch-Frey freute sich sehr über das große Interesse an dem von ihm initiierten Landtagsbesuch im Rahmen der Sommerferienprogramme in Bietigheim-Bissingen, Steinheim, Walheim, Oberstenfeld und Löchgau. Nachdem die Schulkinder das Wahlverfahren des Ministerpräsidenten und die Arbeit der Politiker im Landtag kennengelernt haben, führten sie im Plenum ein eigenes Wahlverfahren durch. Danach stand ein neuer Ministerpräsident fest. Dieser erwählte seine Minister, wobei der Kultusminister für die Kinder von größter Bedeutung war, nachdem sie erkannten, dass er der Chef ihrer Lehrer ist. Anschließend stellte sich Thomas Reusch-Frey den Fragen seiner jungen Besucherinnen und Besucher. Vor allem die Flüchtlingspolitik beschäftigte die Kinder sehr. Dabei konnte Thomas Reusch-Frey seine frühere Arbeit als Religionslehrer einfließen lassen und fasste diese oft komplexen Themen anschaulich zusammen. Zum Schluss gab es Party-Pizza für alle, die vor der schönen Kulisse des Stuttgarter Opernhauses und Landtags in Form eines Picknicks gegessen wurde.

  • Beitrag vom 14.09.2015

Landtagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey (SPD) besuchte Gemmrigheim

Vor dem Bürgergespräch fand eine Ortsbegehung mit fachlicher Führung statt

Radwegverbindung zwischen Gemmrigheim und Besigheim muss verbessert werden

Gemmrigheim. Ortsvorsitzender Bruno Kneisler und die SPD- Gemeinderäte Dr. Jörg Frauhammer und Manfred Faißt aus Gemmrigheim veranstalteten gemeinsam mit dem SPD Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey einen Ortsumgang mit anschließendem Bürgergespräch in der Gemmrigheimer Traube. Thomas Reusch-Frey ist am Ort kein Unbekannter, zahlreiche Besuche hat er in letzter Zeit in Gemmrigheim hinter sich. Schule, Musikverein, Openair-Kino und der Gottesdienstbesuch Kirche waren dabei. So ist er dieses Jahr zum dritten Mal Mitglied der Jury des Rätschenwettbewerbs.
Zu Beginn des Vor-Ort-Termins in Gemmrigheim führten die beiden Gemeinderäte die Besuchergruppe zu den bemerkenswerten Punkten in der Gemeinde. Dazu gehörte das zum Teil bereits neubebaute Areal der früheren Papierfabrik, der Rohbau des von der Gemeinde gebauten Ärztehauses und die Schule mit Sportplatz und den Angebote der Schülerverpflegung und der Ganztagesbetreuung.
Im alten Ortsbereich wurde die aktuelle Landesförderung zur Sanierung angesprochen, für die sich der Landtagsabgeordnete eingesetzt hat. Gemmrigheim wurde hier berücksichtigt, zuletzt 2014 mit rund. 500 000 € Fördermittel.“ Wir wollen damit die Wohnqualtität in den alten Wohnquartieren für die Menschen verbessern. Nur so kann auf die Ausweisung neuer flächenfressender Baugebiete verzichtet werden“, äußerte sich dazu Thomas Reusch-Frey.
Breiten Raum nahm die Radwegverbindung zwischen Gemmrigheim und Besigheim ein. Sie müsse unbedingt verbessert werden, besonders für Schülerinnen und Schüler wie auch für Touristen. Jörg Frauhammer merkte an, dass seit Jahren über Einrichtung eines Radweges entlang der Besigheimer Straße (K 1623) diskutiert werde. Auch an eine Fuß-und Radwegbrücke über den Neckar wurde gedacht. Der Weg könnte leicht an den Radweg von Kirchheim nach Besigheim angeschlossen werden“, erläuterte Frauhammer. „Für Radfahrer brauchen wir einen sicheren Radweg“, ergänzte Manfred Faißt. Der Abgeordnete wird sich für eine Verbesserung der Radwegverbindung einsetzen.
Zur Landespolitik stellte der SPD- Abgeordnete im Rahmen des Bürgergesprächs in der Traube fest: „Grün-Rot macht im Land eine gute Arbeit. Niemand vermisse Herrn Mappus von der CDU. Ministerpräsident Kretschmann macht einen guten Job und die SPD stellt mit Nils Schmid einen kompetenten und erfolgreichen Finanz- und Wirtschaftsminister.“ Dass Baden-Württemberg sehr gut dastehe zeige sich in der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit in ganz Deutschland und sogar in Europa. Die Arbeitslosenzahlen seien auf einem erfreulichen Tiefststand. Die Wirtschaft im Land stehe sehr gut da, dafür arbeite die SPD im Landtag mit Nachdruck. Es gäbe keine dunklen Wolken, wie das CDU und FDP vorausgesagt hätten.
Dieser Tage stelle das Land  6000 Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen des Landes zusätzlich ein. Die Flüchtlingsaufnahme im Land werde durch eine beispiellose Willkommenskultur begleitet. Die Umfragen der letzten Tage zeigten, in der Bevölkerung gebe es eine Mehrheit für die Fortsetzung der Regierung.
Thomas Reusch-Frey wurde bereits für die Landtagswahl am 13. März 2016 nominiert und stellt sich zur Wahl, um bei den Wählerinnen und Wähler um ihr Vertrauen bitten und um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

  • Beitrag vom 11.08.2015

 

Kreisrätin Shirley Haiber und Vorsitzender Bruno Kneisler bei der Wahlkreiskonferenz in Bietigheim-Bissingen
Kürzlich vertraten die beiden den SPD-Ortsverein Besigheim/Gemmrigheim und Walheim bei der Wahlkreiskonferenz in Bietigheim-Bissingen. Sie sagten dem derzeitigen Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey die Unterstützung der Mitglieder im Wahlkampf zu." Thomas Reusch-Frey hat im Landtag gute Arbeit gemacht. Er hat sein Motto: Nah bei den Menschen- immer in die Praxis umgesetzt, das wollen wir auch weiterhin so haben, erklärte Bruno Kneisler
vor den Delegierten der Ortsvereine im Wahlkreises.
 
 
Foto: MdL Thomas Reusch-Frey, Kreisrätin Shirley Haiber und Bruno Kneisler
 
 
 
  • Beitrag vom 28.07.2015
 
Eine schöne Urlaubszeit 2015:
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Besigheim/Gemmrigheim und Walheim wünscht allen Bürgern und Mitgliedern eine  schöne und erholsame Urlaubszeit.
Allen die ehrenamtlich tätig sind, wünschen wir eine schöne Sommerpause. Den kranken Mitbürgern wünschen wir baldige Genesung.
Ihr SPD-Ortsverein Besigheim/Gemmrigheim und Walheim
im Auftrag
Bruno Kneisler, Vorsitzender
  • Beitrag vom 09.04.2015

 

Zahlreiche Projekte beschäftigen Gemeinderat und Stadtverwaltung im Jahr 2015 - Bürgermeister Steffen Bühler am SPD-Stammtisch zu Gast und beantwortet Fragen

 

Bürgermeister Steffen Bühler benutzte kürzlich die Gelegenheit am SPD-Stammtisch die zahlreichen Projekte, die zur Zeit den Gemeinderat und die Stadtverwaltung beschäftigen, vorzustellen.

Besonders wichtig war ihm die Tatsache, dass die Stadt Besigheim 2015 keine neuen Schulden aufnehmen wird. Die vielen Vorhaben könnten aber nur umgesetzt werden, wenn die Steuereinnahmen auch weiterhin in der jetzigen Höhe fließen.

Bürgermeister Bühler stellte die neue  Betreuungsgruppe für Kinder, die über ein Jahr alt sind, in der Liebensteiner Straße in Ottmarsheim vor.  Es sei beabsichtigt im Mai in Betrieb zu gehen. Damit komme man den Eltern entgegen, die ihre Kinder gern am Wohnort betreut haben wollen.

Breiten Raum nahmen die Überlegungen zur Gestaltung des Enzplatzes ein. Der Gemeinderat warte auf die Gestaltungsvorschläge der 5 Planungsbüros. Danach könne dann konkret an die Planungen gegangen werden. Heftig diskutiert wurde in diesem Zusammenhang die Schaffung weiterer notwendiger Parkplätze in Bahnhofs-und Enzplatzbereich. Es wurde u.a. auch vorgeschlagen an mehrstockige Parkdecks zu denken. Gerade in diesem Bereich sei die vorhandene Fläche begrenzt. Mit Blick auf die Finanzlage der Stadt könne die Umsetzung der Planung einschließlich neuer Parkierung nur in Abschnitten vorgenommen werden, gab Bühler zu verstehen.

Das Land hat kürzlich zur Stadtkernsanierung und hier zum Bau eines Stadtarchivs einen Sanierungzuschuß bewilligt, dafür sei die Stadt dankbar.

Zur Versorung älterer Menschen in Besigheim und Ottmarsheim berichtete der Bürgermeister, zur Zeit gebe es 90 altengerechte oder Betreute Altenwohnungen in Besigheim. In absehbarer Zeit sollen noch 16 Betreute Altenwohungen dazu kommen. Der Bedarf in der Kernstadt sei damit gedeckt. Leider gebe es kein solches Angebot im Stadtteil Ottmarsheim.Hier habe sich noch niemand gefunden um dort zu investieren. Grundätzlich müsse er feststellen, dass nicht alles, was in der Kernstadt abgeboten wird, es auch in Ottmarsheim geben kann. In diesem Zusammenhang wurde auch die zukünftige Nutzung des Waldhornareals im Blick auf Wohngelegenheiten für ältere Menschen angesprochen. Hier wurde von Bürgern nach einer möglichen Besigheimer Wohnbau gefragt. Hierzu meldete Bühler seine Bedenken an, auch was die notwendige Finanzausstattung einere solchen Städtischen Wohnbau betreffe. 

Die Stadt beobachte die Zukunft der Arztversorung in Besigeim sehr aufmerksam, sie wisse aber auch, dass die Stadt wenig Möglichkeiten hat, auf zukünftige Arztansiedlungen hinzuwirken.  Dies gelte auch für die Arztversorgung in Ottmarsheim. Die Kassenärztliche Vereinigung lehne eine Arztpraxis in Ottmarsheim strikt ab.

Mehrere Bürger liegt die Versorgung alter Menschen am Herzen, sowohl was die Altengerechten Wohnungen als auch die Arztversorgung in der Zukunft betrifft. Dies zeigte die ausführliche Diskussion und die vielfältigen Vorschläge und Überlegung hierzu aus der Mitte der Versammlung in Richtung Rathaus.

Bürgermeister Bühler begrüßte einen Zuschuß des Landes aus dem Touristiktopf. Mit ca 25 000 € fördert das Land zum erstenmal Besigheim im Touristikbereich zur Errichtung einer Aussichtskanzlei auf dem Niedernberg.

Ein Bürger bat den Bürgermeister, das Rathaus sollte sich mehr um Bürgernähe bemühen. Dies hätte in einigen Fällen aus seiner Sicht zu besseren Ergebnissen geführt. Er führte den Kinderspielplatz auf den Neckerle an, Eltern erwirkten nach Fertigstellung eine Veränderung. Eine Schutzhütte auf dem Schäuber sei abgerissen worden, ohne Vorwarnung. Weiter wurde eine Verbindungstreppe, die als Schulweg benutzt wurde, zwischen dem Wohngebiet Ingersheimer Feld und dem oberen Häslenweg, abgerissen. Dieser Weg ist seit Jahrzehnten ein tradioneller Schulweg, dieser sollte unbedingt erhalten bleiben mit Treppe. Bürgermeister Bühler sagte eine Prüfung letzterer Sache zu.

Vorsitzender Bruno Kneisler dankte Bürgermeister Steffen Bühler für seinen Besuch am SPD-Stammtisch.

  • Beitrag vom 24.03.2015

 

Martin Gemrig

Martin Gemrig im Alter von 87 Jahren gestorben

43 Jahre Mitglied der SPD, zweitältestes Mitglied im Ortsverein

Am 19. März begleitete eine große Zahl von Menschen Martin Gemrig auf dem Ottmarsheimer Friedhof auf seinem letzten Gang.Martin Gemrig wurde in Ottmarsheim am 10.7.1927 geboren und verstarb im Bietigheimer Krankenhaus am 13.März 2015 überraschend.Er war über viele Jahren Straßenmeister und damit auch allen in Ottmarsheim bestens bekannt.Er galt auch als sehr hilfsbereiter und handwerklich begabter Nachbar und Mitbürger.1974 baute er ein Haus in Walheim und lebte dort mit seiner Familie in der Silcherstraße bis zu seinem Tod. 2010 starb die Ehefrau von Martin Gemrig.

2012 konnte der SPD- Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler den Hochbetagten für 40 Jahre treue Mitgliedschaft in der SPD ehren und auszeichnen.Der trauernden Familie sprach der Vorsitzende die Anteilnahme der Mitglieder des SPD-OrtsvereinsBesigheim/Gemmrigheim und Walheim aus. Er versicherte den Angehörigen, dass die SPD-Mitglieder Martin Gemrig ein ehrendes Andenken bewahren werden


 

  • Beitrag vom 04.03.2015

 

25 Jahre Mitglied in der SPD Besigheim        

SPD Alt-Stadträtin Brigitte Hartmann geehrt

Kürzlich konnte der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler Altstadträtin Brigitte Hartmann für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD auszeichnen. Bei der Gemeinderatswahl am 22. Oktober 1989 wurde sie von der Bevölkerung auf der SPD-Liste Besigheim gewählt. Wenige Wochen später trat sie in die Partei ein. Brigitte Hartmann entstammt  einer sozialdemokratischen Familie, der Vater  war zu Lebzeiten viele Jahrzehnte Mitglied der Partei, auch der Sohn ist seit Jahren in der Partei. Die Jubilarin erhielt eine Urkunde, unterschrieben von Siegmar Gabriel, Niels Schmidt und Bruno Kneisler für 25 Jahren treue und aktive Mitgliedschaft.

Desweiteren wurden überreicht eine silberne Ehrennadel und ein bunter Blumenstrauß. In seiner Würdigung führte Bruno Kneisler aus, das Eintrittsjahr 1990 war in der deutschen Politik sicher das Interessanteste in der Nachkriegszeit. Der Fall der Mauer im November 1989, der friedliche Sturz des SED-Regimes und die Wiedervereinigung Deutschlands prägden. In der Kommunalpolitik gab es große Herausforderung zu lösen. So waren jahrelang zeitweise bis zu 300 Aus-und Übersiedler in Besigheim in einem neuen Übergangswohnheim untergebracht. Sie alle mußten auf dem freien Wohnungsmarkt Wohnraum finden, ebenso wichtig war in dieser Zeit, dass diese Menschen auch Arbeit im Raum Besigheim gefunden haben und sich und ihre Familien selbst versorgen konnten. Durch ihre frühere langjährige berufliche Tätigkeit bei der Diakoniestation Besigheim hatte sie einen besonderen Einblick in die sozialen Problemlagen der Familien und vor allem der älteren Aussiedler. Brigitte Hartmann war im Gemeinderat Besigheim tätig bis Ende 1994.

Bruno Kneisler gratuliert Brigitte Hartmann zum 25. Jubiläum

 

  • Beitrag vom 29.01.2015

 

Stellungnahme der SPD-Fraktion

zum Haushaltsplanentwurf 2015 der Stadt Besigheim

Gemeinderatssitzung am 27. Januar 2015

Hier der Link zur Rede :

 

 

  • Beitrag vom 04.02.2015

 

SPD-Ortsverein und die SPD Stadträte fordern: Eine separate Fußgänger- und Radwegbrücke über den Neckar in Besigheim

SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey erhält volle Unterstützung

 

Besigheim. Der SPD-Ortsverein Besigheim und die SPD- Gemeinderatsfraktion Besigheim fordern für den Ausbau und die Renovierung der Neckarbrücke in Besigheim eine separate Geh- und Radwegbrücke. Beide schließen sich in dieser Sache voll den Forderungen des SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Reusch -Frey an, dass die Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer das entscheidende Kriterium ist. „Bisher sehen die Lösungen der planenden Stellen vor, dass es bei der bestehenden Brücke bleibt. Dabei ist ein ausreichend breiter Geh- und Radweg mit 2,75 Meter baulich nicht durchgehend möglich“, macht Thomas Reusch-Frey deutlich. Dies verhindern denkmalgeschützte Bauwerke für die Stromgewinnung auf der Brücke. „Eine zusätzliche Brücke könnte während der Renovierungszeit zumindest für Fußgänger und Radfahrer weite Umwege ersparen“, ergänzt Gemeinderätin Sybille Reustle, die zusammen mit Veronika Sonntag und Thomas Reusch-Frey die Situation vor Ort besprochen hat.

Christian Herbst, SPD-Fraktionsvorsitzender im Besigheimer Rathaus, weist darauf hin, dass Besigheim als „schönster Weinort“ mit immer mehr Radtouristen rechnen muss. Auch die Unfallstatistik bei Radfahrern verlange dies. Die vorgeschlagene Lösung des Regierungspräsidiums hätte zur Folge, dass Radfahrer auch die Kfz-Fahrbahn benützen würden. Dadurch wären Unfälle vorprogrammiert. Nur eine separate Geh-und Radfahrerbrücke werde der Sicherheit der Schüler als Radfahrer und als Fußgänger gerecht.

Für den Vorstand der Besigheimer SPD gibt Bruno Kneisler dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey volle Unterstützung in dieser für Besigheim wichtigen Angelegenheit. „Hier wird eine wichtige Entscheidung für die Zukunft gefällt, die bei manchen noch nicht deutlich ist, aber jetzt eine richtige Weichenstellung braucht“, stellt Bruno Kneisler klar. „Es ist zu begrüßen, dass Regierungspräsident Johannes Schmalzl vor Ort zum Gespräch kommt, bei dem mögliche Varianten besprochen werden können“, blickt Reusch-Frey nach vorne. Ziel müsse aus Verkehrssicherheitsgründen auf jeden Fall eine separate Geh-und Radwegbrücke über den Neckar sein.

  • Beitrag vom 05.01.2015

 Irmgard Schäuffele - 90 Jahre alt - SPD Besigheim gratuliert
Das älteste Mitglied der Besigheimer Sozialdemokraten Irmgard Schäuffele feierte am Sonntag, den 4. Januar, ihren 90. Geburtstag. Unter den Gratulanten waren auch der SPD-Ortsveinsvorsitzende Bruno Kneisler und Vorstandsmitglied Christoph Köhler. Sie überbrachten einen bunten Blumenstrauß und die Glückwünsche der SPD-Mitglieder und der Mitglieder der SPD-Stadtratfraktion Besigheim.

Irmgard Schäuffele ist ca 50 Jahre Mitglied der SPD in Besigheim und erzählt heute noch gern über den Wiederbeginn der politischen Arbeit nach dem 2. Weltkrieg in Besigheim.

Bild (privat): Irmgard Schäuffele und Bruno Kneisler

 

  • Beitrag vom 22.11. 2014

3 weitere Stolpersteine in Besigheim - am Samstag 22. November 2014 war die Verlegung - Starke Beteiligung der Bevölkerung

SPD-Ortsverein Besigheim / Gemmrigheim und Walheim übernahm Patenschaft für Anna Maria  Difliff
 
Margit Stäbler-Nicolai, Rüdiger Erk und der Bildhauer Gunter Demnig aus Köln
 
Anna Maria Difliff, geb. am 17.August 1890 in Besigheim, war die Tochter des Weingärtners Gottlob Friedrich Difliff und wohnte zunächst in der Vorstadt 14, später in der Bietigheimer Straße 1. Sie wurde im Oktober 1937 mit der Diagnose "Schizophrenie" in die Heilanstalt Weinsberg eingeliefert und von dort aus nach Grafeneck in den Tod geschickt. Dies geschah am 19. August 1940.
 
Den Stolperstein für Anna Maria Difliff hat der SPD-Ortsverein gespendet. SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey hielt am Samstag für sie die Gedenkrede. Die Schülerinnen und Schüler der Realschulklasse 10 von Lehrer Christian Herbst gestalteten die Gedenkfeier.
 
Stolperstein Grossaufnahme
  • Beitrag vom 06.10.2014  

 

Neuer SPD Kreisvorsitzender in Besigheim zu Gast

Lars Barteit will SPD in Kreis wieder zusammenführen

Kürzlich konnte der Vorsitzende der SPD Besigheim/Gemmrigheim und Walheim Bruno Kneisler eine große Zahl an Mitglieder und Bürger  zum SPD-Stammtisch im Cafe Adler begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem neuen SPD Kreisvorsitzenden Lars Barteit aus Eberdingen. Dieser wurde im Juni des Jahres von den Delegierten der Kreiskonferenz zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Der seitherige Kreisvorsitzende Thorsten Majer aus Ingersheim zog seine Kandidatur zurück und trat zur Wahl nicht mehr an.

Lars Barteit besucht derzeit die Ortsvereine im Landkreis. Im Cafe Anker stellte er  sich vor: 40 Jahre alt, Jurist und derzeit als Regierungsdirektor im Kultusministerium beruflich tätig. Seit 1990 in der SPD und seit 2004 Gemeinderat in Eberdingen. Seit 2007 war er stellvertretender Kreisvorsitzender und seit 2009 in der Region aktiv.

„Ich werde dafür sorgen, dass der Kreisverband wieder politisch aktiv und geschlossen in der Öffentlichkeit auftritt. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind das Fundament jeder SPD-Politik“, stimmte Barteit die Zuhörer auf seine neue Amtszeit ein. Er sehe den Kreisverband in einer Rolle als Dienstleister für die Ortsvereine. Hier sollen neue Wege der Unterstützung ausprobiert werden.Verstärkt soll auch zukünftig die Fortbildung junger Mitglieder angeboten werden. Die Mitgliederwerbung müsse regelmäßig durchgeführt werden, auch zwischen den Wahlterminen. Auch politische Diskussionen wolle der Kreisvorstand anbieten, so seien Termine mit Dr. Brigitte Dahlbender vom BUND zu Thema Freihandelsabkommen geplant, weiter werde der wehrpolitische Sprecher der SPD Bundestagsfraktion Rainer Arnold in Ludwigsburg zur Situation der Bundeswehrinformieren.Sein besonderes Augenmerk liege auf der Kommunalpolitik, hier gelte es, die SPD Gemeinderatsfraktionen im Kreis in gemeindeübergreifenden Themen zu vernetzten und die Gemeinsamkeit zu stärken.

In der Aussprache verteidigte Lars Barteit die notwendige Entscheidung von Winfried Kretschmann im Bundesrat zur Asylfrage. Die massiven Angriffe aus der eigenen Partei gegen den Ministerpräsidenten seien nur schwer zu verstehen.Auf Befragen erklärte der neue Kreisvorsitzende, er werde nicht im Wahlkreis Neckar-Zaber  zum Bundestag zu kandidieren. Die anstehenden Aufgaben im Kreisvorstand hätten für ihn Priorität.Den SPD-Gemeinderatsfraktionen in Besigheim und Gemmrigheim bot er für die Zukunft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung an.

  • Beitrag vom 26.09.2014

 

Thomas Reusch-Frey kam zum Bürgergespräch auf dem Husarenhof:

Windenergie und Landwirtschaft standen im Fokus mit dem SPD-Landtagsabgeordneten

Besigheim. Der Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey war zusammen mit dem Sprecher der Besigheimer SPD-Gemeinderatsfraktion Christian Herbst und Altstadtrat Christoph Köhler bei einem Rundgespräch mit interessierten Bürgern auf dem Husarenhof. Dort gab es einen freundlichen Empfang: „Das gab es eigentlich noch gar nie, dass ein Landtagsabgeordneter auf den Husarenhof kommt“, sagte anerkennend ein Bürger. Ein lebendiger und kontroverser Meinungsaustausch fand zum Thema Windenergie statt. Infrage gestellt wurde von Bürgerinnen und Bürgern des Husarenhofs, dass sich die Windkraft in Süddeutschland lohne. Thomas Reusch-Frey bekannte sich klar zu Energiewende und auch zu Windrädern hier in Baden –Württemberg. „Hier bei uns ist bekanntlich der Energiebedarf sehr groß ist, deshalb ist es ratsam, die Energie möglichst standortnah zu erzeugen“, hob der SPD-Abgeordnete hervor. Bedenken bezüglich des Infraschalls wurden geäußert.

Wichtig ist für Thomas Reusch-Frey auch, dass eine verlässliche Energieversorgung gegeben sei. Aktuell könne auf fossile Energieträger nicht verzichten werden. „Die Energiewende ist erst am Anfang, an der Speicherung wird intensiv mit Unterstützung des Landes geforscht“, zeigt der Angeordnete auf. Dieser Bereich biete Arbeitsplätze in einer wichtigen Zukunftsbranche,

Einen breiten Raum im Gespräch mit Thomas Reusch-Frey nahm auch das Thema Landwirtschaft ein. Thomas Reusch-Frey begrüßte die Tatsache, dass es auf dem Husarenhof eine Hofladen gibt, der von vielen Kunden geschätzt wird. Er hoffe, so der Abgeordnete, dass der Hofladen die Durststrecke während des Straßenbaus gut überstehen wird. „Der Direktverkauf ist ein sehr gutes Standbein für die Zukunft. Die Bevölkerung kann sich sicher sein, gute, regionale Produkte zu erhalten und gleichzeitig die Bauern vor Ort zu unterstützen“, betonte Reusch-Frey.

Altstadtrat Christoph Köhler informierte zum Schluss der Begegnung noch über Vorgänge aus dem 19. Jahrhundert, die im Stadtarchiv nachgelesen werden können: „Wer sich beispielweise für das Verhältnis zwischen den Hofbauern und der Stadt interessiert findet hier spannende Texte“

  • Beitrag vom 18.09.2014

Solidarität und soziale Gerechtigkeit sind die Maßstäbe der SPD Politik
MdB Josip Juratovic in Besigheim zu Gast

Josip Juratovic zu Gast in Besigheim

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic besuchte kürzlich Besigheim und berichtete über seine Arbeit im Deutschen Bundestag. Große Sorgen bereiten ihm die vielen Kriegsschauplätze. Er sei 2005 in den Bundestag gekommen mit der klaren Vorstellung, keine Waffenexporte in Krisengebiete und keine Bundeswehreinsätze im Ausland. Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses werde er immer wieder vor Gewissensentscheidungen gestellt, ja zu Menschenrechten zu sagen, was bedeute, humanitäre Hilfslieferungen bis hin zu Waffenlieferungen zu beschließen. Chaos und Anarchie oder Leben in Freiheit für die betroffenen Menschen sei oft die Entscheidungsgrundlage. Er bedauere auch, daß in den vielen Krisengebieten mit Waffen und Gütern gewaltige Geschäfte und Gewinne gemacht werde. „ Niemand kann daher ausschließen, dass Waffen weiterverkauft werden“, stellte Juratovic fest, dies mache die Entscheidungen im Bundestag deshalb so schwer. Er fordere auch eine gemeinsame Haltung der EU zu den verschiedenen politischen Brennpunkten. „ Die zivilisierte Welt müsse den Menschen in Krisengebieten helfen, notfalls auch mit Waffenlieferungen, wenn dies nicht anders geht“, erklärte Juratovic.
Als Erfolge der SPD in der Großen Koalition stellte der Abgeordnete die Einführung des Mindestlohnes mit Kompromissen, die abschlagsfreie Rente ab 63 Jahre und den Einstieg in die doppelte Staatsbürgerschaft heraus. „ Wir mussten auch Kompromisse eingehen, aber die Handschrift der SPD ist auf jeden Fall zu erkennen“ führte der Abgeordnete aus. Frank-Walter Steinmeier und Andrea Nahles hätten mit ihren Vorstellungen in der deutschen Politik bereits viel erreicht. Das könne man auch an der Unruhe in der CDU und CSU erkennen, dort suche man vergeblich das Profil der Union in der Bundespolitik.
Heiß diskutiert wurde die Art und Weise der geheimen Verhandlungen des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA. Hier nimmt der Abgeordnete den Unwillen und die Empörung der Bürger aus Besigheim mit nach Berlin. Er will die Anliegen der Besigheimer Bürger mit Sigmar Gabriel besprechen. „Wir sind sauer, wie man mit uns als Bürger in dieser Sache umgeht und sind nicht bereit das weiter hinzunehmen“, fasste der Vorsitzende Bruno Kneisler die Diskussion zusammen.
Josip Juratovic forderte weiter, die EU müsse alle Möglichkeiten gegen Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa unternehmen. 30 bis 40 % Jugendarbeitslosigkeit dürfe nicht hingenommen werden, dies fördere radikale Strömungen in diesen Ländern.
Weitere Themen waren die anstehende Maut in Deutschland und die Aufstellung eines Infrastrukturpaketes. „ 80 Milliarden Euro brauche man für die Renovierung von Brücken, Verkehrsprojekten und den Ausbau der Autobahnen. Aber Vorsicht mit der geforderten Privatisierung in diesem Bereich“ stellte der Abgeordnete abschließend fest. In andere Feldern haben man damit keine guten Erfahrungen gemacht.
Bruno Kneisler dankte Josip Juratovic für seinen Besuch und überreichte als Dank Besigheimer Wein.

  • Beitrag vom 17.07.2014

MdL Thomas Reusch- Frey sagt weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit zu Landtag beschließt den Ganztag an Grundschulen in Land

Der Landtagsabgeordnete kam an einem nahezu historischen Tag der Schulpolitik nach Besigheim.

„ Seit fast 50 Jahren werden im Land Schulversuche mit Ganztagesbetrieb an zahlreichen Grundschulen  erfolgreich durchgeführt. Heute erst konnte die Grün-Rote Landesregierung dem Wunsch von 70 Prozent der Eltern erfüllen und die Ganztagesschule im Land per Schulgesetz einführen“ berichtete der Abgeordnete im Gasthaus Anker. Im Land seien es immerhin 2400 Grundschulen, die durch die Blockade von Schwarz-Gelb von dieser Entwicklung ausgeschlossen waren. Bis heute gebe es bereits 181 Grundschulen die die Ganztagesschule bereits beantragt haben. Wichtig sei auch, dass die Eltern über die Entscheidung der Schulkonferenz über den Ganztagesbetrieb  und dessen Ausgestaltung mit eingebunden seien. Natürlich sehe der Landtag auch die Notwendigkeit an diesen Schule ein gesundes Mittagessen für die Schüler einzuführen.

Diese Aufgabe habe der Landtag den Kommunen übertragen und werde auch die notwendigen Finanzmittel dazu bereitstellen.

In Sachen Fuß-und Radweg neben der Neckarbrücke erklärte Reusch-Frey, er sei mit der Stellungnahme und Ablehnung einer separaten Brücke nicht einverstanden. Die Begründung, dieser Übergang sei wirtschaftlich nicht vertretbar, könne er  nicht akzeptieren. Gerade als Schul-und Radweg komme dem Übergang eine besondere Bedeutung zu. Er werde sich erneut an das Verkehrsministerium wenden und verlangen, dass die Ablehnung sachlich ausführlich begründet wird.

Thomas Reusch-Frey begrüßte, dass der SPD-Ortsverein die Patenschaft für einen Stolperstein übernommen hat. Zur vorgesehenen Verlegung Ende November komme er gern nach Besigheim.

Weiter wurde diskutiert über die künftige räumliche Unterbringung des Amtsgerichts in Besigheim sowie die Ausschilderung von Radwegen in Richtung Besigheim.

Heftig diskutiert wurde das Steillagenförderprogramm des Landes, das im Raum Besigheim immer noch auf heftigen Widerstand stößt. „ Mit dem Landeszuschuß zum Weinanbau in Steillagen soll die Kulturlandschaft im Neckartal erhalten  und nicht der Weinpreis subventioniert werden“ führte der Landtagsabgeordnete aus. Er werden in den nächsten Monaten den Kontakt zu den Weinbauvertretern aufnehmen und für das Landesprogramm werben.

SPD-Vorsitzender Bruno Kneisler legte abschließend großen Wert auf die Tatsache, dass die örtliche Politik sehr eng mit der Landespolitik verbunden sei. Hier sei deshalb eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den SPD Gemeinderäten und dem Landtagsabgeordenten wichtig.

Für die gute Zusammenarbeit dankte er dem Abgeordneten.

 

 
  • Beitrag vom 12.07.2014

Bürger nutzen Gelegenheit zum Gespräch beim kommunalpolitischen Frühschoppen

Moderator Altstadtrat Christoph Köhler konnte am Samstag zum Kommunalpolitischen Frühschoppen der SPD Besigheim zahlreiche Bürger und die neugewählten Mitglieder des Gemeindrats und des Kreistags begrüßen. Nach einer persönlichen Vorstellung,verbunden mit  Berichten über ihre Erfahrungen aus dem Wahlkampf, stellten sie sich den Fragen der Bürger.

„Es kann losgehen, man spürt den vorhandenen Tatendrang der Neugewählten“, stellte der Moderator fest. Kreisrätin Shirley Haiber hatte in den letzten 3 Wochen bereits 3 Fraktionssitzungen in Ludwigsburg, es gelte, die Ausschussbesetzungen auf den Weg zu bringen. Sie wird Mitglied im Sozialausschuss des Landkreises sein. Dies sei ihr Wunsch gewesen. Dieser Ausschuss ist unter anderem für die Versorgung alter Menschen zuständig. „Hier kann ich viele Erfahrungen aus den täglichen Kontakten mit älteren Menschen einbringen“ fügte Shirley Haiber hinzu.

Die neuen SPD-Stadträte Christian Herbst, Sibylle Reustle und Eva Herbst-Schetter zeigten in ihren Beiträge auf, wo sie ihre Schwerpunkte in  Arbeit auf dem Rathaus sehen. Es werde auch darum gehen, neue Ideen in den Rat einzubringen. Es dürfe nicht sein, dass bereits über Jahre laufende Projekte alle Energien im Rat und in der Verwaltung binden. Neue Ideen sind notwendig in Sachen Stadtentwicklung und Tourismus, hier müssen Wege gefunden werden, die Interessen der Altstadtbewohner mit dem Tourismus in Einklang zu bringen. Ein wichtiger Punkt in der Zukunft sei sicher die Neugestaltung des Waldhorn-Areals. Eventuell könnten dort generationsübergreifende Wohnformen entwickelt und angeboten werden.

Auf jeden Fall werde es darum gehen, die Interessen der Wohnungssuchenden in den Vordergrund zu stellen. Solche Projekte dürfen auf keinen Fall Immobilienspekulanten überlassen werden. In diesem Zusammenhang wurde auch vorgeschlagen an eine eigene städtische Wohnbaugesellschaft in Besigheim zu denken. In mehreren Städten in der Umgebung habe man damit gute Erfahrungen gemacht.

Christoph Köhler dankte den Neugewählten für ihre Vorstellungen und Ideen, den Bürger für die guten sachlichen Beiträge.

  • Beitrag vom 18.06.2014

SPD Besigheim/Gemmrigheim und Walheim feiert Stimmenkönig Jörg Frauhammer- Vorstand sehr zufrieden mit den Wahlergebnissen vom 25. Mai

Dank an die Wähler

Laut einem Bericht in der Tagespresse ist Dr. Jörg Frauhammer König der Stimmenkönige im Landkreis Ludwigsburg bei der Kommunalwahl 2014. Das war für den Vorstand des Ortsvereins, dem Frauhammer seit Jahren angehört, ein Grund zum feiern. „Respekt und Anerkennung für das tolle Ergebnis zur Gemeinderatswahl in Gemmrigheim, die Wähler haben dein ehrenamtliches Engagement gewürdigt und belohnt, wir alle sind stolz auf deine Leistung“, stellte Vorsitzender Bruno Kneisler fest. Die SPD- Gemeinderatsliste in Gemmrigheim hatte 3 Kandidaten aufgestellt, alle 3 Bewerber wurde gewählt. Die neue Fraktion: Dr. Jörg Frauhammer, Manfred Faißt und Elke Hamburger.

Sehr zufrieden zeigte sich der Vorstand auch mit der der Gemeinderatswahl in Besigheim. Wiederum errang die SPD-Liste 3 Mandate. Im Vergleich zur Wahl 2009 konnte die Liste knapp 2000 Wählerstimmen hinzu gewinnen. Der Vorsitzende dankte allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft sich dem Wähler zur Auswahl zu stellen. Die neue Fraktion: Christian Herbst, Fraktionsvorsitzender, Sibylle Reustle und Eva Herbst-Schetter.

Shirley Haiber gelang es mit einer guten Mannschaft bei der Kreistagswahl den 2009 verlorenen Kreistagssitz zurück zuholen. „Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, da zwei andere Listen zahlreiche Bürgermeister als Kandidaten aufbot“, stellte Kneisler heraus.

Sehr zufrieden zeigte sich der Vorstand zum Ergebnis der Europawahl. In Besigheim gab es ein Plus im Vergleich zur Wahl von 2009 mit 6,6 %, in Gemmrigheim mit 4,1 %, in Walheim mit 6,1 % in Mundelsheim mit 4,6 % und in Hessigheim mit 2,2 %. „ Die Wähler haben der SPD wieder ihr Vertrauen geschenkt, jetzt gilt es, dies durch gute Politik in Brüssel und Berlin zu rechtfertigen“, dies schloss  Bruno Kneisler  in den Dank an Wähler und Wahlhelfer mit ein.

  • Beitrag vom 27.04.2014

Außenanlagen Kindergarten Wörth ein großes Stück weiter            

Christoph Schulz vom Ingenieurbüro aus Nordheim staunte nicht schlecht, als sich am Samstag knapp 20 Bürger, darunter Eltern von Kindergartenkindern, jugendliche Mitarbeiter der Firma Komet und eine starke Gruppe der SPD- Gemeinderatskandidaten aus Besigheim  zum Arbeitseinsatz freiwillig meldeten.

Schnell wurde nach Fähigkeiten und Kenntnissen eingeteilt. Hier Holz, da Mauern und Erdarbeiten. Es wurde angepackt. Viele Besucher und Zaungäste waren überrascht, was „Laien“ so alles können.

Dank der freundlichen Anleitungen von Ingenieur Christoph Schulz konnten die Helfer ihr Bestes geben. Unterbrochen wurde die Arbeit durch ein gemeinsames Vesper, zu dem die beiden Elternvertretungen von Kindergarten und Kinderhaus  eingeladen hatten. Michael Ungar, Gemeinderatskandidat, der den Arbeitseinsatz der SPD- Bewerber spontan organisiert hatte, war ebenfalls sehr zufrieden mit den erledigten Arbeiten. „Wir kommen gerne wieder und packen weiterhin mit an“ so Ungar zu den Verantwortlichen auf den Elternseite.

  • Beitrag vom 15.04.2014

SPD Mitglieder in Besigheim/Gemmrigheim und Walheim: Vorstand einstimmig wiedergewählt

Bruno Kneisler und Christian Herbst weiter an der Spitze der SPD

Zur diesjährigen Jahresmitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Besigheim/Gemmrigheim und Walheim konnte der Vorsitzende Bruno Kneisler kürzlich eine große Zahl von Mitgliedern und Gästen im Sportstättenrestaurant Besigheim begrüßen.

Die Mitglieder gedachten mit einer Schweigeminute dem am 11. Januar  im Alter von 54 Jahren verstorbenen Altstadtrat Joachim Stark. Er war über 32 Jahre Mitglied der SPD und gehörte 11 Jahre dem Besigheimer Gemeinderat an.

In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an die Bundestagswahl im September, an die Mitgliederbefragung zur Großen Koalition und die von Thorsten Majer mitorganisierten erfolgreiche Menschenkette gegen Rechts im Juli letzten Jahres, die auch durch Besigheim führte.

Der Mindestlohn, die Rente mit 63 Jahren und die Bekämpfung der Altersarmut seien z.B. SPD Anliegen, die jetzt auf jeden Fall in der Großen Koalition in Berlin umgesetzt werden müssen.

Die Handschrift der SPD sei in der Regierungsarbeit gut zu erkennen, nur damit sei das Mitregieren in Berlin den SPD-Wählern zu erklären.

Dank und Anerkennung sprach der Vorsitzende den SPD-Gemeinderäten für ihre Arbeit in Besigheim, Gemmrigheim und Walheim im Namen aller Mitglieder aus. Ebenfalls dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey für seine gute Arbeit für die Bürger im Wahlkreis.

Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse:

Bruno Kneisler als Vorsitzender und Chrsitian Herbst als Stellvertreter wurden einstimmig im Amt für weitere 2 Jahre bestätigt. Ebenso einmütig wurde als Beisitzer in den Vorstand gewählt: Shirley Haiber, Christoph Köhler, Dr. Jörg Frauhammer, Wolfgang Schütz und Stefan Ernst.

Als Delegierte vertreten den Ortsverein nach außen: Christian Herbst, Shirley Haiber, Frank Jakob, Bruno Kneisler, Wolfgang Schütz, Stefan Ernst, Jürgen Bäurle und Bernd Spahr.

  • Beitrag vom 14.04.2014

SPD Besigheim ehrt langjährige Mitglieder- Zusammen 140 Jahre Mitgliedschaft

Dank, Urkunden und silberne Ehrennadeln wurden überreicht

 

Der SPD-Ortsverein Besigheim/Gemmrigheim und Walheim konnte auch dieses Jahr wieder langjährige Mitglieder auszeichnen. 40 Jahre Mitglied in der SPD ist Sibylle Junginger, Besigheim.

Dank und Anerkennung für die treue Mitgliedschaft sprach ihr der Ortsvorsitzende Bruno Kneisler aus. Das Eintrittsjahr 1974 hatte besondere politische Höhepunkte, sie fanden besondere Aufmerksamkeit. Er überreichte der Jubilarin die Urkunde, unterschrieben von Sigmar Gabriel, Nils Schmid und Bruno Kneisler. Dazu gab es die silberne Ehrennadel der Partei sowie Blumen.

25 Jahre Mitglied in der SPD  sind Helgard Cramer, Gerd Naumann, Eija Schütz und Rainer Wesenberg. Auch sie wurden für treue Mitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet mit Urkunden und Ehrennadeln. Schnell kam das Eintrittjahr 1989 anhand einiger geschichtlichen und politischen Ereignissen wieder in Erinnerung. Dazu gehörte herausragend der Fall der Berliner Mauer und der Zusammenbruch des Sowjetunion. „ Massive, mutige und friedliche Bürgerproteste in der DDR führten zum Zusammenbruch des SED- Regimes“, stellte Kneisler heraus.

 

  • Beitrag vom 27.03.2014

SPD Besigheim wählt Kandidaten zur Gemeinderatswahl

 8 Frauen stellen sich den Wählern am 25. Mai

Zur Aufstellungsversammlung hatte der SPD-Vorsitzende Bruno Kneisler  kürzlich eingeladen.

18 Bewerberinnen und Bewerber  stellten sich der Versammlung vor.  Auf der SPD-Liste stehen neben 10 Männern auch 8 Frauen, die sich um das Vertrauen der Wähler am 25. Mai bei der Gemeinderatswahl bewerben.

Versammlungsleiter Bruno Kneisler betonte, es sei gelungen, auch jüngere Kandiatinnen und Kandidaten, darunter Neubürger und Alteingesessene, zu gewinnen. Daneben kandidieren aber auch  Bürger mit langjähriger Berufserfahrung. Ein breites Spektrum zeigt sich bei den ehrenamtlichen Tätigkeiten. Sie reichen von vielfätigen Tätigkeiten in vielfältigen Vereinsleben, im Schulbereich, im Sport, im Kulturbereich  sowie im gewerkschaftlichen Engagement. In geheimen Wahlen wurden folgende Kandidaten nominiert:

1.Christian Herbst, Realschullehrer, Turmstr. 11/1 ; 2. Sibylle Reustle, Bautechnikern und Bauleiterin, Türkengasse 3; 3. Michael Ungar, Dipl.Wirtschaftingenieur im Vertrieb, Finkenweg 14; 4. Eva Herbst-Schetter, Dipl.Soz.Pädagogin, Flurweg 7; 5. Wolfgang  Harsch, Sonderschullehrer, Pfarrgasse 14; 6. Larissa Schwarz, Hausmeisterin, Schulweg 10; 7. Philip Huber, Dipl. Betriebswirt,  

Neckarblick 18;  8. Silke Grüdl, med. Fachangestellte, Fasanenweg 4; 9. Frank Jakob, Lehrer, Christofstr.4; 10. Sophie Holmgren-Weigel, Angestellte, Eberhard-Frohnmayer-Str. 7; 11. Wolfgang Leder, Rentner, Goethestr. 4; 12. Mechthild König, Sozialpädagogin, Schillerstr. 1; 13. Walter Schmidt, Rentner, Albert-Schweitzer-Str.3; 14. Katharina Kneisler-Udroiu, Lehrerin, Eberhard-Frohnmayer-Str. 6; 15. Bastian Arleth, freigest. Betriebsrat, Aiperturmstr.1; 16. Hanne Kreuziger, Oberstudienrätin, Neckarblick 21; 17. Jürgen Bäurle, Unternehmensberater, Elser-Ring 24; 18. Bernd Spahr, Angestellter, Beim Wurmberg 9.

 

  • Beitrag vom 03.03.2014

SPD-Liste mit 7 Personen für Kreistagswahl aufgestellt.

Ex-Stadträtin Shirley Haiber führt die Liste an

Kürzlich konnte der Besigheimer SPD-Vorsitzende Bruno Kneisler die Delegierten der Ortsvereine Löchgau-Freudental und Besigheim im Sportstättenrestaurant in Besigheim zur Aufstellungsversammlung begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Vorsitzenden  Robert Fiesel und den Kandidaten, die sich nacheinander den Delegierten vorstellten. In geheimen Wahlen stellten die Delegierten folgende SPD- Liste für den Wahlkreis 10 Besigheim auf: 1. Shirley Haiber aus Besigheim, Physiotherapeutin. 2. Thomas Makowiec, Busfahrer, Löchgau. 3. Bernd Gerstetter, Technischer Fachwirt, Walheim. 4. Diethard Schwochert, Feinblechner und Betriebsrat i.R., Gemmrigheim. 5. Hans-Jürgen Brockhaus, Realschullehrer i.R., Freudental. 6. Rudolf Fischer, Werkzeugmacher und Betriebsrat, Löchgau. 7. Karl-Heinz Römer, Betriebswirt und Gesamtbetriebsratsvorsitzender i.R., Mundelsheim.

Zum Wahlkreis 10 Besigheim gehören die Orte Besigheim, Löchgau, Freudental, Walheim, Gemmrigheim, Hessigheim und Mundelsheim. Die Spitzenkandidatin Shirley Haiber rief die Kandidaten auf, mit ihr zusammen einen sachbezogenen Wahlkampf zu führen, mit dem Ziel, dass die SPD im Wahlkreis Besigheim wieder  im Ludwigsburger Kreistag vertreten ist.

 

 

Bruno Kneisler

  • Beitrag von Mittwoch, 29.01.2014

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Haushalt 2014 der Stadt Besigheim Gemeinderatssitzung vom 28. Januar 2014 Die Haushaltsrede zum download: Für eine nachhaltige Kommunalpolitik

 
  • Beitrag von Mittwoch, 21.08.2013

Pressemitteilung SPD-Wahlkreiskandidat Thorsten Majer unterstützt Innenminister Gall im Bestreben einer Verschärfung des Waffengesetzes: Pressemitteilung

  • Beitrag von Montag, 22.07.2013

Thorsten Majer, SPD, auf Wahlkampftour in Besigheim, Ottmarsheim und Walheim- Roter Grill der Anziehungspunkt auch für Gespräche mit dem Kandidaten Der Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis Neckar- Zaber Thorsten Majer hatte letzte Woche ein volles Programm. Wertschätzungen von BürgernInnen, die ehrenamtlich Hervorragendes leisten, Hausbesuche in verschiedenen Wohngebieten und Gespräche am Roten Grill mit Bürgern, führten ihn nach Besigheim, Ottmarsheim und Walheim. Bruno Kneisler, SPD-Ortsvorsitzender, begleitete Thorsten Majer und sein Wahlkampfteam bei allen Aktionen und konnte Besonderheiten vor Ort dem Bundestagskandidaten vorstellen. Besucht wurden auch das Römermuseum und das Jugendendhaus in Walheim. Sehr guten Anklang fand der Rote Grill in Walheim und Besigheim. Bei einer roten Wurst und kalten Getränken nutzten zahlreiche Bürger die Gelegenheit um mit dem Kandidaten ein persönliches Gespräch zu führen. Trotz großer Hitze folgte am Samstag in Besigheim eine große Zahl von Bürgern der Einladung des Ortsvereins zu einer Stadtführung mit sozialgeschichtlichem Hintergrund. Mit dabei war auch Thorsten Majer und seine Frau. Altstadtrat Christoph Köhler zeigte anhand von einzelnen Häusern und Einrichtungen auf, wie einfache Leute, Bauern und Handwerker in Besigheim früher lebten. Höhepunkte waren bei der Führung der Waldhornturm, der Fasskeller in der Alten Kelter, das Eindachhaus in der Entengasse, das „Obama-Haus“ und das Rathaus. Am Freitag wird Thorsten Majer Gemmrigheim besuchen. Alle BürgerInnen von Gemmrigheim sind herzlich zum Roten Grill eingeladen.

 
  • Beitrag von Montag, 03.06.2013

Radwegverbindung aus Richtung Ludwigsburg wird beschildert Beim letzten SPD-Stammtisch mit Bürgermeister Bühler im vergangenen Februar kam das Thema Radweganbindung aus Richtung Ludwigsburg zur Sprache. Bekanntlich endet dieser Radweg an der Gemarkungsgrenze zwischen Freiberg und Ingersheim abrupt. Es wurde angeregt, die vorhandenen Landwirtschaftswege so zu kennzeichnen, dass eine durchgängige Verbindung bis Besigheim entsteht. Auf der letzten Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins konnte der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler erfreut mitteilen, dass Bürgermeister Bühler diese Anregung aufgegriffen hat. Laut einer Email-Nachricht des Bürgermeisters hat der Radsportverein eine Route auf den vorhandenen Feldwegen ausgearbeitet. Die Zustimmung der Gemeinde Ingersheim liegt vor. Bühler hat nun das Landratsamt gebeten den Radweg auszuweisen und zu beschildern. Für die Besigheim Sozialdemokraten ist dies ein kleiner Teilerfolg. Die Radwegverbindung zwischen Wartturmsiedlung bzw. Husarenhof und Kernstadt, die beim Umbau der L1113 im vergangen Sommer nicht gebaut wurde, fehlt schließlich immer noch. Auch der dringend nötige Schulradwegplan für Besigheim lässt auf sich warten. Da wird die Geduld der Besigheimer Sozialdemokraten schon strapaziert. Schließlich hatten die SPDler im Besigheimer Gemeinderat bereits im Jahr 1973 einen Radwegplan für Besigheim gefordert. Auch die Tatsache, dass die SPD dieses Jahr 150 Jahre alt wird und im Laufe ihrer Geschichte oft erlebt hat, wie langsam die Mühlen mahlen, ist nicht gerade ein Trost.

  • Beitrag von Mittwoch, 17.04.2013

Menschenkette gegen Rechts am 6. Juli durch Besigheim SPD- Jahreshauptversammlung auch mit Blick zurück Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Besigheim/Gemmrigheim und Walheim konnte kürzlich Vorsitzender Bruno Kneisler eine große Zahl von Mitglieder und Gäste begrüßen. Unter ihnen der Kreisvorsitzende Thorsten Majer, die Fraktionsvorsitzenden Veronika Sonntag, Besigheim, und Dr. Jörg Frauhammer Gemmrigheim. Die Mitglieder gedachten dem im letzten Jahr verstorbenen Werner Metzger, der 2012 für 40 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt werden konnte. Der Vorsitzende blickte in seinem Rechenschaftsbericht zurück auf die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr, die zahlreichen SPD Stammtische mit Diskussionen zu allen politischen Themen. Interessant war wiederum der Besuch von Bürgermeister Steffen Bühler am Stammtisch, aktuelle kommunal -politsche Angelegenheiten wurden diskutiert. Der Besuch des Landtagsabgeordneten Thomas Reusch -Frey in Besigheim mit einer Betriebsbesichtigung, dem Angebot einer Bürgersprechstunde, einer Gesprächsrunde mit SPD-Gemeinderäten aus Besigheim, Gemmrigheim und Walheim über Berührungspunkte mit der Landespolitik füllten den Besuchstag aus. Am Abend besuchte er den SPD-Stammtisch und stellte sich den Fragen der Bürger zur Landespolitik. Großes Interesse fanden auch die kommunalpolitischen Frühschoppen in Besigheim, die sich überwiegend mit der Sicherheit für Radfahrer beschäftigte. Bereits im Juni 1973 beantragten die SPD Gemeinderäte einen Radwegplan für Besigheim, er fehle bis heute. Dank und Anerkennung sprachen die Mitglieder Shirley Haiber für ihre Arbeit als Stadträtin in Besigheim aus. Sie war von 2004 bis 2012 Mitglied im Gemeinderat, 2 Jahre davon als Fraktionsvorsitzende. Eine Krankheit zwang sie leider ihr Ehrenamt aufzugeben. Im Juli 2012 wurde sie im Gemeinderat verabschiedet. Für den Ortsverein überreichte Kneisler als Zeichen des Dankes und er Anerkennung ein Blumengebinde an Shirley Haiber, verbunden mit guten Wünschen für die Zukunft. Am 6. Juli findet eine Menschenkette gegen Rechts von Heilbronn bis Bietigheim statt. Sie führt auch durch Besigheim. Die SPD Besigheim hat hierzu aktive Teilnahme zugesagt. Erstaunlich ist, dass CDU und FDP ihre Teilnahme abgesagt haben. Abschließend beantwortete Bundestagswahlkandidat Thorsten Majer Fragen zum bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Der SPD Ortsverein sagte ihm volle Unterstützung zu. Ortsvorsitzender Kneisler dankte abschließend den Vorstandsmitgliedern und SPD-Gemeinderäten in Besigheim, Gemmrigheim und Walheim für die im letzten Jahr geleistete Arbeit.

  • Beitrag von Mittwoch, 17.04.2013

Dank und Anerkennung für treue Mitgliedschaft in der Besigheimer SPD- 3 langjährige Mitglieder bringen es zusammen auf über 105 Jahre in der Partei Der SPD Ortsverein Besigheim/ Gemmrigheim und Walheim konnte auch dieses Jahr wieder Mitglieder ehren, die 25 oder 40 Jahre Mitglied in der Partei sind. Dazu kam der Kreisvorsitzende und Bundestagswahlkandidat Thorsten Majer nach Besigheim um die Jubilare auszuzeichnen. 25 Jahre in der Partei ist Norbert Weller , 40 Jahre sind Irmgard Schäuffele und Klaus Cavada, alle in Besigheim wohnhaft. Majer machte eingangs einen politischen Rückblick in die Jahre 1972/73. Es war die Zeit der größten Wahlerfolge der SPD mit Willy Brandt. Bei der Bundestagswahl am 19.November 1972 siegte die sozial-liberale Koalition. Die SPD erhielt 45,8 %, die Union 44,9% und die FDP 8,4 % bei einer Wahlbeteiligung von über 90 %. Brandt und Scheel konnten ihre erfolgreiche Ostpolitik fortsetzen, unterstützt von einer großen Mehrheit der Wähler. Dies gegen einen erbitterten Widerstand der Union. Rainer Barzel wollte mit der Union und allen Mitteln die neue Ost-und Friedenspolitik in Europa verhindern. In dieser Zeit traten Irmgard Schäuffele, sie ist zur Zeit das ältestete Mitglied mit 88 Jahren im Ortsverein, und Klaus Cavada in die SPD ein. Für diese treuen Mitgliedschaften gratulierten der Kreisvorsitzende Majer und Ortsvorsitzender Bruno Kneisler den Jubilaren und überreichten die Ehrenurkunden, Ehrennadeln sowie persönlichen Geschenke. Irmgard Schäuffele blickte zurück in die damalige Zeit. „Otto Weidenbacher hatte mich seinerzeit in die SPD geworben, bei uns in Besigheim war immer was los. Es machte Spaß dabei zu sein. Auch die Geselligkeit kam nie zu kurz“, erinnerte sich die Jubilarin. Klaus Cavada, selbständiger Rechtsanwalt und langjähriger SPD-Vorsitzender in Besigheim, erinnerte in seinem Rückblick an die damaligen Hindernisse, die sich SPD-Mitgliedern in den Weg stellten. So musste seinerzeit seine Frau bei ihrem Chef erscheinen, der ihr mitteilte, die Firma sehe es nicht gern, dass ihr Ehemann morgens am Bahnhof SPD Prospekte verteile.In dieser Richtung habe sich in den letzten Jahren viel verändert, hier habe die SPD vieles erreicht. Bruno Kneisler konnte außerdem auf ein besonderes Jubiläum verweisen. Aus der SPD-Festschrift aus dem Jahr 1991 können entnommen werden, dass vor 40 Jahren, am 16. Juni 1973, die SPD-Gemeinderatsfraktion den Antrag gestellt habe, einen Radwegkonzeption für Besigheim zu erstellen. Gefordert wurde insbesondere ein Rad-und Wanderweg zum Stadteil Ottmarsheim, sowie dem Weiler Husarenhof. Weiter wurden genannt notwendige sichere Radwege nach Walheim, Hessigheim und Mundelsheim. Aber auch die Anbindung von Radwegen der verschiedenen Neugebiete, insbesondere Löchgauer Feld und Schäuber waren gefordert. Dem Bundestagskandidaten Thorsten Majer galten die besten Wünsche für einen erfolgreichen Wahlkampf, eine tatkräftige Unterstützung aus Besigheim wurde zugesagt.

 

  • Beitrag von Dienstag, 12.03.2013

Möglichst hohe Sicherheit auf dem Weg zur Schule schaffen Der Besigheimer SPD-Ortsverein hat sich am Samstag mit Bürgern der Stadt getroffen, um über den neuen Radschulwegplan zu informieren. Hierzu konnte man den Bietigheimer Bernhard Krumwiede als Referent gewinnen. Die Bietigheimer Arbeitsgemeinschaft Radschulwegplan, die er federführend leitet, hat kürzlich für ihre Aktivitäten den baden-württembergischen Verkehrspräventionspreis gewonnen. Nach einem sehr informativen Vortrag wurde dann über die Situation in Besigheim diskutiert. Der stellv. Ortsvereinsvorsitzende Christian Herbst informierte die Bürger darüber, was die Besigheimer Arbeitsgemeinschaft schon auf den Weg gebracht hat. „Wir wollten zuerst den Ist-Zustand erfassen, damit wir wissen, auf welchen konkreten Wegen die Schülerinnen und Schüler zur Schule kommen“. Dazu wurden über 500 Schüler befragt, die ihren Weg in Karten eingezeichnet und dort auch mögliche Gefahrenstellen benannt haben. Diese Gefahrenstellen werden nun einer Verkehrsschau unterzogen und sollen möglichst entschärft werden. Auf den Erfolg eines Radschulwegplans angesprochen, erwiderte Herr Krumwiede: „Wir hatten in Bietigheim-Bissingen 17 Gefahrenstellen benannt, von denen heute bereits 16 entschärft wurden.“ Dies könne natürlich nicht alles sofort umgesetzt werden, aber nach und nach stelle sich der Erfolg ein. Für den Landtagsabgeordneten Thomas Reusch-Frey gibt es noch Potenzial, dass mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Deshalb hat er einen ganzen Fragenkomplex erarbeitet mit dem Ziel, eine bessere Sicherheit durch Rad-Schulwegpläne zu erreichen und die Schwachstellen zu beseitigen. Das soll die Akzeptanz des Fahrrads stärken und es zum Verkehrsmittel Nummer 1 der Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg machen. Dabei unterstreicht das Kultusministerium die Wichtigkeit der Rad-Schulwegpläne, weil sie den Umstieg von „Taxi Mama“ auf das Rad erleichtern. Kinder gelten im Straßenverkehr als schwächere Verkehrsteilnehmer, deshalb ist es dem SPD-Mann besonders wichtig, „mit ausgewiesenen Wegen möglichst hohe Sicherheit zu schaffen“. . Der Abgeordnete, der regelmäßig zu Terminen im Wahlkreis mit dem Fahrrad fährt, hofft durch das gemeinsame Erarbeiten der Pläne möglichst viele Jugendliche für dieses umweltfreundliche Transportmittel und Sportgerät zu begeistern. Nun soll sich in Besigheim zeigen, welche positiven Veränderungen für die Radfahrer durchsetzbar sind.

 

  • Beitrag von Dienstag, 12.02.2013

Der SPD- Vorsitzende Bruno Kneisler begrüßte kürzlich Bürgermeister Steffen Bühler am SPD Stammtisch. Traditionsgemäß trifft man sich zu Beginn eines Haushaltsjahres um die geplanten Vorhaben zu besprechen. Lob und Anerkennung sprach Kneisler der SPD- Gemeinderatsfraktion aus. Sie habe mit ihrem Beitrag und den gestellten Anträgen zum Haushalt 2013 besonders die soziale Seite in der Stadt aufgezeigt. Bürgermeister Bühler bekräftigte dies, „die Stadt ist für ihre Bürger von der Wiege bis zur Bahre zuständig“ stellte er fest, der Haushalt 2013 mit einem Volumen von ca 40 Millionen Euro versuche dies umzusetzen. Die Anträge der SPD- Fraktion werde man prüfen und versuchen umzusetzen, soweit dies auch finanziell möglich sei. Übereinstimmung konnte der Bürgermeister mit den Bürgern feststellen was die zukünftige Kinderbetreuung der unter Dreijährigen Kinder in Besigheim betrifft. „Stadtverwaltung und Gemeinderat haben die größten Anstrengungen unternommen, um diesen Rechtsanspruch in Besigheim ab Sommer/ Herbst 2013 zu erfüllen“ führte Bühler aus. Das Problem, das aber alle Kommunen treffe, sei die Frage, ob es auch genügend Fachpersonal für die Kinderbetreuung gebe. Lob und Anerkennung gab es in der Versammlung für die sehr erfolgreiche ehrenamtliche Sprachhilfe in Besigheim für Kindergartenkinder. Diese müsse unbedingt auch in der Zukunft fortgeführt und unterstützt werden. Nicht nur Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, sondern auch Kinder aus deutschen Familien haben Sprachprobleme. In Besigheim sollte jedes Kind bei der Einschulung über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen. Heftig kritisiert wurde die „Vision“ eines CDU- Stadtrates, der kürzlich einen weiteren Behindertenparkplatz auf dem Parkplatz Neckerle für unnötig hielt und ablehnte. Auch wolle er vor der Stadtmauer Garagen bauen lassen. Bürgermeister und anwesende Gemeinderäte wurden aufgefordert, sich auch zukünftig nicht an solchen „Visionen„ zu beteiligen. Kritisch hinterfragt wurde von Bürgern die Finanzierung eines Spielgerätes auf dem Kinderspielplatz Neckerle durch Spenden. Die Notwendigkeit des Kaufs von 2 Nachen für das Fischer- Stechen alle 2 Jahre anlässlich des Winzerfestes wurde hinterfragt. Der Bürgermeister verteidigte den vorgesehenen Kauf. Besprochen wurde auch die Schaffung einer 50 % Stelle für eine Touristik- Fachkraft und deren Aufgaben. Einig war man sich, was die dringend notwendige und fachgerechte Unterbringung des umfangreichen städtischen Archivs betrifft. Mit Rücksicht auf die Finanzlage der Stadt könne frühestens ab 2015 mit geeigneten Räumen Abhilfe geschaffen werden. Dann sollte auch die personelle fachliche Betreuung überprüft werden. Breiten Raum nahmen auch die Radwegplanungen in Besigheim ein. Bedauert wurde, dass die Stadt derzeit keinen Antrag auf Mittel der Region für den Radwegausbau stellt. Für 2015 plant das Land den Ausbau bzw. die Renovierung der Neckarbrücke. Die Stadt wurde gebeten, sich frühzeitig in die Planung wegen eines sicheren Radweges über den Neckar einzuschalten. Weiter wurde vorgeschlagen die vorhandenen Radwege aus Ingersheim in Richtung Husarenhof auszuschildern. Dazu sagte der Bürgermeister eine wohlwollende Prüfung zu.

 

  • Beitrag von Sonntag, 08.07.2012, 13:56 Uhr

SPD Besigheim: Radweg an Landesstraße 1113 muss kommen Thomas Reusch-Frey und Bruno Kneisler: Radweg notwendig In den Sommerferien erhält die Ingersheimer Straße vom Friedhofsweg bis Turmstraße einen neuen Belag und soll auch verbreitert werden, ohne einen Radweg. Dies nahmen der SPD-Ortsverein Besigheim und der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Reusch-Frey zum Anlass, sich für einen Radweg stark zu machen. Nach einer morgendlich, gemeinsamen Radtour mit Anwohnern verfestigte sich ihre Meinung. Es könne schließlich nicht sein, so der Ortsvereinsvorsitzende Bruno Kneisler, dass man Ausfallstraßen ohne Radweg plane. Insbesondere müssen die Wohngebiete Husarenhof und Wartturmsiedlung als Schulwege sicher gemacht werden. Zur Unterstützung dieses Anliegens wandte sich Thomas Reusch-Frey an das Verkehrsministerium – von diesem kam der Bescheid: Für den Radwegneubau neben der Landesstraße müsse in Trockenmauern und Streuobstbestände eingegriffen werden, Grunderwerb sei zudem notwendig. Allerdings, so Landesverkehrsminister Hermann, wolle er das Regierungspräsidium bitten, Möglichkeiten einer Verbesserung für Radfahrer zu prüfen, auch im Zusammenhang mit der Radwegekonzeption der Stadt Besigheim und des Kreises Ludwigsburg. Abgeordneter und Ortsvereinsvorsitzender wollen jedenfalls nicht locker lassen, das Ziel sei auch in diesem Bereich einen sicheren Schulweg zu schaffen.