
Was wünschen sich die Besigheimer*innen und Ottmarsheimer*innen für ihre Orte? Diese Frage hatten die SPD-Gemeinderatskandidierenden im Frühjahr gestellt und viele Antworten erhalten. Die gesammelten Wünsche konnten sie nun als Heft an Bürgermeister Dr. Florian Bargmann überreichen.
Von besseren Busverbindungen über mehr Mülleimer bis hin zur autofreien Kirchstraße: Die Bürger*innen Besigheims und Ottmarsheims haben für ihre Orte einige Wünsche parat. Diese wollten die SPD-Kandidierenden für den Gemeinderat im Frühjahr wissen. Denn sie waren sich sicher: Nur wer weiß, was die Menschen wollen, kann sie auch gut im Rat vertreten. Entstanden ist eine lange Sammlung, die auch veröffentlich wurde.
Das Ziel war aber vor allem, nicht nur zuzuhören, sondern die Erkenntnisse auch weiterzutragen. Deshalb haben die Kandidierenden sich seither, auch nach den Wahlen, mit diesen Themen beschäftigt, sie zusammengefasst und gebunden. Denn die Wünsche werden weiterverarbeitet:
Zum einen beschäftigt sich die SPD-Gruppe mit ihnen, um daraus Anträge an den Gemeinderat abzuleiten. Zum anderen sollen sie auch der Stadtverwaltung einen Anhaltspunkt geben, was die Besigheimer*innen und Ottmarsheimer*innen benötigen.
Bürgermeister Dr. Florian Bargmann, der ja bereits während des Bürgermeisterwahlkampfes deutlich machte, für Anregungen und Ideen der Bürger*innen offen zu sein, hat sich bereits direkt nach der Gemeinderatswahl für die Wünsche-Sammlung der SPD-Kandidierenden interessiert. Nun hat er die Übersicht am Dienstag, 8. Oktober, in Form eines Heftes erhalten.
Im Rathaus trafen sich Vertreter der SPD-Gruppe mit dem Bürgermeister, der die Broschüre dankend entgegennahm. Sonja Rupp, Mitinitiatorin der Wünsche-Aktion und inzwischen gewählte Stadträtin, erläuterte ihm die Hintergründe und Ziele. „Viel Spaß beim Lesen“, wünschte sie Bargmann und bezeugte das Interesse, zusammenzuarbeiten. Bargmann bedankte sich für das Engagement und fügte hinzu, er hoffe, dass die Kandidierenden den Parteien für die nötige Basisarbeit erhalten bleiben.